Wolfgang Büscher: Hartland – Zu Fuß durch Amerika (2011)

Im Jahr, als der Winter nicht enden wollte, ging ich nach Amerika hinunter, ein dunkler Punkt in der weißen Unendlichkeit der nördlichen Great Plains, eine Ameise im Schnee. Manchmal sah ich mich so, wenn der Geist sich löste und aufflog und einen Moment lang über mir flatterte, während die Füße mechanisch weiterstapften.

So beginnt

Wolfgang Büscher: Hartland – Zu Fuß durch Amerika (2011)

Zum Inhalt

Büscher (1951 geboren, mehrfach ausgezeichneter Journalist und Autor der ZEIT) beginnt seine Reiseschilderungen an der Grenze zwischen Kanada und Amerika, genauer gesagt in North Portal, einem Dorf in der kanadischen Provinz Saskatchewan.

Schon der Grenzübertritt nach Nord-Dakota gestaltet sich nervenaufreibend. Die amerikanischen Grenzer finden die Vorstellung, dass ein Deutscher im Winter ohne Auto – aber dafür mit verdächtigen Stempeln aus China und Jordanien in seinem Reisepass – nach Amerika will, so absurd, dass sie ihn sich nur als getarnten Kriminellen vorstellen können, den es zu überführen gilt. Wer schon einmal die geradezu sprichwörtliche Unfreundlichkeit amerikanischer Grenzbeamter erlebt hat, kann nachvollziehen, wie angespannt die Stimmung in den stundenlangen Befragungen gewesen sein muss. Doch so sehr sie sich bemühen, etwas Belastendes zu finden, am Ende müssen sie ihn ziehen lassen.

Das Abenteuer kann beginnen. Büscher wird drei Monate lang und 3500 Kilometer von Nordamerika nach Mexiko bis zum Rio Grande laufen und trampen. Sein Vorwissen, die Bilder, die er im Kopf hatte, kommen ihm rasch abhanden:

Hätte ich mein reiches, überreiches Vorwissen in einem Beutel bei mir getragen, in diesem Augenblick wäre er in den Schnee geflogen. Nein, ich hatte dieses Land nicht gekannt, zu meinem Glück. Ich sah Amerika zum ersten Mal. (S. 27 der Taschenbuchausgabe)

So lässt er sich treiben und ist offen für alle neuen Eindrücke und Begegnungen, die man als Hotelreisender nie erleben kann. So trifft er mitten im Schneesturm einen ehemaligen Soldaten, der sich zum Sterben in eine einsame Waldhütte zurückgezogen hat, oder beschließt spontan, ein Fahrzeug zu überführen, das in drei Tagen in einer anderen Stadt sein muss. Seine Sprache ist oft poetisch:

Ich ging ohne Sorge, ohne Eile. Nichts gleicht dem Frieden, den fallender Schnee übers Gemüt des Wanderers wirft. […] Wie sanft fiel doch der Schnee, wie leicht wurde mir darin. Im lautlosen Flockengestöber gehen, in einer aufgeschüttelten Schneekugel, ringsum ein Taumeln – alles gleich, oben und unten, nah und fern, nicht mehr auszumachen, wo das Land endete und der Himmel begann. (S. 29)

Dabei bezieht er sich auch auf Reisende aus anderen Jahrhunderten. Beispielsweise zieht er immer wieder die Berichte des Prinzen Maximilian zu Wied-Neuwied (1782 – 1867) zu Rate, der nicht nur eine zweijährige Forschungsreise nach Brasilien, sondern auch – zusammen mit seinem Freund, dem Maler Karl Bodmer – von 1832 – 1834 eine Reise durch Nordamerika unternahm und so ein wichtiger Chronist der amerikanischen Indianer wurde.

Außerdem berichtet er ausführlich über den Medizinmann der Oglala-Lakota-Indianer Black Elk (1863 – 1950), der zum Katholizismus konvertierte und 1931 seine Lebensgeschichte und seine Visionen dem Schriftsteller John G. Neihard und später auch Joseph Epes Brown anvertraute. Die daraus resultierenden Bücher gehören inzwischen zu den Standardwerken über indianische Kultur.

Das ist durchaus bedeutsam, denn noch heute kann man monatelang durch Nordamerika reisen und sich dabei wundern, weshalb man so gut wie nichts über die indianische Urbevölkerung und ihre grausame Vertreibung und gezielte Vernichtung erfährt, die Büscher allerdings an einer Stelle als das „unbegreiflich mächtige Rad“ der Geschichte (S. 86) verbrämt, dem die Indianer nichts entgegenzusetzen hatten.

