Blogbummel November 2014

Ganz offensichtlich wird wieder mehr gelesen. Schon jetzt gibt es genügend lesenswerte Beiträge, die ich hier kurz Revue passieren lassen möchte.

Ein bisschen dies und das

Mit den Abschweifungen einer Buchhändlerin hatte ich auf Leselebenszeichen viel Spaß.  Für alle, die schon immer mal wissen wollten, was es mit dem Globus von Deutschland auf sich hat.

Lesewelle lässt uns teilhaben an einem perfekten Literatur-Herbstwochenende.

Bernhard Gattner stellt auf Sätze&Schätze das sinnvolle und nachhaltige Projekt geBucht vor.

Glück gehabt, die Bücher stehen, liegen und lümmeln sich hier schon rum:

Schöne Seiten las Settlers Creek von Carl Nixon.

Dafür braucht man wohl ein bisschen Zeit: Die tausend Herbste des Jacob de Zoet von David Mitchell, gelesen von Aboutsomething.

Norman hat auf seinem Blog notizhefte an William Trevor, den ich vor allem als Autor beeindruckender short stories in Erinnerung habe, und seinen Roman Die Geschichte der Lucy Gault erinnert.

Durchgelesen mahnt mich, endlich Miss Nightingale in Paris von Cynthia Ozick zu lesen.

Für die Wunschliste

Der neue Blog Bloglichter hat die Lebenserinnerungen eines Dienstmädchens gelesen: In Träumen war ich immer wach. 1908 hat Sophia Friederika Hinriette Lemitz, ein Dienstmädchen aus Lütjenburg, ihre Lebenserinnerungen aufgeschrieben.

Flattersatz macht neugierig auf Pierre Lemaitres Buch Wir sehen uns dort oben, während die Gedankenlabyrintherin Mein Vaterland war ein Apfelkern von Herta Müller zu ihrem Buch des Jahres erkoren hat.

Englischsprachige Empfehlungen

Einen interessant klingenden Krimi-Tipp gab es auf  Kaggsy’s Bookish Ramblings: Where There’s Love, There’s Hate von Adolfo Bioy Casares und Silvina Ocampo.

A life in books ist fasziniert von This should be written in the Present Tense von Helle Helle, einer der wichtigsten dänischen Autorinnen der Gegenwart.

Zum Schauen, Reisen und Staunen

Passend zur Jahreszeit Sinfonie der Farben, gefunden auf Von Orten und Menschen. Und ein bisschen Vorfreude auf den Frühling und seine Tulpen mit einem Foto von Laura Zeitlos.

Bleiben wir noch einen Moment bei den Blumen: Während Cindy uns Rosen präsentiert, gibt es auf Freiraum von Stefan Dahlien zu bewundern.

Diese Birken haben auf Maren gewartet und wollten von niemandem sonst fotografiert werden.

DruckSchrift stellt ein interessant klingendes Ausflugsziel vor, das Klingspor-Museum für internationale Buch- und Schriftkunst in Offenbach.

Überraschung: Es geht mal wieder nach Großbritannien in eine süchtig machende Landschaft, gefunden auf Helen’s Journal.

Von da aus geht es direkt nach London, und zwar ins British Museum, in dem man gerade eine Ausstellung zu Deutschland besuchen kann.

Ich fahre zwar kein Motorrad, aber die Bilder, die die Lichtbildwerkerin von ihrer Harley-Tour durchs Death Valley mitgebracht hat, sind große Klasse. Und schon allein für das erste Foto auf dem Folgebeitrag muss man auch diesen anklicken.

Und zum Abschluss noch ein paar Zitate rund ums Lesen, gefunden bei CON = LIBRI.

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