Blogbummel in unruhigen Zeiten: Februar/März 2020

In beunruhigenden Zeiten muss man sich seine Inseln der Besinnung suchen. Deshalb hier der nächste Blogbummel. Zur Einstimmung ein Beitrag von Von Orten und Menschen mit dem unwiderstehlichen Titel Forever Moor.

Deutschsprachige Blogs

Binge Reader macht mich in ihrer gemischten Tüte neugierig auf Robert Harris und die Interviews mit Joan Didion.

letteratura las Das Museum der Welt von Christopher Kloeble.

Koreander stellt Generation X von Douglas Coupland vor.

transitnuremberg macht mir doch wieder Lust auf Olga Tokarczuk und ihren Band Der liebevolle Erzähler.

Bleisatz hätte Die Wunderkammer der deutschen Sprache von Thomas Böhm und Christian Pfeiffer anzubieten.

Völlig abgedreht fand Bücherwurmloch Das eiserne Herz des Charlie Berg von Sebastian Stuertz.

Günter Keil las Eine fast perfekte Welt von Milena Argus.

Picknick im Dunkeln von Markus Orth wurde schon im letzten Blogbummel erwähnt, aber die Besprechung auf dem Bücheratlas macht mich jetzt endgültig schwach.

Der leseschatz hat Trümmerfrauen von Christine Koschmieder entdeckt und außerdem noch Dankbarkeiten von Delphine Vigan in der Truhe gefunden, während novellieren in einem Gastbeitrag von Kai Wieland den Roman Hawaii von Cihan Acar präsentiert.

LiteraturReich setzt mir Café Krane von Cora Sandel auf die never ending Liste. Dummerweise stellt sie auch Der Freund von Sigrid Nunez so ansprechend vor.

Und auch Zeichen & Zeiten ist wieder dabei: Diesmal mit ihren Empfehlungen zu Die Berglöwin von Jean Stafford sowie zu Die Unsichtbaren von Roy Jacobsen.

Intellectures lenkt unsere Aufmerksamkeit auf ein Buch von Marko Martin.

Sätze & Schätze las Das Mädchen von Edna O’Brien. Dazu passt ein Beitrag von titel thesen temperamente zu dieser Autorin, der noch bis Februar 2021 abrufbar ist.

Interessant fand ich in diesem Zusammenhang eine (weiße) englischsprachige Bloggerin auf chronic bibliophilia, die es nicht angemessen findet, dass eine weiße privilegierte Frau über missbrauchte schwarze Mädchen schreibt. Das sei kolonialistisch. Bookmunch kommt da zu einer differenzierteren Einschätzung.

Aus naheliegenden Gründen schließt die Autorin Jutta Reichelt erst einmal ihre Schreibwerkstätten, stattdessen wird sie ihren Blog zu einer solchen umfunktionieren. Toll!

Englischsprachige Blogs

ANZ LitLovers LitBlog stellt One Amazing Thing von Chitra Banerjee Divakaruni vor.

Für die Fans des Cozy Crime hat Heavenali zwei Krimis von John Bude gelesen.

Bitter Tea and Mystery stellt Life below Stairs: In the Victorian and Edwardian Country House von Siân Evans vor. Aber An Elderly Lady Is Up To No Good von Helene Tursten klingt auch reizvoll.

Ein älteres Unterhaltungs- und Entspannungsschätzchen von 1933 hat JacquiWine’s Journal für uns, nämlich Business as Usual von Jane Oliver und Ann Stafford.

Asian Review of Books bespricht wieder einen vielversprechenden Titel, nämlich Philippine Sanctuary: A Holocaust Odyssey von Bonnie M Harris. Aber das Reisebuch Sovietistan: Travels in Turkmenistan, Kazakhstan, Tajikistan, Kyrgyzstan, and Uzbekistan der norwegischen Autorin Erika Fatland klingt auch sehr reizvoll. Im Deutschen erschienen unter dem Titel Die Grenze. Dazu noch ein Bericht auf dem Logbuch Suhrkamp.

Aber damit nicht genug, auf Asian Review of Books wird auch das Buch Three Flames von Alan Lightman vorgestellt.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Michael’s Beers & Beans stellt uns die Torfkirche von Saurbæjar vor.

Der Bücheratlas war in einer Ausstellung zu Carl Spitzweg.

In das älteste Museum der Niederlande, das Tylers Museum in Haarlem, kommen wir alle mit, vorgestellt auf dem Blog mus.er.me.ku.

Die Reisefeder flog ins Parlament der norwegischen Samen.

Zum Abschluss

Einen ganz besonderen, feinen und schwingenden Text hat Petra auf ihrem Blog veröffentlicht.

Bleibt alle gesund.

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Blogbummel Januar/Februar 2020

Beginnen wir die heutige und wie immer wild subjektive und unvollständige Bummelei mit winterlichschönen Fotos von Erntetank.

Deutschsprachige Blogs

BuchUhu gefiel Der singende Baum von Tim Winton.

literaturleuchtet widmet sich den Romanen von Dag Solstad.

Wer könnte dem Titel Das langweiligste Hörbuch der Welt widerstehen? Vorgestellt von Günter Keil.

Buch-Haltung konnte sich letztlich doch anfreunden mit Picknick im Dunkeln von Markus Orth.

An die Schriftstellerin Irmgard Keun erinnert Kulturgeschwätz.

LiteraturReich stellt uns Die Spuren der Stadt von Lars Saabye Christensen vor.

Jargs Blog ist angetan von dem Sachbuch Der Mensch oder Das Wunder unseres Körpers und seiner Billionen Bewohner.

Lena Riess las 64 von Hideo Yokoyama.

Frau Lehmann liest bzw. las, und zwar Friedrich der große Detektiv von Philip Kerr.

Familienbande empfiehlt Die Last, die du nicht trägst (1978) von Roswitha Geppert.

Zeichen & Zeiten las Das Haus am Rand der Welt von Henry Beston.

Normalerweise sammele ich hier nur Hinweise auf Bücher, die mich neugierig machen und locken. Doch in diesem Fall muss auch ein Link zur Besprechung auf 54BOOKS von Klassiker! – Ein Gespräch über die Literatur und das Leben aus dem Hanser Verlag sein: So einen schönen Verriss liest man ja selten.

Und ausnahmsweise ein Tipp aus dem Feuilleton. Dank Mannigfaltiges fand ich den Artikel aus dem Tagesspiegel von 2009. Darin wird an Das Schicksalsschiff. Rio de Janeiro-Lissabon-New York (1942) von Rosine De Dijn erinnert.

Englischsprachige Blogs

ANZ LitLovers LitBlog macht Lust auf Debra Adelaides Buch The Innocent Reader.

JacquiWine’s Journal mochte Don’t look at me like that von Diane Athill.

Asian Review of Books bespricht A New Sun Rises Over the Old Land von Suon Surin.

Krimis

Ein altes Schätzchen von 1959, nämlich Answer in the Negative von Henrietta Hamilton, empfiehlt crossexaminingcrime.   

missmesmerized las Wisting und der Tag der Vermissten von Jørn Lier Horst.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Der Beitrag vom Kind am Tellerrand über eine Reise nach Córdoba lässt mich ernsthaft überlegen, wann ich da wohl mal hinreisen kann.

Awesomatik erwanderte den norwegischen Kungsleden. Ich empfehle, alle Beiträge (in diesem Artikel sind alle verlinkt) anzuschauen. Tolle Fotos und Eindrücke.

Safe Travels begeistern mit ihren Fotos vom Zebra Slot Canyon.

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Blogbummel Nr. 100

Offensichtlich hatten alle zwischen den Feiertagen ein bisschen mehr Zeit zum Lesen, denn ich konnte mich bei euren zahlreichen interessanten Beiträgen für meinen ersten Blogbummel 2020 kaum entscheiden. Also, legen wir los – mit dem 100. Blogbummel auf Buchpost. Viel Spaß beim Stöbern.

Beginnen wir mit drei Reisebüchern

Petra empfiehlt Ænglisch von Sarah Kirsch als bezaubernd schrullige Reiseerinnerungen. Also, wenn das nicht auf die Merkliste darf, dann weiß ich auch nicht.

Literatur leuchtet war sehr angetan von Eine Frau erlebt die Polarnacht (1938) von Christiane Ritter.

Hopewell’s Public Library of Life las mit Freude The Greater Journey: Americans in Paris von David McCullough.

Deutschsprachige Blogs

Frau Lehmann liest, diesmal James Herriot. Da kann ich nicht anders und muss ausnahmsweise auch zu meinem Fanbeitrag verlinken.

In der Buch-Haltung wurde die Empire-Trilogie von James Gordon Farrell gelesen und für gut befunden. Begeisterung löste auch Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus. Der Originaltitel, der der Hauptperson vielleicht gerechter wird, ist gleich weniger kitschig: The Selected Works of T. S. Spivet.

Buchrevier freute sich über Gott wohnt im Wedding von Regina Scheer.