Als er irgendwo auf einem Gruppenfoto – aufgenommen in New York City am 15. Oktober 1888 – indianische Häuptlinge sieht, die von der amerikanischen Regierung eingeladen worden waren, sich ein Bild von der „Überlegenheit des weißen Mannes“ (S. 67) zu machen, fallen ihm die klangvollen Namen der Indianer ins Auge: Thunder Hawk, Little No-Heart, Ugly White Horse, Pretty Eagle, White Ghost und Sky Bull.

O ja, das Neue hatte gesiegt, das um so vieles leichtere, uns erleichternde Neue, auch für mich hatte es gesiegt mit meiner Kreditkarte und in meinem roten Pickup, ich wußte es wohl und kannte die Einwände: O nein, sprach die Frau Vernunft, das Alte ist nicht das Bessere gewesen, nur Machos und sentimentale Idioten glauben das. Aber vielleicht das Schönere, sagte ich. Was hat es geholfen, fragte sie sanft. Nichts, sagte ich, und sie: Sich gegen das Neue zu stemmen, ist trotzig und dumm. Sei kein dummer Junge, sei gescheit. Schon gut, sagte ich, es klang müde. Aber die Verluste sind groß, auch wenn du das nicht verstehst. (S. 68)

Fazit

Nun, das ist ein bisschen um den heißen Brei gefaselt. Es ging dabei nicht nur um alt oder neu, schön oder hässlich, sondern auch um handfestes Unrecht, von dem die ersten Siedler auch wussten. Warum sonst hätten sie sich so abgemüht, immer wieder neue Rechtfertigungen für ihre Vertreibung der Indianer zu finden? Da wäre die Lektüre von The Earth shall weep von James Wilson vielleicht aufschlussreich.

Doch davon abgesehen lesen sich Büschers Geschichten über seine Begegnungen und Impressionen am Wegesrand interessant, und sollte es mich je dorthin verschlagen, werde ich dem Heimatmuseum in Beatrice, Nebraska, auf jeden Fall einen Besuch abstatten. In Beatrice nämlich landete einer der zwei Araberhengste, die der osmanische Sultan dem Bürgerkriegsgeneral und späteren Präsidenten Ulysses Grant im März 1878 geschenkt hatte. Das Pferd trug den hübschen Namen Zeizefoun oder Linden Tree. Nett auch der Hinweis, dass Karl May ganz fürchterlich über die Wildwestshows schimpfte, bei denen echte Indianer und Cowboys durch Europa und auch durch Deutschland tourten.

Büscher bewahrt sich einen unvoreingenommenen Blick, das spüren wohl auch viele seiner Gesprächspartner, die er in den Saloons oder beim Trampen kennenlernt und die ihm einen unverstellten Blick in ihre Denkweise erlauben.

Der Leser begleitet ihn durch Sandböen, Stürme, nicht enden wollende Regentage, geschichtliche Exkurse, scheußliche Motels und eher befremdliche Situationen. Er trifft auf Indianer, Cowboys und Angehörige verschiedener Sekten. Als Fußgänger ist er für manche von vornherein krank oder kriminell, und so erregt er sofort den Argwohn zweier Sheriffs, die ihre Arbeit sehr ernst nehmen und ihn auf Waffen abtasten wie in einem schlechten Film. Auch auf der drittgrößten Ranch der Welt, der King Ranch in Texas, ist er zu Gast und unterhält sich mit dem alten mexikanischen Cowboy Beto, der seit 70 Jahren auf der Gehaltsliste der Ranch steht. Nils Minkmar konstatiert:

Es ist eine verkehrte Art des Reiseberichts, die dem Leser das Land fremd und rätselhaft macht, statt ihn etwa mit Tipps und Touren zu behelligen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Mai 2011)

Was mich an diesem Buch besonders beeindruckt, ist die Gelassenheit des Reisenden. Und sein unerschütterliches Vertrauen, dass ihm wohl nichts wirklich Arges zustoßen wird. Er beobachtet, nimmt wahr und verspürt nicht den Drang, alles gleich zu bewerten, zu interpretieren und einzuordnen. Kein Buch für hektische Schnellleser.

