Ian Rankin: Knots & Crosses (1987)

The girl screamed once, only the once.

So beginnt der erste Kriminalroman um den schottischen Inspector John Rebus, der in und um Edinburgh ermittelt.

Ian Rankin: Knots & Crosses (1987); auf Deutsch: Verborgene Muster

Zum Glück hat Rankin der Neuauflage ein Vorwort vorangestellt, in dem er schon mal ein paar der sprachlichen Entgleisungen auf seinen jugendlichen Übermut als Schriftsteller zurückführt.

Überhaupt stolpert der Inspector hier noch ziemlich begriffsstutzig durch die Handlung:   Dem Leser ist sonnenklar, dass die mysteriösen Nachrichten, die der Inspector erhält, mit den Mädchenmorden zu tun haben müssen, aber Rebus findet diese Idee noch auf Seite 130 völlig an den Haaren herbeigezogen, hatte er doch – niemand weiß warum – eher seine geschiedene Frau oder seine zwölfjährige Tochter im Verdacht. Und es ist doch sehr praktisch, dass das verdrängte Trauma aus seiner Zeit als Elitesoldat, das für die Aufklärung des Falls die entscheidende Rolle spielt, durch seinen Bruder ans Licht gebracht werden kann, der – wie wahrscheinlich ist das denn? – zufälligerweise als Hypnotiseur arbeitet und ihn in die Vergangenheit führen kann.

Was ich aber sehr angenehm finde, ist, dass der Autor auf alle grässlichen Ausmalungen von Tat und Opfer verzichtet. Dem nächsten Krimi aus der Reihe werde ich also noch eine Chance geben.

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