Sommerfrische

Pieter Steinz war mit seinem Buch Der Sinn des Lesens der Grund, sich noch einmal Karlsson vom Dach von Astrid Lindgren aus dem Regal zu fischen.

Und mit einem Zitat dieses Karlssons verabschieden wir uns in die Sommerfrische.

Ich bin ein schöner und grundgescheiter und gerade richtig dicker Mann in meinen besten Jahren.

Doch nicht bevor ich noch auf das allerschönste Video der letzten Monate hingewiesen habe, das aus allen Knopflöchern Freude ausstrahlt:

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Bloggen für Dummies

Es führt ja kein Weg an der Einsicht vorbei, dass man, wenn man über Bücher bloggen möchte, sich einige Regeln zu Herzen nehmen sollte.

  1. Konzentriere dich auf bestimmte Themen, bestimmte Genres, Epochen, Länder oder Schriftsteller. Springe keinesfalls von AutorInnen, die niemand kennt und niemand kennen lernen möchte, zu Titeln, die jeder schon kennt und über die folglich auch kein Mensch mehr etwas lesen will.
  2. Schreibe nichts zu einsamen mittelalterlichen Damen  und nerv deine LeserInnen nicht mit eher abseitigen Interessen.
  3. Bringe nicht dauernd englische Zitate. Ich will schließlich auch keine Texte lesen, die von französischen oder italienischen oder chinesischen Textstücken wimmeln.
  4. Plane deine Lektüre vorausschauend. Durchforste die Verlagsvorschauen schneller als alle anderen und sei die erste, die zu der herausragenden Neuerscheinung etwas schreibt.
  5. Verschweige, dass du auch mal zur Erholung liest. Also nichts Seichtes, Leichtes, Fluffiges. Es muss immer um das noch nie Dagewesene, so noch nie Gedachte und Geschriebene gehen. Sei gesellschaftlich relevant. Der Blog ist dein intellektuelles Aushängeschild.
  6. Lies NIE 16 Bände einer hübschen Krimireihe hintereinander. Da bloggst du nur über den ersten Band und dann? Das kostet viel zu viel Lesezeit. Außerdem: siehe Regel 5.
  7. Sei straff organisiert. Veröffentliche neue Beiträge nach Plan, einmal wöchentlich. Am besten zu einer festen Uhrzeit.
  8. Schaue dreimal täglich, wie sich deine Aufrufzahlen entwicklen. Sollte die Tendenz nicht zufriedenstellend sein, frage deine Follower, was sie sich von dir wünschen.
  9. Vernetze dich laut und sichtbar, auf allen möglichen Kanälen, aber vorzugsweise mit den intellektuellen, den relevanten, den echten Influencern, denen mit Reichweite. Denen sagst du auch, wie toll du sie und ihre Beiträge findest.
  10. Lies grundsätzlich keine Bücher mit mehr als 500 Seiten. Die Biografie zu Vincent van Gogh von Steven Naifeh und Gregory White Smith? Über tausend Seiten? Auf gar keinen Fall. Deine LeserInnen denken, du bist ausgewandert, an der Spanischen Grippe erkrankt oder von Außerirdischen entführt, weil sich auf deinem Blog nichts mehr regt.

Solltet ihr noch weitere Regeln ergänzen wollen, bitte gern.

Nachtrag: Wunderbar, hier sind weitere Tipps für Dummies:

  1. Vergiss, dass Du ursprünglich mit dem Bloggen begonnen hast, weil Du so viel Spaß am Lesen hattest – es ist harte Arbeit und muss mit Ernsthaftigkeit betrieben werden. (von Niamh O’Connor)
  2. Wage es bloß nicht, dich intensiv mit einem (Sachbuch-) Thema zu beschäftigen und das auch noch für längere Zeit. Wenn schon jemand den kostenlosen Content liest, den du bereitstellst, dann hat er Anspruch auf Abwechslung. (von Nomadenseele)
  3. Platziere deine Bücher in möglichst schöner Umgebung und stelle sie fotogen zur Schau. Verwende am besten einen fancy Instagramfilter und deine Followerzahlen gehen durch die Decke. (von Marc)
  4. Melde dich wortreich ab, wenn du mal eine Woche keine Zeit (oder – ganz verwerflich – keine Lust) zum Bloggen hast. Bitte um Nachsicht und fordere die gerechte Strafe, denn sonst springen deine Leser sofort ab. (von Petra Wiemann, leicht verschärft)

