Mineralogisch-Petrographische Abteilung in Wien

Das Naturhistorische Museum in Wien war einer der Höhepunkte unseres Wien-Urlaubes und natürlich es ist ganz und gar unmöglich, an einem einzigen Tag dort alles zu sehen, zu lesen, zu bestaunen und zu lernen, was lohnenswert wäre. Und so gibt es heute einfach einige Handy-Fotos aus der Mineralien-Abteilung, aus der mich mein Mann am Ende nur mit dem Versprechen von Kaffee und Kuchen wieder herauslocken konnte.

An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an das NHM für die Erlaubnis, die Fotos auf diesem Blog zu veröffentlichen.

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Georg Trakl: Verklärter Herbst

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Verklärter Herbst

Gewaltig endet so das Jahr
Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten.
Rund schweigen Wälder wunderbar
Und sind des Einsamen Gefährten.

Da sagt der Landmann: Es ist gut.
Ihr Abendglocken lang und leise
Gebt noch zum Ende frohen Mut.
Ein Vogelzug grüßt auf der Reise.

Es ist der Liebe milde Zeit.
Im Kahn den blauen Fluß hinunter
Wie schön sich Bild an Bildchen reiht –
Das geht in Ruh und Schweigen unter.

Georg Trakl (1887 – 1914)

 

Fundstück von Hans Sahl

‚Wieder von vorn anfangen‘, sagte Kobbe. ‚Alles noch einmal überprüfen, nichts für gegeben hinnehmen. Wachsam sein, ohne Vorurteile, gescheit und gütig zugleich und nie das eine ohne das andere, der Mehrheit mißtrauen und der Minderheit dazu verhelfen, gehört zu werden, die Schwachen und Kranken beschützen und den Starken ein unbequemer Partner sein, immer wieder fragen und immer von neuem wissen, daß es nicht eine Antwort gibt, sondern viele, und daß nichts beständig ist in diesem Meer der Ungwissheit. Das sind so ein paar Stichworte, die mir durch den Kopf gehen. Kannst du etwas damit anfangen?‘

Hans Sahl: Die Wenigen und die Vielen (1959), S. 361

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Lake District 2014 – Teil 5

There was no place in the world for open country like this stretch of ground in Northern England and Scotland, for it was man’s country: it was neither desert nor icy waste; it had been on terms with man for centuries and was friendly to man. The hills were not so high that they despised you; their rains and clouds and becks and heather and bracken, gold at a season, green at a season, dun at a season, were yours, the air was fresh with kindliness, the running water sharp with friendship, and when the mist came down it was as though the hill put an arm around you and held you even though it killed you. For kill you it might. There was no sentimentality here. It had its own life to lead and, as in true friendship, kept its personality. It had its own tempers with the universe and, when in a rolling rage, was not like to stop and inquire whether you chanced to be about or not.

‚I appeal to you, sir […] this is a handsome country, but it rains unduly.‘
‚It would not be so handsome a country,‘ said Harcourt, ‚ did it not rain so frequently.‘

(Hugh Walpole: Rogue Herries)

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