Da fallen ein paar kleine Metaphern-Unfälle gar nicht weiter ins Gewicht:

Am Mittag war Sommer, heiß, herrisch, mitleidlos. Nicht der höfliche Dr. Sommer von Wien oder Paris oder meinetwegen Boston machte hier seine Aufwartung, der Plains-Sommer preschte heran, ein Kerl mit sonnenverbranntem Nacken und rauhen Manieren. Die angestammte Folge der Jahreszeiten scherte ihn nicht, dem altersschwachen Winter gab er den Gnadenschuß, den zarten Frühling stieß er grob zur Seite, ein nutzloser Geck in seinen Augen, sollte er in den Avenuen der großen Städte flanieren, hier draußen hatte er nichts verloren – hier sprang jetzt der Sommer vom dampfenden Pferd und riß die Herrschaft an sich mit seinem wüsten Gefolge, einer Bande von Tornados. (S. 188)

Der einzige „Nachteil“ des Buches: Ich überlege ernsthaft, ob ich mir nun auch noch Büschers Berlin – Moskau. Eine Reise zu Fuß, die Reise in das Innere Nord-Americas von Maximilian zu Wied-Neuwied und den Bericht von Raymond J. Demallie über Black Elk zulegen muss.

Auch Herbert Grieshop war sehr angetan von diesem Buch und hat in der ersten Folge seiner Büchertipp-Videos „Herbert liest“ das Fazit gezogen, dass er mit diesem coolen Loner Büscher wahnsinnig gern mal’n Bier trinken gehen würde.

Eine feine Besprechung des Romans von Klaus Birnstiel findet sich in der FAZ vom 7. Mai 2007.

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6 thoughts on “Wolfgang Büscher: Hartland – Zu Fuß durch Amerika (2011)

  1. Pingback: Jahresabschluss 2012 buchsaiten blogparade no. 4 « buchpost

  2. „die geradezu sprichwörtliche Unfreundlichkeit amerikanischer Grenzbeamter“: das ist ein immer wieder ohne Begründung kolportiertes Klischee, das nach meiner Erfahrung von miitlerweile 15 Jahren des Hin- und Herreisens nicht die geringste Berechtigung hat. Ich wurde immer absolut freundlich behandelt und oft in – wenn auch etwas radebrechendem – Deutsch angesprochen. OK, gelegentlich habe ich etwas schläfrige Beamte getroffen. Aber unfreundliche? Nie! Die Beamten an der Grenze sind schon von Amts wegen angehalten, freundlich zu sein. Es geht allerdings auch da nach dem Motto, „wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus“. Ich möchte es einmal so formulieren: die amerikanischen Grenzbeamten sind sehr freundlich und hilfsbereit, und wenn der einreisende Tourist unbedingt Schwierigkeiten haben will, dann sind sie ihm auch dabei behilflich.
    Ich möchte dem Autor natürlich kein Fehlverhalten unterstellen, aber wie gesagt, meine Erfahrung ist anders.
    Ansonsten: ein Buch, das auch auf meiner Leseliste gelandet ist. Danke für die Erinnerung.
    Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
    Pit

    • Hallo Pit, danke, dass du deine positiven Erfahrungen mit amerikanischen Grenzbeamten schilderst und so zu einem faireren Bild beiträgst. Leider waren meine Erfahrungen allerdings auch eher von der unerfreulichen Sorte. Vielleicht war es ein Fehler, den Grenzbeamten mit „Good morning.“ zu begrüßen. Er hat mich mit Blicken erdolcht, und als der Fingerabdruck bei mir nicht gleich funktionierte, war er einfach nur noch laut und grob. Das ist natürlich ein Einzelfall bei einem einzelnen Beamten, aber es ist der erste Eindruck, den man von einem Land erhält, und dadurch prägt sich das schon ein, besonders wenn ich es dann vergleiche mit der Art und Weise, wie die Grenzbeamten mit den Touristen in Neuseeland umgegangen sind. Andere Amerikaner, die sicherlich nicht zu der arroganten und ungehobelten Sorte gehörten, haben uns auch erzählt, dass sie schon mancherlei Unfreundlichkeit bei der Einreise in ihr Land erfahren haben, besonders wenn z. B. der Mann lange Haare trug etc. Da kann ein einzelner unfreundlicher Beamte einiges an Imageschaden verursachen. Dir und euch wünsche ich weiterhin nur gute Erfahrungen! Und ich bin gespannt, wie dir das Buch gefällt, da du vieles ja viel besser beurteilen kannst als jemand, der Amerika, wenn überhaupt, nur als Tourist besucht hat. Liebe Grüße aus der deutschen Provinz, Anna