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Lesejahr 2017

Auch dieses Jahr möchte ich mich an den Fragen entlanghangeln, die ursprünglich Katrin von Buchsaiten ins Spiel gebracht hat, um das Lesejahr abzuschließen. Dabei lasse ich einige Fragen weg, andere sind hinzugekommen.

1. Welches war das optisch ansprechendste Buch?

Das war ohne Frage das Kopfkissenbuch der japanischen Hofdame Sei Shōnagon, entstanden um 1000; und zwar in der Übersetzung von Michael Stein aus dem Manesse Verlag.

2. Welches Buch hat dich enttäuscht?

Diese Auszeichnung geht an Nathaniel Hawthornes Klassiker Das Haus mit den sieben Giebeln.

3. Welches war deine persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Eine Neu-Entdeckung ist für mich jede Autorin, jeder Autor, deren/dessen Buch mir  so gut gefallen hat, dass ich mich auf weitere Bücher einlassen würde. Das war in diesem Jahr unter anderem Dorothy Whipple, von der ich gleich drei Romane gelesen habe.

4. Gab es Entdeckungen im Krimi-Bereich?

Ich staune immer wieder, wie viel es im Bereich des Cozy Crime aus dem letzten Jahrhundert noch zu entdecken gibt. Besonders gern habe ich dieses Jahr The Draycott Murder Mystery (1928) von Molly Thynne gelesen. Allein schon diese Einleitung:

The wind swept down the crooked main street of the little village of Keys with a shriek that made those fortunate inhabitants who had nothing to tempt them from their warm firesides draw their chairs closer and speculated as to the number of trees that would be found blown on the morrow.

Aber Absent in the Spring (1944) von Agatha Christie war auch großes Kino.

5. Welcher Einstiegssatz hat sofort funktioniert?

After two miles of walking he came to a town.

Da hatte mich Walter Tevis mit seinem The Man Who Fell to Earth sofort am Haken. Schuld daran war übrigens The Binge Reader.

6. Gab es lohnende Bücher, die raus aus deiner Lesekomfortzone führten?

Nun, Hillbilly-Elegie von J. D. Vance und Der Spaziergänger von Aleppo von Niroz Malik gehören vermutlich dazu.

Auch dement von Lioba Happel habe ich gern gelesen.

7. Welche Bücher haben den tiefsten Eindruck hinterlassen?

Beschäftigt hat mich Zeithain von Michael Roes (2017).

Aber besonders bewegt haben mich Der Sinn des Lesens (2015) von Pieter Steinz und Das Haus, das Glück und der Tod (1998) von Herrad Schenk.

Doch am deutlichsten vor Augen geführt, warum wir (auch) lesen, hat mir sicherlich das unvergleichliche The Return von Hisham Matar, das inzwischen auch auf Deutsch erschienen ist.

8. Welches Buch willst du unbedingt 2018 lesen und warum?

Von Kai habe ich vor Jahren den schönen Begriff “sprunghafter Lustleser” gelernt; also, ich weiß noch nicht einmal, was ich nächste Woche lesen werde, geschweige denn nächstes Jahr.

Aber der Vorsatz, meine Buchkaufgeschwindigkeit massiv zu drosseln, hat nichts von seiner Dringlichkeit verloren, denn es sind immer noch keine Anbaumaßnahmen geplant.