Nacht und Tag genoss Middlemarch von George Eliot.

Auch Buchuhu las einen Klassiker, den Stechlin von Fontane.

Für alle Stressgeplagten, die meinen, keine Zeit für Bücher zu haben, aber auch für alle anderen ist Die verlorene Seele ein schönes Geschenk. Die Illustrationen stammen von Joanna Concejo. Die nur anderthalb Seiten Text von Olga Torkarczuk. Kaffee mit Maren stellt uns den Band vor.

Für LiteraturReich war Die Kunst zu verlieren von Alice Zeniter ein erstes Lesehighlight im neuen Jahr. Auch Zeichen & Zeiten las das Buch.

Auf dem Grauen Sofa wurde Laufen von Isabel Bogdan gelesen.

Bookster HRO erfreute sich am Wortwitz der Neuübersetzung von Zazie in der Metro.

letteratura hatte Spaß mit Der größte Spaß, den wir je hatten von Claire Lombardo.

Sätze & Schätze hat einen wichtigen Zeitzeugentitel entdeckt: Eddy de Wind schrieb Ich blieb in Auschwitz.

Dazu passt das Buch Nürnberger Tagebuch von Gustave M. Gilbert, vorgestellt auf Travel without Moving.

Englischsprachige Blogs

Tanja Britton las The Girl Who Drew Butterflies von Joyce Sidman, eine Biografie zu Maria Sybilla Merian (1647-1717).

Beyond Eden Rock hat ein altes Schätzchen aufgestöbert: Not at Home (1948) von Doris Langley Moore.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Die Reisefeder macht uns mit den norwegischen Felszeichnungen von Alta bekannt.

Dream. Go. Explore. entführt zur Kasbah Aït-Ben-Haddou (Marokko).

Diesen Bericht über eine 5.000 km lange Wanderung fand ich spannend. Hut ab.

bluebrightly war mit der Kamera rund um Los Angeles unterwegs.

Viermal Fernweh war in Kyoto.

Das Schlusswort hat Von Orten und Menschen.

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Blogbummel Dezember 2019

Noch ein kurzer letzter Bummel für dieses Jahr. Beginnen wir mit den Aufnahmen aus dem Death Valley National Park von Cindy Knoke.

Deutschsprachige Literaturblogs

Feiner reiner Buchstoff stellt Rückkehr nach Old Buckram von Phillip Lewis vor.

Auf dem Gassenhauer / Literaturblog wird Wir waren eine gute Erfindung von Joachim Schnerf besprochen.

Sachbuchempfehlungen

Travel without Moving macht Lust auf einen Reiseführer der etwas anderen Art, nämlich How to Kill Yourself daheim von Markus Lesweng.

Schiefgelesen.net beschäftigte sich mit unserem Besitz und seinen Folgen. Sie las Empire of Things von Frank Trentmann, einen Wälzer, der auch auf Deutsch erhältlich ist.

Noch tiefer ins Portemonnaie greifen muss man bei Japanische Holzschnitte, einem Buch von Andreas Marks (150 Euro), vorgestellt vom Bücheratlas.

Susanne Becker setzte sich der verstörenden Erfahrung aus, Einer von uns. Die Geschichte eines Massenmörders von Åsne Seierstad zu lesen.

Englischsprachige Empfehlungen

More was lost (1946) von Eleanor Perényi wird uns auf JacquiWine’s Journal vorgestellt.

Binge Reader las The Western Wind von Samantha Harvey.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Der Artikel auf Reisedepeschen zu einer Reise in Usbekistan ist diesmal eine Augenweide.

Zum Abschluss schließe ich mich gern den farbenprächtigen Weihnachtsgrüßen von Cindy an.

 

Blogbummel November/Dezember 2019

Bevor wir uns in den Büchertrubel stürzen, geht es zunächst auf dem MEERblick.blog nach Sylt. Hier übrigens auch. So schön.

Deutschsprachige Blogs

Ruth liest und empfiehlt Die Jakobsbücher von Olga Tokarczuk.

Ersteindrücke ist angetan von Joseph Roths Roman Hiob.

Um das Buch Verschwörungsmythen von Holm Gero Hümmler geht es bei Poesierausch.

Auf dem Hotlistblog wird auf Shelagh Delaney aufmerksam gemacht.

So stirbt man also heißt das Buch von Marc Ritter und Tom Ising, das auf dem Blog Gassenhauer vorgestellt wird.

LiteraturReich stellt nicht nur Duell von Eduardo Halfon vor, sondern auch Dort dort von Tommy Orange.

Buch-Haltung las Drei Männer im Schnee von Kästner.

Buchuhu war zwar nicht uneingeschränkt begeistert von Ich hörte den Vogel rufen, doch zumindest seine Besprechung habe ich gern gelesen.

Im textmagazin ging es um Das Unglück schreitet schnell von Johannes Böhme.

Sätze & Schätze las  du, Alice von Simone Scharbert.

Englischsprachige Blogs

ANZLitLoversLitBlog las Rickshaw Boy von Lao She.

Heavenali setzt mir Leonard and Hungry Paul von Rónán Hession auf die Wunschliste. Auch The Street (1946) von Ann Petry klingt lohnenswert.

Da wir ja alle noch dringend weitere Tipps brauchen, wie wäre eine Liste mit 45 Titeln?

Zum Reisen, Staunen und Schauen

A pair on the prairie fotografierte Christoper Martin.

Watt & Meer sorgt für den heutigen Flauschfaktor namens Valese.

eMORFES zeigt Arbeiten der Künstlerin Christine Kim.

Dream. Go. Explore führt uns durch die alte norwegische Bergwerksstadt Røros.

Einen fotografischen Leckerbissen zu Wien hat der Bücheratlas für uns.

Ins Internationale Maritime Museum Hamburg geht es mit In der Nähe bleiben.

Und zum Abschluss besuchen wir isländische Kirchen mit Michael’s Beers & Beans und hier geht es gleich weiter.

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Blogbummel November 2019

Wenn man einen Beitrag mit den Fotos von Dina beginnt, die mir den Atem stocken lassen, kann man eigentlich auch gleich wieder aufhören. Aber einige Literaturtipps möchte ich dann doch noch mit euch teilen.

Deutschsprachige Literatur

Sätze & Schätze hat eine ganz feine Entdeckung für uns, nämlich Meins von Ida Häusser.

Frau Lehmann liest, diesmal Über die Kunst, ein Gentleman zu sein des Earl von Chesterfield und Der Hammer von Dirk Stermann.

Günter Keil empfiehlt Henry persönlich von Stewart O’Nan.

Binge Reading & More bringt uns Vita Sackville-West näher.

Die lesende Käthe las Die Welt war so groß von Rona Jaffe.

Buchrevier war sehr angetan von Metropol, geschrieben von Eugen Ruge.

Um Effingers von Gabriele Tergit geht es auf schiefgelesen.

Lector in fabula las von Bei uns in Auschwitz von Tadeusz Borowski.

Im LiteraturReich geht es diesmal um Das zerbrochene Haus von Horst Krüger.

Englischsprachige Literatur

AnzLitLoversLitBlog war völlig begeistert von Island Story, Tasmania in Objects and Text.

Nach Sizilien führt uns Consumed by Ink mit Lampedusa von Steven Price.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Dem Bücheratlas verdanke ich Hinweise auf zwei Fotoausstellungen, u. a. im Schnütgen Museum in Köln.

Eher befremdlich finde ich das Junker-Haus in Lemgo, da würde mich die Biografie des Künstlers interessieren.

In der Naehe bleiben zog es diesmal in den Magma-Geopark in Norwegen.

Tanja Britton erinnert an die Geschichte des amerikanischen Bisons.

Zum Abschluss kommt nur Marens Beitrag auf Von Orten und Menschen in Betracht mit dem Titel Und mit Liebe zu schaun. Schön!

Blogbummel Oktober 2019

Mit toller Straßenkunst, gefunden auf Bardtke.net geht es los.

Deutschsprachige Blogs

Leselebenszeichen setzt mir Leben Schreiben Atmen von Dorris Dörrie auf die Wunschliste.

Frau Lehmann liest Wo wir waren von Norbert Zähringer und Das Genie von Klaus Cäsar Zehrer.

Den Roman Quichotte von Salman Rushdie hat Buchweiser besprochen.

Der Bücheratlas empfahl Diese Wahrheiten – Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika von Jill Lepore.

Litblogkoeb war überrascht von Kein Teil der Welt von Stefanie de Velasco.

Binge Reader’s Beitrag zu Washington Black von Esi Edugyan habe ich noch nicht gelesen, da das Buch hier noch darauf wartet, gelesen zu werden, aber danach freue ich mich darauf, meine Eindrücke mit denen Sabines zu vergleichen.

Peter liest…, diesmal Blackbird von Matthias Brandt.

Um Lyrik von Knut Ødegård geht es auf Lobe den Tag.

Passend dazu „10 of the Best Poems about Books and Reading“ auf Interesting Literature.