      • Hallo Anna,
        vielen dank für Deine ausführliche und persönliche Antwort. Am „good morning“ kann es eigentlich nicht gelegen haben. Habe ich auch schon verwendet. Meistens benutze ich allerdings „how are you (today)?“. Wie gesagt, unfreundlich habe ich noch nicht erlebt. Verschlafen dagegen allerdings schon. Ich glaube übrigens, man könnte sich – wenn sie tatsächlich grob sind – auch beschweren. Schließlich hängen überall in den Hallen bei der Einreise Schilder, die darauf hinweisen, dass sie freundlich sein sollen/wollen. Eben, weil es der erste Eindruck ist, den ein Tourist vom Lande bekommt. Was ich allerdings noch nicht gesehen habe [vielleicht habe ich auch nur nicht drauf geachtet], sind Zettel/Karten, auf denen man sein Missfallen oder Gefallen kundtun kann. Habe ich hier in San Antonio bei der Einwanderungsbehörde gesehen. Man wurde sogar gebeten, diese Karten auszufüllen und dann in den dafür bestimmten Kasten zu werfen.
        Jetzt hoffe ich nur, dass ich nach unserer Rückkehr aus Deutschland im Herbst mein Urteil nicht revidieren muss. 😉 Dass sie [das war allerdings die Border Patrol und nicht ein Einwanderungsbeamter] auch in ausgefallenen Situationen höflich und hilfsbereit bleiben, kannst Du hier nachlesen: http://tinyurl.com/65lpz8o
        Auch die Polizisten sind im Allgemeinen freundlich, s. http://tinyurl.com/m8c2xry
        Es kann aber auch, insbesondere wenn man sich falsch verhält, GANZ anders sein: http://tinyurl.com/6dzc4g6
        Natürlich – wie Du schon sagst – ich lerne das Land und seine Leute viel intensiver kennen als (die meisten) Besucher. Und im Lande selber sehe ich genügend Schattenseiten. Aber die gibt’s ja auch in Deutschland. Was ich mir nur wünsche, ist, dass man nicht gleich Amerika verteufelt und sagt – wie viele es tun – da fahre ich erst gar nicht hin. Wenn dann aus der persönlichen Erfahrung ein negatives Erlebnis herauskommt, finde ich es ausgesprochen schade, aber dann ist es wenigstens eine eigene Erfahrung.
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
        Pit

      • Hallo Pit,
        danke für deinen Kommentar und deine Linktipps, die ich gerade mit Interesse gelesen habe. Du hast ganz bestimmt recht, dass man aufgrund einer Erfahrung nicht ein ganzes Land an den Pranger stellen darf. Und beispielsweise waren alle Ranger, die wir in den National Parks angetroffen haben, außerordentlich freundlich. Und entspannt, was vielleicht auch an dem schönen Arbeitsplatz und -umfeld lag. Aber gerade dein dritter Link zu der Schilderung des österreichischen Touristen in Texas hat – wie ich finde – bedrohliche und alptraumhafte Züge. Das „Vergehen“ hätte bei genauem Hinsehen und Hinhören innerhalb von wenigen Minuten, spätestens auf dem Revier, aufgeklärt werden können, stattdessen wird eine Lawine an dümmlicher Machtdemonstration, Einschüchterung, Bürokratie und Inkompetenz losgetreten, die doch wohl vor allem das Ziel verfolgt, Furcht zu schüren. So was muss doch nicht sein, oder? Viele Grüße aus Deutschland, Anna

      • Hallo Anna,
        freut mich, dass Du die Informationen unter den angegebenen Links interessant fandest. Ich gebe gerne zu: das Erlebnis von Herrn Hostnig lässt einem doch eine Schauer den Rücken herunter laufen. Dass er so gut wie Alles falsch gemacht hat, was er denn nun falsch machen konnte, spielt für mich in diesem Zusammenhang überhaupt keine Rolle. Man kann ja trotzdem seine Rechte nicht mit Füßen trampeln.
        Ich habe mal hier in der Zeitung gelesen – so etwa vor zwei/drei Jahren – dass es im Grenzgebiet zwischen Texas und Louisiana immer noch eine Gegend gibt, wo die Polizei regelrecht auf der Lauer auf Durchreisende, insbesondere Farbige und Hispanics, liegt, um sie unter dem Vorwand des Rauschgiftbesitzes zu verhaften und ihre Autos sicherzustellen. Und man kommt da nur heraus, wenn man die Kaution bezahlt. Aber ohne Auto. Das bleibt beschlagnahmt. Und normalerweise können sich diese Leute keinen Anwalt leisten. Ihr Auto ist damit dauerhaft weg. Schade, dass ich damals den Artikel nicht gespeichert habe. Ich würde ihn gerne noch einmal nachlesen, ob ich das Alles so richtig in Erinnerung habe, denn es fällt doch schwer, das zu glauben. Aber es war in einer seriösen Zeitung, der New York Times.
        Es freut mich übrigens, dass Du mit den Park Rangern positive Erfahrungen aus Amerika hast mitnehmen können.
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
        Pit

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