Außerdem ist es Zeit, sich dem Phänomen zu stellen, dass es manchmal reizvoller zu sein scheint, Bücher zu kaufen, als diejenigen auch zu lesen, die bereits hier rumstehen…

Da wären zum Beispiel:

  • Martin Edwards: The Story of Classic Crime in 100 Books (2017)
  • Sonja Hartwig: Kazim, wie schaffen wir das? Kazim Erdoğan und seine türkische Männergruppe – vom Zusammenleben in Deutschland (2017)
  • Und für zwischendurch und immer wieder zum Schmökern: Foer, Thuras, Morton:   Atlas Obscura (2017)

9. Welche Bücher wären spurlos an dir vorbei gegangen, wenn nicht andere BloggerInnen dich darauf aufmerksam gemacht hätten?

Über diese Frage möchte ich auch dieses Jahr einen besonders großen Mantel des Schweigens breiten, denn fast alle meine Anregungungen stammen inzwischen von anderen Literaturbloggerinnen.

10. Mit welcher Lektüre beschließt du das Lesejahr 2017?

Das kann zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht abschließend geklärt werden.

Als vorletztes las ich jedenfalls Thrones, Dominations (1998). Jill Paton Walsh hat mit dem Buch fast 60 Jahre später einen von Dorothy Sayers begonnenen Kriminalroman um Lord Peter Wimsey fertiggestellt. Aber auch wenn die Grundidee interessant ist, fehlt dem Buch eine innere Balance. In den ersten hundert Seiten werden uns die Protagonisten vorgestellt, während die eigentliche Auflösung dann wiederum nur eine halbe Seite beansprucht. Insgesamt kommt es ein wenig schwerfällig daher.

Beendet habe ich gerade die Biografie zu Theodor Storm von Jochen Missfeldt. Ein Pageturner war Du graue Stadt am Meer für mich jetzt nicht. Zwischendurch passte der Stil des Autors nicht unbedingt zum Stoff. Aber geradezu minutiös recherchiert. Zum Glück war Storm ein eifriger Briefeschreiber. Und es ist toll, dass Missfeldt häufig zitiert, man hört vieles quasi aus erster Hand. Als Vater und Ehemann möchte man Storm allerdings nicht geschenkt haben.

Interessant schon der zeitgeschichtliche Hintergrund um die Auseinandersetzung zwischen Dänemark und Preußen, der die Storms ins Exil trieb, und natürlich die vielen Freundschaften mit Dichterkollegen, die aber auch nie völlig unproblematisch verliefen. Jedenfalls ist es nun Zeit, mal wieder den Schimmelreiter und Novellen von Storm aus dem Regal zu holen. Und Gottfried Keller und Fontane gleich mit.

Allen einen behüteten Jahreswechsel, Gesundheit und ein gutes neues Jahr.

Und natürlich immer genügend Bücher anbei.

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Lesejahr 2016

Auch dieses Jahr möchte ich mich an den Fragen entlanghangeln, die ursprünglich Katrin von Buchsaiten ins Spiel gebracht hatte, um das Lesejahr abzuschließen. Einige Fragen habe ich dezent dazugemoggelt.

1. Von welchem Buch habe ich mir zunächst gar nicht so viel versprochen?

Das war Winifred Watsons wunderbares Buch Miss Pettigrew lives for a day (1938), das viel mehr als nur die erwartete leichte Unterhaltung bot.

2. Welches war das optisch ansprechendste Buch?

Das ist einfach: Stefan Zweig: Buchmendel/Die Unsichtbare Sammlung (2016) aus dem Topalian & Milani Verlag.

3. Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Eine Neu-Entdeckung ist für mich jede Autorin, jeder Autor, deren/dessen Buch mir so gut gefallen hat, dass ich mich auf weitere Bücher einlassen würde. Das waren in diesem Jahr unter anderem Autoren, die mich aus meiner eher angelsächsisch geprägten Lesewelt herausgeführt haben:

4. Gab es Entdeckungen im Krimi-Bereich?

Unbedingt, ich bin inzwischen süchtig nach den Abenteuern von Mary Russell, der Ehefrau von Sherlock Holmes, von Laurie R. King.

5. Gab es eine Gattung, die sich 2016 überraschend häufig auf dem Blog tummelte?

Mir war gar nicht aufgefallen, dass ich doch mehrere Autobiografien/Biografien gelesen habe.

