David Wroblewski: The Story of Edgar Sawtelle (2008)

After dark the rain began to fall again, but he had already made up his mind to go and anyway it had been raining for weeks.

So beginnt der mehr als 500 Seiten starke Roman

David Wroblewski: The Story of Edgar Sawtelle (2008); auf Deutsch: Die Geschichte von Edgar Sawtelle

Zum Inhalt

Es geht um den stummen Edgar Sawtelle, Sohn einer Hundezüchterfamilie irgendwo im ländlichen Wisconsin in den sechziger, siebziger Jahres des letzten Jahrhunderts. Zugegeben, danach habe ich ein paar Tage lang ernsthaft erwogen, mir einen Hund anzuschaffen, da die Tiere so mit Ausdruck und Persönlichkeit aufgeladen werden, dass man plötzlich meint, auch eines solchen Freundes zu bedürfen.

Edgar ist irgendwann überzeugt, dass sein Onkel seinen Vater umgebracht hat, um so ungestört mit Edgars Mutter leben zu können.

Fazit

Das Debut des Autors, eines Software-Entwicklers, wurde besonders in Amerika ein unglaublicher Erfolg. Aber warum nur?

Gerade die bescheuerte Idee, unbedingt den Plot von Hamlet bis zum Ende nachzueifern, macht das Buch kaputt und wirkt zwanghaft und irgendwann völlig an den Haaren herbeigezogen.

Über 500 Seiten, nur damit am Ende – ACHTUNG SPOILER – fast alle tot oder wenigstens für immer erblindet sind. Ich hätt‘ den Autor schütteln mögen. Ich sah mich in meinen Vorurteilen gegenüber Stephen King mal wieder bestätigt, denn der fand das Buch natürlich ganz toll und pries es mit inhaltsleerem Geplapper: „Das ist eine Geschichte über das Herz, das in unserer Brust schlägt, und die Geheimnisse, die es in sich trägt, die wir verstehen, aber nicht zu artikulieren wissen.“ Alles klar?

 

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