Auf intellectures gab es eine sehr interessante Empfehlung zu Dort Dort von Tommy Orange.

Buch & Wort las Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten von Alice Hasters; klingt lohnenswert, auch wenn ich den Titel in seiner gewollt provokanten Pauschalisierung etwas platt finde.

In der Crime Alley wurde nicht nur der Goldfasan von Jan Zweyer gelesen, sondern auch Michail Bulgakows DerMeister und Margarita.

Bei umgebucht ging es um Licht in der Nacht der Seele von Martin Duda.

the lost art of keeping secrets macht Lust auf Der Verräter von Paul Beatty.

Vater Mutter Kim von Eivind Hofstad Evjemo konnte LiteraturReich überzeugen.

Englischsprachige Blogs

Auch Heavenali ist wieder dabei, diesmal mit ihrer Empfehlung zu Elisabeth Taylors Soul of Kindness (1964).

Missmesmerized hat ein Buch von James Aylott an Bord, das mich aufgrund des Covers die Flucht ergreifen ließe, aber es klingt trotzdem nett.

Dead Yesterday hat noch ein altes Krimi-Schätzchen von 1950 anbei.

Bitter Tea and Mystery hat ebenfalls einen Krimitipp von S. J. Rozan.

Zum Reisen, Staunen und Stöbern

East of Elveden hat eine tolle Schwarzweißserie für uns.

Und Jarg bereichert wieder das Reiseregal, diesmal mit Die allerseltsamten Orte der Welt von Alastair Bonnett.

Manche Reisende sind definitiv abenteuerlustiger oder leidensfähiger als ich: Philipp Laage wanderte in Uganda.

Angenehmer klingt da Mit den Schäfern auf Transhumanz durch Navarra auf Reisefeder.

Und Von Orten und Menschen nimmt uns mit zum Eben noch Sommer.

Sätze & Schätze hat ebenfalls einen Autorentipp für unser Reiseregal, nämlich Mathias Vatterodt.

Michael’s Beers & Beans hatte eine Begegnung mit einem Steinbock.

Eine kräftige Einstimmung auf den Winter mit unglaublichen Bildern von Frozen Bubbles bietet Paul Zizka.

Und die schönsten Reisefotos gab es diesmal auf Safe Travels und hier.

transitnuremberg verdanke ich den Hinweis auf das Gedicht Am Ende des Regenbogens von Richard Moore Rive.

Und der Abschied fällt ganz seehundmäßig aus, gefunden auf dem MEERblick.blog.

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Blogbummel August/September 2019

Zum Einstieg geht es gleich ins Labyrinth, und zwar bei Michael’s Beers & Beans. Dort gab es auch Wanderempfehlungen in und um Arosa.

Deutschsprachige Blogs

In der Serie Women in Science auf Binge Reading & More gibt es diesmal einen Beitrag von Birgit von Sätze & Schätze. Vorgestellt wird Maria Sibylla Merian.

Dazu passend der Beitrag auf Ingos England-Blog über Soapbox Science.

Der Leseschatz empfiehlt u. a. Noch alle Zeit von Alexander Häusser.

Frau Lehmann liest, diesmal Die Rückkehr von Ernst Lothar.

Auf dem Grauen Sofa wurde Das Tor zur Glückseligkeit von Michael Asderis gelesen.

LiteraturReich stellt Norwegen Spezial 2 vor.

Auf Zeilensprünge geht es um Mendel Kabakov und das Jahr des Affen von Steven Bloom.

Linus kann Saturns Schatten von Andrew Salomon empfehlen.

Den japanischen Krimi Der Sonnenschirm des Terroristen von Iori Fujiwara hat das Dunkle Schaf gelesen.

Als niveauvolle Unterhaltung bezeichnet Günter Keil Ein anständiger Mensch von Jan Christophersen.

Buch-Haltung setzte mir Aus der Dunkelheit strahlendes Licht von Petina Gappah auf die Wunschliste. Siehe dazu auch den Hinweis auf eine weitere Besprechung in dem Kommentar von Bernd.

Zeichen & Zeiten las Vergesst unsere Namen nicht von Simon Stranger.

Die lesende Käthe vergleicht Reading Lolita in Teheran mit Talking about Jane Austen in Bagdad.

Auf TraLaLit widmet sich der Kaffeehaussitzer einem seiner Lieblingszitate und vergleicht dazu verschiedene Übersetzungen.

Ein ziemliches Schwergewicht wäre dann noch Der Idiot von Dostojewskij, vorgestellt vom Buchuhu.

Missmesmerized war nicht nur angetan von Flammenwand von Marlene Streeruwitz, sondern auch von Jetzt noch nicht, aber irgendwann schon von Martin Simons.

Und noch eine Blogentdeckung: BookGazette.

Englischsprachige Blogs

Für die Momente, in denen es etwas Leichtes, Fluffiges sein soll, empfiehlt Heavenali einen Roman von Margery Sharp von 1960.

Ganz schlecht für mich: weitere Hinweis auf alte Krimiserien, z. B. von E. C. R. Lorac, gefunden auf Whatmeread, oder die von Alice Tilton, gefunden auf Crossexaminingcrime.

Der Betreiber von Eiger, Mönch & Jungfrau hat im Juli und August ganz offensichtlich mehr gelesen als ich.

Auf JacquiWine’s Journal  wird Love and Summer von William Trevor besprochen.

Tales from the Reading Room bat um Buchtipps zu „the period 1936-1960 in UK history“ und alle haben geantwortet. Also, da kann man sich dann fröhlich und garantiert erfolgreich durch eine lange Liste an Empfehlungen scrollen.

Und hier noch einen Blogtipp, dessen Name Programm ist: Literary Ladies Guide.

Zum Reisen, Staunen und Stöbern

Wandernd folgte E.T. A. Hoffmanns Spuren in Bamberg.

Im Guardian gibt es eine Fotostrecke (street art photography) von Alan Burles.

In den Reisedepeschen geht es diesmal nach Georgien.

Einen interessanten Buchtipp gibt es auf Jargs Blog, und zwar Die Grenze von Erika Fatland.

 Asian Review of Books hat einen weiteren Tipp für unsere Reiseliteraturecke, allerdings auf Englisch. Es geht um Wanderlust: The Amazing Ida Pfeiffer von John van Wyhe.

Ingos England-Blog verdanke ich den Hinweis auf den Künstler Sean Henry, hier ein kurzes Video der BBC zu einem seiner Kunstwerke in North Yorkshire.

Und Von Orten und Menschen nimmt uns mit ans Meer, während Mannigfaltiges da noch einen Tipp für alle Knipser und Knipserinnen unter uns hat.

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Blogbummel Juli 2019

Heute mal ein ganz, ganz kurzer Blogbummel. Für alles andere war es ja auch viel zu warm. Los geht es mit einem Stockrosengewoge.

Lesen in vollen Zügen las Siebzehnter Sommer von Maureen Daly, ein Buch, das bereits 1942 erschien.

Bücherwurmloch stellt uns Ein mögliches Leben von Hannes Köhler vor.

Missmesmerized las Missouri von Gregor Hens.

Auf Wortgelüste wird der Roman Auf Erden sind wir kurz grandios von Ocean Vuong besprochen.

Peter liest…, z. B. eine Fontane-Biografie und Ein fliehendes Pferd von Martin Walser.

Um Hannah Arendt geht es bei Binge Reading.

Im Bücheratlas wird an Gottfried Keller und an seinen Roman Der Grüne Heinrich erinnert.

Richard Marcus beschäftigt sich auf Qantara mit Am Ende bleiben die Zedern von Pierre Jarawan.

Letteratura mochte Lügenleben von Sayed Kashua.

Da leider immer aktuell, hier der Beitrag zum Narrenschiff von Sebastian Brant, veröffentlicht auf transitnuremberg.

Und drei englischsprachige Titel sollen noch erwähnt werden:

Heavenali gefiel Beneath the Visiting Moon (1940) und Despised and Rejected (1918) von Rose Allatini.

Mad Puppetstown (1931) von Molly Keane wurde auf Beyond Eden Rock besprochen.IMG_0021.JPG

Blogbummel März/April 2019

Noch einen kurzen Blick zurück auf den Winter mit Fotos von James Roddie, danach stimmen wir uns ein mit einem Frühlingsspaziergang durch Florenz.

Fast noch besser: Tulpen über Tulpen in Holland, präsentiert von blickgewinkelt.

Deutschsprachige Blogs

Auf dem Blog BÜCHERATLAS erfahren wir, was Eva Menasse an dem Schriftsteller Doderer so schätzt.

literaturleuchtet war sehr angetan von Das Haus aus Stein, geschrieben von Aslı Erdoğan.

Auf dem Grauen Sofa wurde Süßer Ernst von A. L. Kennedy gelesen.

Leselebenszeichen entführt nach Zamonien, diesmal steht Der Bücherdrache von Walter Moers im Mittelpunkt.

Katharina Hoppe stellt uns auf Gassenhauer Maigrets Pfeife von Simenon vor.