Und dazu die schönste Autobiografie überhaupt, nämlich die von Agatha Christie.

6. Welche Bücher haben den tiefsten Eindruck hinterlassen?

Das waren zum einen sicherlich die Brautbriefe Zelle 92 von Dietrich Bonhoeffer und Maria von Wedemeyer.

Und auf ganz andere Art und Weise die Reiseerinnerungen von Oss Kröher: Das Morgenland ist weit.

7. Welches Buch wollt ihr unbedingt 2017 lesen und warum?

Von Kai habe ich vor Jahren den schönen Begriff “sprunghafter Lustleser” gelernt; also, ich weiß noch nicht einmal, was ich nächste Woche lesen werde, geschweige denn nächstes Jahr.

Aber der Vorsatz, meine Buchkaufgeschwindigkeit massiv zu drosseln und den SUB abzubauen,  wird immer dringlicher. Die Statik des Hauses verlangt nach drastischen Maßnahmen, da Anbaumaßnahmen zur Zeit nicht geplant sind.

8. Welche Bücher hast du 2016 wiedergelesen? 

Sollte man viel öfter machen, Bücher wiederzulesen. Klassiker lesen.

9.  Welche Bücher wären spurlos an dir vorbei gegangen, wenn nicht andere BloggerInnen dich darauf aufmerksam gemacht hätten?

Über diese Frage breiten wir einen besonders großen Mantel des Schweigens.

10. Mit welcher Lektüre beschließt du das Lesejahr 2016?

Fast beendet habe ich Der Himmel meines Großvaters von Stefan Hertmans. Ein beeindruckendes Buch, ursprünglich 2013 erschienen und von Ira Wilhelm aus dem Niederländischen übersetzt. Hier spürt der Autor der Lebensgeschichte seines Großvaters, dem Helden seiner Kindheit, anhand von Erinnerungen, Familienerzählungen und den vom Großvater selbst hinterlassenen Aufzeichnungen nach.

Wir folgen dem Leben eines einfachen Mannes, das in ärmlichen Verhältnissen begann, der Vater war Kirchenmaler, doch nie war genug Geld zum Sattessen da. Der Dreizehnjährige tritt seine erste Arbeitsstelle in einer Eisengießerei an. Eine grausame Maloche, bei der es zu Szenen kommt, die so fürchterlich sind, dass sie sich dem Leser auf die Netzhaut brennen. Schließlich der Wunsch des Jungen, beruflich in die Fußstapfen des Vaters zu treten und ebenfalls Maler zu werden. Und so wird die Malerei zu einem Trost und zu einer Leidenschaft, der er bis ins hohe Alter nachgehen wird.

Anschließend erlebt der junge Mann in den belgischen Schützengräben die Grausamkeiten und den geballten Irrsinn des Ersten Weltkrieges. Eine Liebesgeschichte deutet sich an und dann der dritte Teil, in dem die restlichen Jahrzehnte – für meinen Geschmack viel zu stark gerafft – gebündelt werden.

Das Ganze wird mit der Gegenwart verschränkt, der Spurensuche des Enkels, mit Betrachtungen zu den Bildern des Großvaters, Reflexionen über das Vergessen, das Erinnern und das unerbittliche Hinwegschreiten der Zeit über die Orte, die in einem Leben einstmals eine wichtige Rolle gespielt haben, doch heute nur noch Schnellstraßen, Wohnblocks oder Brachland sind.

In drei Worten: leise, bewegend und erhellend.

Siehe dazu auch den Beitrag von Volkmar Mühleis auf der Seite des Deutschlandfunk.

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Eulen in der Politik

Eine Eule – ist sie nicht schön? Für viele ein Symbol der Weisheit. Nun, ein bisschen mehr davon im momentanen politischen Diskurs wäre wünschenswert.

Und so gibt es heute ausnahmsweise mal ganz andere Empfehlungen als sonst:

Johannes Kuhn schrieb für die Süddeutsche Zeitung den Artikel Trump und der Traum vom weißen Amerika.

