Fundstück

‚Wieder von vorn anfangen‘, sagte Kobbe. ‚Alles noch einmal überprüfen, nichts für gegeben hinnehmen. Wachsam sein, ohne Vorurteile, gescheit und gütig zugleich und nie das eine ohne das andere, der Mehrheit mißtrauen und der Minderheit dazu verhelfen, gehört zu werden, die Schwachen und Kranken beschützen und den Starken ein unbequemer Partner sein, immer wieder fragen und immer von neuem wissen, daß es nicht eine Antwort gibt, sondern viele, und daß nichts beständig ist in diesem Meer der Ungwissheit. Das sind so ein paar Stichworte, die mir durch den Kopf gehen. Kannst du etwas damit anfangen?‘

Hans Sahl: Die Wenigen und die Vielen (1959), S. 361

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