Colin Dexter: Last seen wearing (1976)

He felt quite pleased with himself. Difficult to tell for certain, of course; but yes, quite pleased with himself really. As accurately as it could his mind retraced the stages of the day’s events: the questions of the interviewing committee – wise and foolish; and his own answers – carefully considered and, he knew, well phrased.

So beginnt der zweite Band aus der britischen Krimi-Reihe um Inspector Morse und seinen leidensfähigen Kollegen Lewis

Colin Dexter: Last seen wearing (1976); auf Deutsch: … wurde sie zuletzt gesehen

Positiv: Es geht nicht – wie in vielen modernen Kriminalromanen – um die möglichst detailgetreue Schilderung eines blutigen/sadistischen Gemetzels, sondern um die Auflösung des Falls, um falsche Fährten und um die unterschiedlichsten Menschen, die sich der Leser sofort vorstellen kann. Und die Grundidee war toll: Lebt das Mädchen noch, das vor zwei Jahren verschwunden war? Eine handschriftliche Nachricht deutet darauf hin.

Dann aber wird eine falsche Fährte nach der anderen von den Detektiven verfolgt, kurz vor der vermeintlichen Auflösung wieder verworfen und die Handlung beginnt sozusagen von vorn. Im Laufe der Geschichte passiert dann noch ein Mord, der reichlich unmotiviert bleibt. Kurzum: Nervtötend.

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