Und es war auch die Süddeutsche, die mich an das Theaterstück Die Nashörner von Eugène Ionesco erinnerte.

Auch ein Wiederlesen von Der Flüchtling. Eine Episode am Genfer See von Stefan Zweig könnte nicht schaden.

Außerdem kann man den Artikel The Paranoid Style in American Politics von Richard Hofstadter lesen. Erstmal 1964 erschienen.

Passend dazu der Wälzer Dark Money von Jane Mayer über die Machenschaften der amerikanischen Koch-Brüder und ihrer Spießgesellen. Vorgestellt in der New York Times.

Über die Frage, was Big Data, die Likes auf Facebook und eine britische Firma namens Cambridge Analytica mit Trump zu tun haben, gibt es einen lesenswerten Artikel im Schweizer  Magazin.

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Tagebuch Ende der Siebziger

Beim Aufräumen fiel mir mein erstes Tagebuch in die Hände. Das ist nicht unbedingt immer erquicklich zu lesen, was ich so als Zwölf- und Dreizehnjährige des Aufschreibens für wert befunden habe. Besonders ins Grübeln gekommen bin ich bei folgendem Eintrag:

Bin zur Klassensprecherin gewählt worden. Scheußlich. Die Schule ist schrecklich. Das Wetter ist schön.

Heute bin ich Lehrerin, habe den ganzen Samstag mit Korrekturen verbracht und das Wetter ist scheußlich. Was will mir das sagen? Will mir das etwas sagen?

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Bücherstapel

  • Bücher die ich vor mir herschiebe weil sie zeit und mühe kosten werden
  • Bücher die mich zum lachen bringen
  • Bücher die ich unbedingt noch lesen möchte
  • Bücher zwischen denen ich mich nicht entscheiden kann
  • Bücher so eher für zwischendurch
  • Bücher die momente enthalten die ich nicht vergessen werde
  • Bücher die mich pieksen und zwacken und nicht unverändert lassen
  • Bücher die mir besondere menschen empfohlen haben
  • Bücher die auf blumenhockern zu instabilen türmen mutieren
  • Bücher die die fensterbänke und das sofa besetzen
  • Bücher mit denen ich mich nur ablenken und narkotisieren möchte
  • Bücher die gedanken enthalten die nicht besser formuliert werden könnten
  • Bücher die mir zugelaufen sind keine ahnung warum wo und wieso
  • Bücher die ich nur nach langer suche wiederfinde
  • Bücher die meinen blick dauerhaft verändern
  • Bücher die sätze aus vollkommener schönheit enthalten
  • Bücher die wie ein fernglas oder dann wieder wie eine lupe wirken
  • Bücher die ich grundsätzlich pfleglich behandle
  • Bücher die mich treffen weil sie etwas zeigen das nicht verhandelbar ist
  • Bücher die ich ab sofort bewusster auswählen möchte
  • Bücher die ich wie zufällig gefunden lesen möchte
  • Bücher die mich überraschen weil ich nicht mehr wusste dass sie hier stehen
  • Bücher die ich mal aussortieren könnte
  • Bücher die nur mein mann liest
  • Bücher die nur ich lese
  • Bücher für die ich gar nicht die zeit habe die es bräuchte
  • Bücher bei denen ich nicht nein sagen konnte
  • Bücher über schwarze über juden über kinder und widerstandskämpfer
  • Bücher über indianer hobbits islamisten frauen und künstler
  • Bücher über irrende suchende reisende und liebende
  • Bücher über länder in die ich niemals reisen werde
  • Bücher die letztlich die landkarte meines innen zeigen
  • Bücher für jede seelische groß- und kleinwetterlage
  • Bücher falls wir mal drei monate eingeschneit sein sollten
  • Bücher die sich allmählich jeglichem ordnungssystem entziehen
  • Bücher ein teil meines horizonts
  • Als eine möglichkeit welt zu erfahren

Ein Dankeschön an normalverteilt für die Anregung.