Fred Uhlman: Reunion (1971)

He came into my life in February 1932 and never left it again. More than a quarter of a century has passed since then, more than nine thousand days, desultory and tedious, hollow with the sense of effort or work without hope – days and years, many of them as dead as dry leaves on a dead tree.

So beginnt

Fred Uhlman: Reunion (1971); auf Deutsch: Der wiedergefundene Freund – übersetzt von Felix Berner

Ein neuer Schüler kommt in die Gymnasialklasse des sechzehnjährigen jüdischen Schülers Hans Schwartz. Nach anfänglichen Unsicherheiten entsteht zwischen dem jüdischen Arztsohn und dem reichen Adeligenspross Konradin eine tiefe Freundschaft. Sie philosophieren über das Leben, die Kunst und machen gemeinsam Ausflüge in die schöne Umgebung Stuttgarts. Doch die Idylle währt nicht lang: Auch Konradin bewundert Hitler und verleugnet seinen jüdischen Freund vor seinen Eltern.

Trotz der überraschenden Auflösung der Geschichte wirkte sie überkonstruiert. Hier kein Innehalten und Stillwerden des Lesers durch den erschreckend genauen Blick in und auf den Menschen, den andere Bücher wie die Tagebücher von Klemperer ermöglichen.

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