Matt Haig: The Radleys (2010)

It is a quiet place, especially at night. Too quiet, you’d be entitled to think, for any kind of monster to live among its pretty, tree-shaded lanes. Indeed, at three o’clock in the morning in the village of Bishopthorpe, it is easy to believe the lie indulged in by its residents – that it is a place for good and quiet people to live good and quiet lives.

So beginnt

Matt Haig: The Radleys (2010); auf Deutsch: Die Radleys

Suchte etwas Unterhaltsames und dachte, mit diesem Buch über eine enthaltsam lebende Vampirsfamilie wäre ich fündig geworden. Sie leben getarnt als englische Mittelschichtsfamilie, Papa Doktor, schickes Einfamilienhaus, zwei Kinder, die das Familiengeheimnis gar nicht wissen, der Sohn mit ihm unerklärlichen Schlafstörungen und massiv sonnenempfindlicher Haut und die Nachbarn, die man zum Essen einlädt, sind überaus langweilig. Ein bisschen der Anti-Harry Potter, eine Familie, die absolut nichts von ihren Neigungen und Fähigkeiten wissen will.

Das geht so lange gut, bis Clara, die Tochter, sich nach einer Party gegen einen Vergewaltigungsversuch wehrt und dabei auf den Geschmack des Blutes kommt. Ich fand, dass dem Buch das Skurrile fehlte. Das Witzige, die Situationskomik, die ausschweifend entzückende Fantasie, die z. B. den ersten Harry Potter-Band auszeichnet. Für Gruselfans ist es auch nichts, jedenfalls soweit ich es gelesen habe.

BRD 065

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