Rose Tremain: Trespass (2010)

The child’s name is Mélodie. Long ago, before Melodie was born, her pretty mother had had a stab at composing music.

So beginnt

Rose Tremain: Trespass (2010); auf Deutsch: Der unausweichliche Tag

Das Buch wird für seine Spannung gelobt. Schon im ersten Kapitel weiß der Leser, etwas Fürchterliches ist geschehen. Die zehnjährige Melodie setzt sich auf einem Ausflug etwas ab von ihren Klassenkameraden, und gerade als sie in einen Teich springen will, um sich zu erfrischen, entdeckt sie etwas:

… at the very corner of her vision, she sees something which shouldn’t be there. At first look, she doesn’t recognize what it is. She has to look again. She has to stare. Then she starts screaming. (S. 9)

Erst am Ende erfährt der Leser, was die Kleine zum Schreien gebracht hat.

Im Kern geht es um zwei Geschwisterpaare, beide in den Sechzigern, deren katastrophale Kindheit bis in die Gegenwart nachwirkt. Ein bisschen Psycho-Thriller, hat mich nicht wirklich angesprochen, grauenhafte Kindheiten ohnehin ein schwieriges Thema für mich als Leser. Was soll man damit anfangen? Sich gruseln? Das Unheil auch in diesem Buch nicht aufzuhalten. Und nach dem Buch von Ruth Andreas-Friedrich fast ein wenig abgeschmackt.

d-nz 086

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