John Boyne: The Boy in Striped Pyjamas (2006)

One afternoon, when Bruno came home from school, he was surprised to find Maria, the family’s maid – who always kept her head bowed and never looked up from the carpet – standing in his bedroom, pulling all his belongings out of the wardrobe and packing them in four wooden crates, even the things he’d hidden at the back that belonged to him and were nobody else’s business.

So beginnt

John Boyne: The Boy in Striped Pyjamas (2006); auf Deutsch: Der Junge im gestreiften Pyjama

Ich war erst skeptisch, ob das funktionieren kann: die Gräuel der Konzentrationslager aus Sicht eines neunjährigen deutschen Jungen zu schildern, der als Sohn des Lagerkommandanten gar nicht begreift, wo er da gelandet ist. Ja, es funktioniert: Auf schlichte und ergreifende Weise wird klar, der Nationalsozialismus, Auschwitz ist so absurd, so dämlich doof, so unvorstellbar blöde, dass jedes Kind es hätte erkennen können. Selbst wenn man den Schluss dann ahnt, nimmt das dem Buch überhaupt nichts.

In der FAZ hieß es am 21. Juli 2007: „John Boyne ist mit „Der Junge im gestreiften Pyjama“ eine Art minimalistischer Geniestreich gelungen.“

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