Per Anhalter durch Südamerika, dieses Buch macht uns Travel without Moving schmackhaft.

Frau Lehmann liest bzw. las Eine Odyssee von Daniel Mendelsohn.

Auf Lobe den Tag wird Das Museum der Unschuld von Orhan Pamuk vorgestellt.

Birgits Besprechung ist schuld daran, dass ich letzte Woche Effingers von Gabriele Tergit ins Haus geschleppt habe.

Um das erste römische Jahrtausend geht es in SPQR von Mary Beard, vorgestellt auf Let us read some books.

Ebenfalls um Geschichte, nämlich um geht es in Wolfzeit von Harald Jähner, vorgestellt auf Zeilensprünge.

Günter Keil macht Lust auf Herkunft von Saša Stanišić und auf Kaffee und Zigaretten von Ferdinand von Schirach.

Englischsprachige Blogs

Whatmeread widmete sich einem älteren Werk, nämlich The Good Soldier von Ford Madox Ford.

Asian Review of Books stellt A Path Twice Traveled: My Journey as a Historian of China des Historikers Paul A. Cohen vor.

Bleiben wir noch einen Moment bei China: Auf Anz LitLovers Litblog geht es um Bright Swallow von Vivian Bi und um The Aunt’s House von Elizabeth Stead.

1streadingblog stellt ein Buch vor, das es immerhin auf die Longlist des Booker Prizes geschafft hat, und zwar die Familiengeschichte Celestial Bodies von Jokha Alharthi.

Bei Heavenali ging es um The Lonely Passion of Judith Hearne von Brian Moore, eines der anrührendsten Bücher über Einsamkeit, die ich je gelesen habe. Außerdem wird uns auf dem Blog Winter Sonata (1928) von Dorothy Edwards vorgestellt.

MissMesmerized las The Mother-in-Law von Sally Hepworth.

Und wer Zeit und Lust hat, hörend etwas zu lernen, dem empfehle ich die BBC-Radioserie A History of the World in 100 Objects.

Zum Staunen, Reisen und Stöbern

Ich mochte dieses Foto auf umgebucht.

Michael’s Beers & Beans nimmt uns mit ins Elsass.

Blickgewinkelt war schon vor längerer Zeit in Lemberg. Immer noch sehenswert.

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Blogbummel Februar 2019

Zur Einleitung ein kleiner Test, was eure Schwindelfreiheit angeht, und zwar mit Fotos auf Travel with Intent.

Deutschsprachige Blogs

Ingos England-Blog hat einen Tipp für alle, die sich die Landkarte Großbritanniens anhand seiner SchriftstellerInnen erschließen möchten.

Auf Buch & Wort werden vier Podcasts zu Büchern vorgestellt.

Bleisatz unternimmt einen Ausflug in Die Kunst des lässigen Anstands von Alexander von Schönburg.

literaturblatt.ch stellt Ich komme mit von Angelika Waldis vor.

Um Wo wir zuhause sind von Maxim Leo geht es auf dem Blog Bücheratlas.

MissMesmerized las von Reni Eddo-Lodge das Buch Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche.

Peter liest… und hat sich die Mühe gemacht, sich mit Sigrid Löfflers Kritik an männlichen Autoren, wie z.B.  Wolf Haas, auseinanderzusetzen. Das ist nicht das erste Mal, dass Löffler pauschal irgendetwas in Bausch und Bogen verdammt. Vor einigen Jahren hatte sie Literaturbloggern und -bloggerinnen jegliche Kompetenz abgesprochen. Zu Unrecht, wie man hier mal wieder sehr schön nachvollziehen kann.

Endlich eine Besprechung zu dem neuen Roman von Dörte Hansen, mit der ich etwas anfangen kann, und zwar auf Sätze & Schätze.

Darüberhinaus setzt Birgit mir All die Nacht über uns von Gerhard Jäger auf die Wunschliste.

Ich bin mit Wikmans Zöglinge von Jaan Kross nicht so recht warm geworden, aber hier gibt es eine Besprechung auf buchwolf.

Der Leseschatz hat Irgendwann wird es gut von Joey Goebel gehoben.

Um Die Mauer von John Lancaster geht es beim Kaffeehaussitzer.

Frau Lehmann liest und empfiehlt Leutnant Burda von Ferdinand von Saar.

Englischsprachige Blogs

Zeit für ein altes Krimi-Schätzchen von Moray Dalton bei Heavenali. Aber sie las auch The Smallest Things von Nick Duerden.

ANZLitLoversLitblog stellt uns Hare’s Fur von Trevor Shearston vor.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Kultur und Kunst lässt uns unter dem Titel Rausch der Schönheit teilhaben an einer Bloggerreise nach Dortmund.

Frank Brehe zeigt Nebelfotos aus dem Totholzwald.

LensScaper fotografierte Specks of Humanity.

Revolution, Baby, Revolution war wandern, und zwar in Wales. Wo sind meine Koffer?

Und ganz viel tolle Architektur in Italien gibt es auf Echoes of the Past.

Da passt zum Schluss die Frage, die bei The World According to Dina gestellt wurde, nämlich warum wir eigentlich fotografieren (illustriert mit Fotos, vor denen ich mich verneige). Für die Kommentarspalte sollte man dann etwas Zeit mitbringen. Aber es lohnt sich.

Zum Abschluss ein Gebet von Teresa von Avila, gefunden von und bei Maren. Auch wenn die Frage nach dem ursprünglichen Wortlaut noch offen bleiben muss, ein schöner Text.

 

Blogbummel Januar/Februar 2019

Heute geht’s tierisch los, und zwar mit Giraffen, gefunden auf Travel with Intent, und  Eichhörnchen in Kanada, fotografiert von Christopher Martin.

Außerdem gibt es bei Cindy Knoke Pumas und Papageientaucher bei Michael.

Deutschsprachige Blogs

Travel without Moving findet das Sachbuch Reisen in die Welt des Wahns von Achim Haug informativ und berührend.

Binge Reader verbrachte Zeit mit Heine. Hat sich anscheinend gelohnt.

Letteratura erinnert mich daran, dass das Buch von Wallace Stegner hier auch schon viel zu lange ungelesen herumsteht.

EXLIBRIS macht neugierig auf 64 von Yokoyama.

.Leselust stellt The Hills von Matias Faldbakken vor.

Der Mond und die Feuer von Cesare Pavese wird auf Zeichen & Zeiten besprochen.

schiefgelesen.net las Heiliges Dunkel von Lewan Berdsenischwilis.

LiteraturReich erinnert an Die allertraurigste Geschichte von Ford Maddox Ford.

Es macht Spaß, den Beitrag auf Lesen macht glücklich zu Hilmar Klutigs Roman Was dann nachher so schön fliegt mit dem dort verlinkten und ziemlich bissigen Artikel von Sigrid Löffler zu vergleichen.

Und auf KULTURTHEMEN.DE gibt es noch zwei Empfehlungen, einmal zu dem Band Dichterhäuser: Fotografien von Achim Bednorz von Bodo Plachta und zum anderen zu Wilfried Kautes The Boss don´t care: Kinderarbeit in den USA 1908-1917Fotografien von Lewis W. Hine.

Englischsprachige Blogs

Reading Matters war sehr angetan von Cold Spring Harbor von Richard Yates.

Aufmerksam auf The Baghdad Clock von Shahad Al Rawi machte Word by Word.

Ebenfalls interessant klang Fair stood the Wind for France (1944) von H. E. Bates, vorgestellt auf JacquiWine’s Journal.

Da wir ja alle noch dringend Tipps und Empfehlungen brauchen, hier noch die Stella Prize Longlist.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Auf eMORFES gibt es Fotos des Palace of the Winds.

Sanddünen sind unwiderstehlich, diesmal von wander.essence, aufgenommen in Colorado.

Und diese Chinatown-Fotos von Jane Lurie sind mal wieder einmalig.

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Blogbummel Dezember/Januar 2019

Zur Einstimmung ein bisschen Enten-Philosophie von Through my Lens.

Deutschsprachige Blogs

Auf Lobe den Tag fand sich eine begeisterte Besprechung zu dem schrägen Romanprojekt Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen.

Auf dem Bücheratlas gibt es einen Text zu Manaraga – Tagebuch eines Meisterkochs  von Vladimir Sorokin. Ein weiteres Werk von ihm wird auf dem englischsprachigen 1streading’s Blog vorgestellt.

Das graue Sofa macht neugierig auf Alle, außer mir von  Melandri.

Um Die Hälfte der Sonne von Chimamanda Ngozi Adichie geht es bei Literatur im Fenster.

Frau Lehmann liest einen Band der Krimireihe um Bruder Cadfael, die im Mittelalter spielt.

Um Ich mag mich irren, aber ich finde dich fabelhaft von Dorothy Baker geht es beim BuchUhu. Klingt – was meine Wunschliste angeht – leider auch ziemlich fabelhaft.

