Fundstück von Friedrich Schiller

Die Räuber – 3. Akt, 2. Szene [Moor zu Schwarz]

[…] Ich habe die Menschen gesehen, ihre Bienensorgen und ihre Riesenprojekte – ihre Götterplane und ihre Mäusegeschäfte, das wunderseltsame Wettrennen nach Glückseligkeit! – Dieser dem Schwung seines Rosses anvertraut – ein Anderer der Nase seines Esels – ein Dritter seinen eigenen Beinen; dieses bunte Lotto des Lebens, worin so Mancher seine Unschuld, und – seinen Himmel setzt, einen Treffer zu haschen, und – Nullen sind der Auszug – am Ende war kein Treffer darin. Es ist ein Schauspiel […], das Tränen in deine Augen lockt, wenn es dein Zwerchfell zum Gelächter kitzelt.

Mit Dank an Thomas vom Blog  Schiller Kompakt

Autor: buchpost

- mein buchregal: schon lange ein gegengewicht zu beruf und engstirnigkeit - ziele: horizont weiten, mich vergnügen und das wichtige behalten

5 Kommentare zu „Fundstück von Friedrich Schiller“

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