Mike Gayle: The To-do List (2009)

Mike Gayle: The To-Do List (2009)

Zum Inhalt

Was für ein Unterfangen, das sich der britische Autor am Vorabend seines 36. Geburtstages vorgenommen hat. Erst stellt er eine to-do Liste mit 1277 (!) Punkten auf und beschließt dann, diese innerhalb eines Jahres abzuarbeiten.

Fazit

Manchmal liest sich das liebenswert-witzig mit hohem Wiedererkennungswert für den Leser. Man kann seine Kenntnisse der englischen Umgangssprache ein wenig aufpolieren, großen Tiefsinn sucht man aber vergebens. Letztlich kann man das Buch mit den Worten des Autors zusammenfassen:

  1. Make a list.
  2. Do it.

Aber genau das bringt einen natürlich doch zum Nachdenken. Wie vieles verschieben wir auf später, wie unaufgeräumt ist oft unser Leben – äußerlich und innerlich.

Wäre es nicht unglaublich toll, wieder dieses Gefühl zu haben wie damals nach dem Abschreiben der Schulhefte: Alles war aufgeräumt, sortiert, geordnet, beantwortet, abgearbeitet, geputzt, geregelt, entrümpelt, entlastet.

In meiner Lieblingsstelle beschreibt er den Becherwahn seiner Frau:

I should point out here that Claire doesn’t have many vices. … Her one Achilles heel, however, is mugs. She loves them. Claire’s idea of a perfect day would be spent perusing the shelves of a shop called ‘Mugs, Mugs, Mugs’, while drinking from a mug only interrupting her perusing/drinking to look through the ‘Mugs, Mugs, Mugs’ catalogue for anything that they didn’t have in store. In the eleven years that we’ve been together I have seen Claire buy more mugs than any sane woman could want. She’s bought tall mugs, small mugs, wide mugs and deep mugs; she’s bought plain mugs and mugs with every kind of pattern. But I had never seen her look at a mug the way that she looked at that Dean and Deluca mug. It was mug at first sight. And unlike other mugs that, over time, tended to fall out of favour to be replaced by yet another of its kind, the Dean and Deluca mug was always number one. So when I managed to break it the summer before last by knocking it off the counter while making myself a cup of tea to go with my fried breakfast, Claire wasn’t just saddened by its loss, she was devastated. (S. 250)

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