Sätze & Schätze stellt – wie immer fundiert und ausgewogen – Das Narrenschiff von Katherine Anne Porter vor. Dazu höre man dann am besten Reinhard Mey.

Leseschatz empfiehlt Karpathia von Menegoz.

Der Leseschatz macht sich außerdem stark für Richard Russo.

ChickLitScout las die Autobiografie der ehemaligen First Lady Michelle Obama. Und auf BritLitScout geht es um einen Klassiker von Graham Greene, nämlich The Quiet American.

Englischsprachige Blogs

His Futile Preoccupations las ein älteres Werk, nämlich A Wreath of Roses von Elizabeth Taylor.

Reading Matters kümmert sich um den Roman Of Love and Hunger (1947) von Julian Maclaren-Ross.

Und um einen älteren Krimi von 1956 von Evelyn Berckman geht es bei crossexamingcrime.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

In der Nähe bleiben hat Geheimtipps aus dem Norden zusammengestellt. Dazu passt doch das Europäische Hanse-Museum in Lübeck, besucht von Kultur und Kunst.

Ingos England-Blog stellt ein 16-eckiges Schätzchen des National Trust vor.  Die im Text verlinkte Homepage gibt ebenfalls einen guten Einblick.

Auf thirdeyemom gibt es tolle Fotos.

Norm2.0 hat ein Museum in Nova Scotia, Kananda, besucht, das ein komplettes Künsterhaus beinhaltet, nämlich das Häuschen von Maud Lewis, einer Frau, die tatsächlich etwas ganz und gar Eigenens geschaffen hat, und zwar unter ausgesprochen beschränkten Bedingungen. Was mich, fast noch mehr als ihre Bilder, besonders anrührt, ist ihr freundliches und strahlendes Gesicht auf den Fotos, die man von ihr sehen kann. Trotz Behinderung, extrem geizigem Ehemann (der sogar die Kondolenzbriefe, die er zu ihrem Tod bekommen hat, sofort wieder zu Geld gemacht hat), Kälte und geografischer Beschränkung scheint sie ein zufriedenens Leben geführt zu haben. Bei Interesse empfehle ich die Google Bildersuche.

Fotos von Kegelrobben auf The World according to Dina. Da muss man nicht mehr zu sagen, oder?

Und zum Abschluss die hinreißenden Fotos von Jane Lurie. Danke fürs Teilen! Thanks for sharing!

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Blogbummel Dezember 2018

Gar keine Frage, welcher eurer Beiträge den letzten Blogbummel des Jahres eröffnet, nämlich Katrins Beitrag mit dem schönen Titel Menschliche Wärme und Zuneigung.

Und unter all den Musikempfehlungen hat es Willard Grant Conspiracy, vorgestellt auf KULTURFORUM, direkt in mein CD-Regal geschafft.

Und ein bisschen den Blick zu weiten, kann nie schaden, z. B. mit den Fotos von MEER.blick.blog.

Mit diesem Foto von Simoneteffect sind wir eingestimmt auf eure Buchentdeckungen, obwohl wir das sicherlich alle kennen, was auf dem Blog Eiger, Mönch & Jungfrau so schön beschrieben wird:

The only thing I do more than read–and honestly I do it much more–is to trawl the internet looking for new books to read. This is insane, because I have hundreds of unread books. And more are coming into and through the house all the time. My problem, I’ve recently learned, is that I am a time fantasist. I have a poor sense of how long things will take or what I can reasonably accomplish.

Dort fand sich übrigens auch der Hinweis auf den Roman Hans im Glück von Henrik Pontoppidan, einem der wichtigsten dänischen Romane; der Autor erhielt 1917 den Nobelpreis.

Deutschsprachige Blogs

Buch-Haltung las und empfahl Reise in ein neues Leben von Gottlieb Mittelberger.

Ums Gehen. Weitergehen geht es bei Günter Keil.

Missmesmerized las Erinnerung eines Mädchens von Annie Ernaux.

Ohne Umwege direkt auf meine Wunschliste: Reise durch die Nacht von Friederike Mayröcker, gelesen und für gut befunden von Birgit auf Sätze & Schätze.

Einen Klassiker von Steinbeck, nämlich Der Winter unseres Missvergnügens, gibt es bei Exlibris.

letteratura las Der Idiot des 21. Jahrhundert von Kleeberg.

Der paper and poetry blog war angetan von einer Biografie zu Julia Mann.

Schnee in Amsterdam von MacLaverty stellt uns LiteraturReich vor. Und dort gibt es auch eine informative Backlist zu Modiano.

Den ersten Band einer autobiografischen Reihe von Ketil Bjørnstad bringt uns Zeichen & Zeiten nahe. Constanze las außerdem Die rechte Hand des Schlafes von John Wray.

Englischsprachige Blogs

BingeReader diesmal auf Englisch. Sabine hätte da auch noch etwas, nämlich Bibliophile von Jane Mount.

Hopewell’s Public Library of Life setzte mir Madonna in a Fur Coat auf die Wunschliste. Die deutsche Ausgabe stelle ich euch im Januar genauer vor.

Theresa Smith Writes, z. B. zu einem Buch von Peter Fitzsimons über die Meuterei auf der Bounty.

The Tale of Cho Ung wird auf Asian Review of Books vorgestellt.

Heavenali staubt ein älteres Schätzchen, The Towers of Trebizond (1956), von Rose Macaulay ab.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Das finde ich ja gelungen: Eine Nacht im Museum, entdeckt auf In der Naehe bleiben.

Petra machte Ferien mit den Buddenbrooks.

Und das sind die Lieblingsfotos von Stefan.

The Captive Reader war in Deutschland und Österreich unterwegs.

Wenn bei den Fotos von Saint-Jean-Pied-de-Port auf wander.essence keine Urlaubsstimmung aufkommt, dann weiß ich auch nicht.

Der Weltschaukasten fand strahlende Tiere.

Eine fotografische Reise durch viele Glücksmomente im Jahr 2018 gibt es auf LandGlück.

Viel weiter weg geht es auf wander.essence. Der Beitrag führt uns in den Canyon de Chelly, einem uralten Siedlungsgebiet der Navajo und Schauplatz furchtbarer Verbrechen.

Montana Outdoors fand den Ausblick im Nebel.

Cindy Knoke teilt Desert Moonscapes mit uns.

Und die Reisedepeschen nehmen uns mit in die Sahara. Hinreißend.

Einen schöner Abschluss bietet uns diese Aufnahme von Jane Lurie.

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Blogbummel November 2018 – Nachschlag

Zur Einstimmung wunderschöne Bäume im Herbst, gefunden bei veredit. Und ein bisschen Spott zu Trump, dazu ein Foto auf bardtke.net.

Und ein Wort in eigener Sache: Wenn ihr weiterhin so viele interessante, anregende, verlockende Beiträge postet, muss ich ernsthaft überlegen, was ich tue.

  • euch allen „entfolgen“
  • selbst nichts mehr lesen
  • nie wieder einen Blogbummel zusammenstellen
  • nur noch Cosy Crime und andere Unterhaltungsliteratur lesen
  • den Jackpot knacken, um mehr Zeit zu haben…

Deutschsprachige Blogs

Frau Lehmann liest, diesmal Der Sport der Könige von C. E. Morgan. Passend dazu erinnert Sätze & Schätze an Menschenkind von Toni Morrison und plädiert, trotz aller Vorbehalte, für eine neuerliche Lektüre von Onkel Tom’s Hütte.

Das von Buch-Haltung ausgewählte Buch reiht sich in die Thematik Rassismus in Amerika ein. Marius spricht über Grant Park von Leonard Pitts Jr.

Der Kaffeehaussitzer stellt Über den Feldern: Der Erste Weltkrieg in großen Erzählungen herausgegeben von Ernst Lauinger vor.

Bleiben wir noch einen Moment bei den Scheußlichkeiten der Geschichte: danares.mag las Kongo von Éric Vuillard.

Die nette Bücherkiste las ein Sachbuch, nämlich The Emperor of All Maladies – A Biography of Cancer von Siddhartha Mukherjee, also ein Buch über die Krankheit Krebs.

BuchUhu empfiehlt Blumen der Finsternis von Aharon Appelfeld.

Peter liest, zum Beispiel Königskinder von Alex Capus.

Um Briefe von Elias Canetti geht es auf Zeilensprünge.

Von makollatur wird In meinem fremden Land von Fallada besprochen.

Manuel Möglich hat Alles auf Anfang geschrieben und Jarg hat es gelesen.

Kai Wieland hat Amerika geschrieben und Bücherwurmloch hat’s gelesen.

Der Leseschatz kann Launen der Zeit von Anne Tyler empfehlen.

Sabine, aka Binge Reader, hat sich mit 100 Jahre Frauenwahlrecht beschäftigt.

Und noch ein (auch geschenktauglicher) Tipp kommt von Leselebenszeichen: Die Geschichte des Buches in 100 Büchern.

