Blogbummel Dezember 2014

Noch eine letzte kleine Sonntagsleserei in diesem Jahr …

Glück gehabt, steht schon im Regal

Binge Reading erinnert an Eine blaßblaue Frauenschrift von Franz Werfel. Ihr Fazit: „Dieser Roman ist ein Meisterwerk, großartig die subtile Sprache berührend und eindringlich.“

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit liest Philipp Elph die Erzählung Bergkristall von Adalbert Stifter.

Für die Wunschliste

Der Blog The Captive Reader weckt Interesse an den Tagebüchern des kanadischen Botschafters Charles Richtie.

Tony’s Book World hat The Expendable Man von Dorothy B. Hughes gelesen. Das Buch wurde 1963 veröffentlicht und ist schlimmerweise immer noch aktuell.

Für die Augen

Zum Anschauen, Still-Werden und Sich Freuen empfehle ich, sich erst einmal auf dem Blog MEERblick durchpusten zu lassen, anschließend eine kleine Reise nach Island zu unternehmen, gefunden auf Cornwall Photography, um sich dann allmählich mit den Bildern im Schnee von Sonja Hinrichsen auf die nächsten Tage einzustimmen.

Zum vierten Advent

Und passend zum vierten Advent noch ein Buchtipp und zwei Fotos aus dem Blog Echoes of the Past. Lynne, die mir freundlicherweise erlaubt hat, ihre Fotos zu verwenden, fotografiert u. a. Kirchenfenster und hat schon eine stattliche Anzahl an nativity scenes auf ihrem Blog veröffentlicht.

Hier ein Fenster aus der Southwark Cathedral in London:

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Hier der Link zum Originalbeitrag, thank you, Lynne.

Und hier der kleine Esel aus St Peter’s Church, March in Cambridgeshire:

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Passend dazu möchte ich euch noch ein kleines Büchlein für alle Altersklassen vorstellen: Einige LeserInnen erinnern sich vielleicht an meine Beiträge zu Jeanette Winterson, die in Why be happy, when you could be normal? und Oranges are not the Only Fruit ihre zum Teil alptraumhafte Kindheit und Jugend zum Thema gemacht hat.

Dass eine Frau mit diesen Erfahrungen eine Nacherzählung der Weihnachtsgeschichte schreibt, hat mich an sich schon beeindruckt. Doch auch die Geschichte selbst ist schön. In The Lion, the Unicorn and Me erzählt Winterson die Geschichte von der Geburt Jesu aus der Sicht des kleines Esels, ohne dabei die biblischen Aussagen zu verwässern oder zu verniedlichen.

Dabei schafft sie es, das Ganze mit Humor und einer eigenen Deutung anzureichern. Zunächst einmal muss nämlich in einem Bewerbungsverfahren das Tier gefunden werden, dem die Aufgabe übertragen werden kann, die schwangere Maria nach Bethlehem zu bringen. Und so fängt die Geschichte an:

Before it happened, an angel lined up all the animals – every one, of every kind, because this angel had the full list left over from the Ark.

Danach weiß man dann auch, weshalb Esel eine helle Schnauze haben…

Illustriert wurde die Geschichte in der englischen Ausgabe von Rosie MacCurrach. Hier findet ihr einige Beispiele aus dem Buch. Die deutsche Ausgabe von Der Löwe, das Einhorn und ich wurde übrigens von Lisbeth Zwerger illustriert.

Euch allen einen schönen vierten Advent und friedliche Weihnachtstage.

Bis zum Wiederlesen.

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