Englischsprachige Blogs

Mit dem dystopischen Debütroman An Ocean of Minutes von Thea Lim hat sich Consumed by Ink beschäftigt. Das Buch wäre vielleicht mal was für die Reihe bei Binge Reader? Und Consumed by Ink hat dann auch gleich noch eine Liste mit 100 empfehlenswerten Büchern kanadischer AutorInnen.

Beyond Eden Rock las Everything Under von Daisy Johnson, ein Buch, das mich tatsächlich schon aufgrund des Covers neugierig macht.

Der Roman Disoriental von Negar Djavadi wird von AnzLitLovers vorgestellt.

Und der sehr unterhaltsam klingende  Roman Half Wild von Pip Smith wird auf Theresa Smith Writes vorgestellt. Sie war aber auch sehr, sehr angetan von Kristina Olssons Roman Shell.

Book Snob ließ sich auf eine abgefahrene Empfehlung ein und hat es nicht bereut, und zwar las sie Larchfield von Polly Clark.

Leaves & Pages las The Girls von Edna Ferber.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Was für eine Idee! Jutta Reichelt stellt uns das großartige Projekt Schulhausroman vor.

Die Reisefeder war im Nebelwald auf La Gomera.

Kacheln über Kacheln, besser gesagt Azulejos, hat Jetamele für uns fotografiert.

Reisedepeschen bummelte durch Riga. Oder fuhr Fahrrad auf einer dänischen Insel.

P. A. Moed mag ebenfalls Türen und Tore in allen möglichen Farben und Größen.

Michael’s Beers and Beans war im Elsass, genauer gesagt in Colmar. Da möchte ich auch hin. Diese Farben.

Jetzt nehmen wir erst einmal Platz auf einer der Bänke, die Tanja Britton so gefunden hat, um dann gestärkt einen ganz tollen Blog zu erkunden:

Marek aus Polen betreibt den Blog Photogeography, auf dem man sich wahrlich festgucken kann, zum Beispiel bei seinen Fotos zu der ehemaligen Ordensburg Malbork, dem größten Backsteinbau Europas, dem Jüdischen Friedhof in Warschau oder zu Viscri, einem rumänischen Dorf, das mit seiner Kirchenburg und sächsischen Höfen zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Und hier noch eine Bilderstrecke zu einer weiteren Kirchenburg, diesmal in Harman, Rumänien. Da freut man sich wieder ganz neu, was man mit Hilfe des Internets alles entdecken kann.

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Blogbummel November 2018

P. A. Moed zeigt uns schöne Fotos zur Einstimmung. Und dieser Vogel sieht viel zu schwer aus zum Fliegen, was ihn aber nicht zu stören scheint.

Deutschsprachige Blogs

Um die Emanzipation aus grauslichen Familienverhältnissen geht es in der Autobiografie von Tara Westover, exemplarisch vorgestellt auf dem Blog Wissenstagebuch.

Bei literaturleuchtet geht es diesmal um Sibirische Sommer mit Dostojewski von Jan Brokken.

Frau Lehmann liest, u. a. ein Buch von Evelyn Waugh und ein Werk von Turgenjew.

Zeichen & Zeiten stellt das Buch von Jonathan Drori In 80 Bäumen um die Welt vor.

Passend dazu einige Fotos auf eMORFES. Es will mir nie in den Kopf, warum man diese Wunderwerke der Natur so gedankenlos behandelt hat.

Englischsprachige Blogs

Die englische Übersetzung, vorgestellt auf Lizzy’s Literary Life,  machte mich auf Die Buchspringer von Mechthild Gläser aufmerksam.

The Sea, the Sea von Iris Murdoch will ich schon seit Jahren mal wieder lesen. We Need to Talk about Books erinnert mich nachdrücklich daran.

Calm Grove hat der Writing Lodge von Virginia Woolf einen tollen Besuch abgestattet.

Und die Vorläufer des Hypertexts lernen wir in Form von Bücherkarussells bei medieval books kennen.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Klingt ziemlich abgefahren, sieht aber klasse aus: die Pinsel-Porträts von Alexandra Dillon, gefunden bei eMORFES.

BritLitScout war in Venedig und frönte auch dort ihrer Bücherleidenschaft. Vielleicht hat sie ja Travel Words getroffen?

Sollte ich je nach Bukarest kommen, dann muss man wohl in diesen Buchladen, vorgestellt auf novellieren / urban literature.

Tanja Britton nimmt uns mit zu der Homestead einer beeindruckenden Frau in Colorado.

Michael von Beers & Beans hat eine Bustour durch den Hamburger Containerhafen mitgemacht. Aber auch die Weinberge im Elsass sind nicht vor ihm sicher.

Der Weltschaukasten war in Syrakus.

Jane Lurie war in Japan.

Wer sehr sportlich und sehr naturverbunden ist, kann an einer Biosphere Expedition in Kirgistan teilnehmen, auf der Suche nach dem Schneeleoparden.

Noch einmal zum Blog medieval books, hier sehen wir Bücher in wahrlich ungewöhnlichen Formaten und Formen.

wander.essence hält einen interessanten Rückblick auf einen längeren China-Aufenthalt für uns bereit.

Schon sehr winterlich ist es im Banff National Park in Kanada, fotografiert von Paul Zizka.

Und so entspannt wie dieser junge Mann auf dem Foto von SIMONETEFFECT gehen wir hoffentlich in die nächsten Tage.

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Blogbummel September 2018

Zum Einstieg

In den Weiten des Netzes zufällig über das nördlichste Bushaltehäuschen in Großbritannien auf der Shetlandinsel Unst gestolpert. Hier ein paar Artikel dazu.

Deutschsprachige Blogs

A Readmill of my Mind machte mich aufmerksam auf Lola Marsh und ihr Lied She’s a Rainbow.

Sabine von Binge Reading & More beschäftigte sich im Rahmen ihrer Hirngymnastik diesmal mit Alexander von Humboldt.

Birgit las einen Hotelroman von Vicki Baum.

Frau Lehmann liest, diesmal zum Beispiel Little Summerford.

Englischsprachige Blogs

Heavenali las Summer’s Day von Mary Bell.

Der Dauerbrenner: Was tun mit all unseren Büchern? Gefunden auf Beauty is a Sleeping Cat.

Consumed by Ink las Dear Evelyn, einen Roman von Kathy Page.

Zum Reisen, Staunen und Gucken

Bei Birgit drücken wir im Museum noch mal die Schulbank.

Nach Amrum geht es auf dem Meerblick.Blog.

In der Naehe bleiben nimmt uns mit zu einem wunderschönen Ort in Oslo.

Restless Jo lässt uns an einer faszinierenden Ausstellung teilhaben.

Um einen Radiosender für Senioren geht es auf Ingos England-Blog.

Cindy Knoke entführt uns in die Torfhäuser Islands.

Und auch bei Tish Farrell geht es um ein historisches Kleinod; hier geht es lang zu Teil 1 und hier zu Teil 2.

Mit einem ganz besonderen Beitrag, gefunden auf Von Orten und Menschen, möchte ich diesmal meinen Bummel beschließen. Maren war in einem verlassenen Dorf in Grönland und brachte eindrückliche Bilder mit zurück.

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Blogbummel März/April 2018

Heute beginnen wir sofort mit Walking with a Smacked Pentax. Schön, oder?

Deutschsprachige Blogs

Zur politschen Großwetterlage gibt es ein Buch von Julia Ebner, vorgestellt auf Kulturthemen.de. Es trägt den Titel Wut – Was Islamisten und Rechtsextreme mit uns machen.

Textlicht. Literatur. macht auf die Wiederveröffentlichung von Die Welt ohne Hunger von Alfred Bratt aufmerksam.

buchuhu war angetan von Reise im Mondlicht von Antal Szerb.

Peggy macht mit bei Binge Reader’s Science Fiction-Reihe; diesmal geht es um den Klassiker Frankenstein.

Neugierig auf einen Roman von Francis Spufford macht mich Frau Lehmann.

Viel Freude hatte LiteraturReich an einem Roman von Michael Chabon.

Leselebenszeichen las Zwitschernde Fische.

Petras Bücher-Apotheke empfiehlt Sieben Lichter von Alexander Pechmann.

Auf Rosinante Literaturblog geht es um einen Gedichtband von Anne Dorn. Lyrisches hat auch Literatur leuchtet im Gepäck, nämlich Der weiße Weg von Kjartan Hatløy.

Und unbedingt noch zu nennen wäre der Beitrag auf Zeichen & Zeiten zu Stromland von Florian Wacker.

Englischsprachige Blogs

Crossexamingcrime hatte Ende März um Buchtipps im Bereich Kriminalliteratur (nicht zu blutig) gebeten, da sich ihr SUB bedenklich abgebaut hatte, und alle, alle hatten Tipps. Wer also Anregungen sucht, wird dort sicherlich fündig.

Book Jotter hingegen hat den ultimativen Tipp für alle Tagebuchfans.

Lizzy’s Literary Life setzte mir The Book of Air von Joe Treasure  auf die Wunschliste.

Tales from the Reading Room leitet mit The Last Wilderness dann zur nächsten Kategorie des Reisens und Staunens über.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Schmoefoto hat der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Rain in Kärnten eine ganze Fotoserie gewidmet.

Und um eine Kirche geht es auch bei Michael’s Beers and Beans.

Unzählige Kraniche gibt es bei Tanja Britton.

Aber Schafe, gefunden bei Heike Pohl, sind auch toll.

Wie immer ein ganz besonderer Blick – bei Blue Brightly.

Und diesmal steht Walking with a Smacked Pentax auch fast am Ende des Bummels.

Gerade die Regenstimmung hat mir bei Restless Jo’s Spaziergang durch Jerez gefallen.

Auf 6 Grad Ost geht es nach Curaçao.

Worte und Orte bringt uns nach Patagonien.

Und vielleicht ist heute ja eine mondhelle Nacht, dann hätte Beyond Eden Rock das Richtige für euch.

Mein Lieblingsfoto kommt diesmal vom Sonntagsknipser.

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Blogbummel Februar/März 2018

Da ich nach wie vor in der Biografie zu van Gogh verschwunden bin, bummeln wir einfach noch ein bisschen. Zu Beginn heißt es „Ohren auf“ auf Through my Lens. Oder doch lieber Achtung, Vogel im Anflug?

Deutschsprachige Blogs

schiefgelesen.net las Diese Dinge geschehen nicht einfach so von Taiye Selasi.

Jargs Blog bespricht Everland von Rebecca Hunt.

Der Justizroman Denn sie wissen, was sie tun wird uns von Film und Buch nähergebracht.

Leselebenszeichen setzt uns Das Buch von Burkhard Spinnen auf die Wunschliste.

Sabine von Binge Reading & More stellt uns Sybille Bedford vor und How to be Human von Matt Haig.

Buch-Haltung las Keyserlings Geheimnis von Klaus Modick

Um die Memoiren Irvin D. Yaloms geht es auf transitnuremberg.

LiteraturReich konnte dem Familienroman All die Jahre von Courtney J. Sullivan viel abgewinnen.

buchuhu bespricht Radetzkymarsch von Joseph Roth.

Bilqiss von Saphia Azzeddine wurde auf Literarisches Strandgut & mehr vorgestellt.

Bei Ronja Waldgänger geht es um Joseph Luzzis autobiografischen Roman In einem dunklen Walde.

Literaturlese ist sehr angetan von Der Sommer ihres Lebens.

Jost Renner stellt auf Schriftlichkeit u. a. die Kriegstagebücher von Böll sowie Das Dorf der 13 Dörfer von Gerhard Köpf vor.

Frau Lehmann liest bzw. las Nichts, um sein Haupt zu betten von Françoise Frenkel.

Und um das autobiografische Projekt Ortsumgehung von Andreas Maier geht es auf literaturleuchtet.

Um Nadja Spiegelman und ihr Buch Was nie geschehen ist geht es auf Bleisatz.

Englischsprachige Blogs

Heavenali las Kurzgeschichten von Dorothy Edwards.

dovegreyreader scribbles stellt uns The Wardrobe Mistress von Patrick McGrath vor.

Ich bin immer dabei, wenn jemand Dorothy Whipple liest; diesmal geht es um Someone at a Distance, vorgestellt auf The Book Trunk.

Den Krimi The Left Leg von Alice Tilton aus 1940 setzt mir crossexamingcrime auf die Wunschliste.

746 Books empfiehlt The Light of Amsterdam von David Park.

Interesting Literature hat zehn Gedichte zum Thema Grief and Mourning zusammengestellt.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Die passende Lektüre von Dennis Gastmann für eine Reise nach Japan stellt Letusreadsomebooks vor, während Jarg Die acht Lektionen der Wüste las.

Die Zürcher Miszellen berichten von einer Ausstellung im Berner Kunstmuseum, die ganz bestimmt einen Besuch lohnt.

Fotohabitate war in Schottland.

Michael’s Beers and Beans zeigt winterliche Naturkunst. Watt und Meer hat ebenfalls den Winter gesucht und bei Schloss Gottorf bei Schleswig gefunden.

Ingos England-Blog stellt einen anscheinend unwiderstehlichen Reisebegleiter für London vor.

Heike Pohl stimmt uns auf den Frühling ein.

Der Weltschaukasten unternahm einen Abendspaziergang durch den Wiener Prater.

Und diese Bäume, von Jane Lurie fotografiert, sind einfach hinreißend.

Mein Lieblingsfoto für diesen Bummel kommt allerdings von Maren auf Von Orten und Menschen.

Blogbummel Januar 2018

Beginnen wir mit tollen Fotos auf Echoes of the Past und von Jane Lurie.

Und ohne Buchstaben, gefunden auf Twinsie’s Blog, möchte niemand von uns sein.

Deutschsprachige Blogs

Der leseschatz fand Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen von Dana Grigorcea, während sich auf Jargs Blog Becky Chambers auf Den langen Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten begeben hat.

Speicher 13 von Jon MGregor wurde auf Zeichen & Zeiten besprochen, ebenso wie Nada von Carmen Laforet.

Der Buchuhu las die Biografie zu Miguel de Cervantes von Uwe Neumahr.

Um Den Report der Magd von Atwood ging es auf Bette Davis left the Bookshop.

Peter liest bzw. las Die Marquise von O. von Kleist.

Englischsprachige Blogs

Big Reading Life las Passing von Nella Larsen.

Consumed by Ink weckt mein Interesse für The Prisoner and the Chaplain von Michelle Berry.

Um Things we nearly knew von Jim Powell geht es auf A Life in Books.

The Bachelor von Stella Gibbons wird uns von Heavenali vorgestellt.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Steinharte Figuren gibt es auf Bardtke.net.

Üppiger wird’s bei Restless Jo.

Peggy erzählt auf ihrem Blog Neuland, wie die Vereinigten Arabischen Emirate entstanden.

Das Team um The World According to Dina macht Halt in Castle Combe, während das Foto auf Through my Lens Lust auf weitere Geschichten weckt.

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Blogbummel Februar 2018

Beginnen wir den heutigen Bummel klassisch schwarzweiß, z. B. mit den Fotos von Tish Farrell oder von Achim Spengler. Mehr Farbe kommt dann bei der Spiegelbremse und ihrer Winterstarre ins Spiel.

Klasse fand ich den Beitrag Pimp my book: Bücher aufbereiten für den kleinen Geldbeutel auf Lesestunden.

Deutschsprachige Blogs

Jargs Blog macht Lust, sich näher mit Quallen zu beschäftigen.

Lena Riess lässt uns teilhaben an ihrer Wilhelm Raabe-Lektüre.

Dass es sich immer noch lohnt, Fräulein Else von Schnitzler zu lesen, zeigt Literatur im Fenster.

Ingos England-Blog wirft einen Blick zurück auf die Anfänge des Penguin Verlages.

Ronja Waldgänger kann Hannes Köhler mit seinem Buch Ein mögliches Leben empfehlen. Außerdem las sie At the Existentialist Café  von Sarah Bakewell.

Die Kleine Bibliothek las ein anderes Buch von Bakewell, und zwar Wie soll ich leben? Oder das Leben Montaignes in einer Frage und 20 Antworten.

Film und Buch ruft eine Dystopie von 1948 ins Gedächtnis, nämlich Wir fanden Menschen von Hans Wörner.

Das Wissenstagebuch hat mir Gebrandmarkt von Ibram X. Kendi auf die Einkaufsliste gesetzt.

Auf Zeichen & Zeiten wird der Roman Die Landschaft hat immer Recht von Bergsveinn Birgisson vorgestellt.

Günter Keil hat bereits einen seiner Favoriten für 2018 entdeckt, und zwar Die Herzen der Männer von Nickolas Butler.

Obwohl mir die Storm-Biografie von Missfeldt nicht so gefallen hatte, macht mich Peter liest... doch neugierig auf dessen Roman Solsbüll.

Frau Lehmann liest hingegen Der Mann, der nicht mitspielt von Christof Weigold. Aber auch Dame zu Fuchs von David Garnett und Wiesenstein von Hans Pleschinski haben ihr gefallen.

Angetan von Arno Geigers Unter der Drachenwand war literaturleuchtet.

Und um den Gedichtband Aus Glut geschnitzt geht es bei Sätze & Schätze. Auch auf literaturleuchtet gibt es Lyrik, diesmal von Ilse Helbich.

Englischsprachige Blogs

Einen Autor, den ich noch nicht kannte, stellt uns Cross Examining Crime vor, nämlich Robert Barnard mit seinem Krimi The Missing Brontë (1983).

Heavenali stellt eine Kurzgeschichten-Sammlung von Maleachi Whitaker vor, einer Autorin, der ich mehr Aufmerksamkeit wünsche.

Zum Staunen, Reisen und Schauen

Von Orten und Menschen bringt immer so schöne Fotos von ihren Spaziergängen mit, diesmal hier und hier.

Einen Ausflug zu einem historischen Bankgebäude in Melbourne gibt es auf Historical Ragbag.

Ingos England-Blog stellt uns heute einen Garten in Kent vor. Bleiben wir noch ein bisschen in Großbritannien: Der Sonntagsknipser war in Schottland und jetzt will ich sofort die Koffer packen, denn diesen Hügel bin ich noch nie entlanggeschlendert, den The World according to Dina da so toll in Szene gesetzt hat.

Book Snob war in der anregenden Ausstellung des Victoria & Albert Museums Ocean Liners: Speed and Style.

East of Elveden zeigt, wozu ausgemusterte Eisenbahnwaggons in Kirgisistan gut sind.

Revolution, Baby, Revolution wirft einen Blick zurück auf ihre viermonatige Südamerika-Reise, während uns Jane Lurie an die kalifornische Küste mitnimmt.

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Blogbummel November/Dezember 2017

Nun gab es schon längere Zeit hier keinen Blogbummel mehr, aber zum Jahresausklang möchte ich doch noch mal einige Beiträge diverser Literatur- und Fotoblogs aus den letzten zwei Monaten Revue passieren lassen.

Beginnen wir mit A Pigeon-Toed Duck auf Through my Lens. Doch diese Herrschaften sind auch reizend.

Und richtig winterlich wird es bei diesen Fotos (unbedingt auf großem Bildschirm anschauen) auf LensScaper.

Passende Lektüre zu Weihnachten gibt es bei Sätze&Schätze. Birgit las eine Geschichte von Wolfgang Borchert, während The Bookbinder’s Daughter die Novelle Rock Crystal von Adalbert Stifter vorstellt. Die Geschichte erschien erstmal 1845 unter dem Titel Bergkristall.

Deutschsprachige Blogs

Auf der Seitenreise wird Das Glücksbüro von Izquierdo besprochen.

Crimenoir hat eine Krimi-Empfehlung für uns, und zwar von Alex Beer. Um einen Krimi geht es auch bei Günter Keil, wenn er einen Roman von Nesser vorstellt.

Sabines englischsprachiger Adventskalender hat viel Spaß gemacht, leider hatte ich nicht so viel Zeit zum Kommentieren. Aber Enid Blyton gab’s bei mir auch zu Hauf und The Road mochte ich ebenfalls überhaupt nicht.

Lesen … in vollen Zügen setzte mir Atlas Obscura auf die Wunschliste, während Petra von Philea’s Blog für Jenseits von Babylon verantwortlich zeichnet.

literaturleuchtet stellt Die Jakobsleiter von Ljudmila Ulitzkaja vor.

Eigentlich war mein Bedarf an Büchern mit ähnlicher Thematik gedeckt, aber neugierig macht mich Die Farbe von Milch von Nell Leyshon, vorgestellt auf buchrevier, schon.

Stadt aus Rauch wird uns auf Zeichen & Zeiten nähergebracht.

Auf Makollatur wird Die Summe aller Möglichkeiten von Olivier Adam vorgestellt.

schiefgelesen.net las Rosaleens Fest von Anne Enright.

Den Video-Empfehlungen von Herbert liest verdanke ich den Hinweis auf die „Reisebeschreibungen von William Dalrymple aus dem Nahen Osten der 90er Jahre“.

Auf Jargs Blog geht es u. a. um Die Treibjagd von Antonin Varenne. Da wäre dann ein Vergleich mit The Shooting Party von Isabel Colegate interessant, vorgestellt auf JacquiWine’s Journal.

Englischsprachige Blogs

Lady Fancifull stellt den Krimi Verdict of Twelve (1940) von Raymond Postgate vor.

Das Buch habe ich kürzlich gelesen und mein Fazit: Der Autor verfolgt hier einen sehr interessanten Ansatz, er will nämlich zeigen, wie sehr die Entscheidung der Geschworenen, die schließlich über Schuld und Unschuld zu entscheiden haben, von ihren eigenen Lebenswegen, Ansichten und Umständen geprägt sind. Letztendlich stellt sich die Frage, ob aufgrund unserer Begrenztheit überhaupt gerechte oder wenigstens objektive Urteile möglich sind. Dazu wird dem Leser in jeweils einem Kapitel die Biografie des jeweiligen Geschworenen vorgestellt. Leider wirkt das auf Dauer sehr ermüdend. Mit dieser faszinierenden und modern wirkenden Grundidee hat sich Postgate schon weit vom reinen Cozy Crime fortentwickelt, und doch ist die Umsetzung eher holprig, da ihm die Integration der verschiedenen Protagonisten in eine schlüssige Handlung nicht gelingt.

Interesting Literature ist schuld daran, dass nun auch hier  The Story of Classic Crime in 100 Books (British Library Crime Classics) von Martin Edwards herumliegt.

AnzLitLoversBlog bespricht ein Buch zur Geschichte, und zwar 1947 von Elisabeth Åsbrink.

Beyond Eden Rock stellt Live Alone and Like it von Marjorie Hillis aus dem Jahre 1936   vor.

Tanja Britton erinnert an das Sand Creek Massaker von 1864.

Zum Staunen, Schauen und Reisen

Restless Jo war in Lissabon.

Ich möchte auch so Eulen fotografieren!

JETAMELE war dagegen in Russland und hat eine alte Holzhaussiedlung fotografiert.

The World according to Dina suchte in den Cotswolds nach dem gelungenen Foto.

Zu Steve McCurry muss man nichts mehr sagen.

Zu dem Wasserfall Gullfoss geht es mit Michael’s Beers & Beans.

bluebrightly hat wunderschöne Fotos am oder im Gewächshaus gemacht. Überhaupt, bei ihr gibt es noch mehr Bilder, die mich faszinieren, z. B. die Serie Immanence.

Noch einmal Through my Lens, diesmal mit The Flying Heron. Bleiben wir noch ein bisschen beim Federvieh: So sehen knallbunte Pagageien aus, gefunden bei Cindy Knoke.

Christopher Martin hat auch noch ein paar Vögel für uns.

Cindy war übrigens auch auf Schloss Marksburg und irgendwann in Frankreich.

Wer noch Inspiration für schöne Bücherräume braucht, wird vielleicht bei The Captive Reader fündig, wie wäre es beispielsweise mit diesem lindgrünen Exemplar oder einem der Träume aus der Birthday Edition?

Von Orten und Menschen lässt uns teilhaben an So bunt und an 1001 Raum und dem Weg zu Alis Tor.

Und das alte Schild, gefunden auf Street Photography, wäre doch schon mal ein guter Ansatz fürs neue Jahr. Und wer mag, lässt’s knallen.

Aber beschließen möchte ich den heutigen Blogbummel mit den Sunset Silhouettes von Jane Lurie.

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Blogbummel Juli/August 2017

Wir beginnen mit den Beach Reflections von Jane Lurie und einem Wow-Foto von Christopher Martin.  Ach, und diese entzückende Hirschkuh samt Kalb ist ihm auch vor die Linse gekommen.

Deutschsprachige Blogs

LiteraturReich weckt Interesse für die Erzählungen von Katherine Kressmann Taylor.

Peter liest … hat für die Krimileser Bogmail von Patrick McGinley im Gepäck.

Für alle Gestressten empfiehlt Bücherwurmloch ein Buch von Yoko Ogawa.

SCHWARZAUFWEISS las Die Schatzinsel, einen Klassiker der Abenteuerliteratur.

Ebenfalls einen Klassiker stellte Petra auf Phileas’s Blog vor: The Awakening von Kate Chopin.

Auch auf Binge Reading & More ging es um ein älteres Werk, nämlich Die Welt von Gestern von Stefan Zweig.

Anscheinend doch viel mehr als nur ein beliebig gehyptes Buch: Warten auf Bojangles, vorgestellt auf Zeichen und Zeiten.

Englischsprachige Blogs

Gleich drei sehr interessante Titel werden auf ANZLitLoversLitBlog vorgestellt, nämlich The Enlightenment of the Greengage Tree und Educated Youth von Ye Xin, der sich mit einem Aspekt der Chinesischen Kulturrevolution beschäftigt, der vermutlich eher selten im Roman thematisiert wird.

Auch Maybe Tomorrow (1998), die Autobiografie des Aborigene Boori Pryor, klingt lohnend.

The Bookbinder’s Daughter las Penthesilea von Kleist.

A Life in Books las Johannesburg von Fiona Melrose, was sicherlich nicht nur für Fans von Virginia Woolf interessant sein dürfte.

Einen der schönsten und persönlichsten Texte zu den Büchern von Jane Austen fand ich auf thebooktrunkblog.

Passend dazu entschuldigt sich Book Snob dafür, erst so spät die Qualität von Mansfield Park erkannt zu haben.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Ingo stellt auf seinem England-Blog wieder eine interessante Londoner Besonderheit vor, nämlich den Hardy Tree.

Was für Fotos, was für ein Tal: Glencoe, fotographiert von Hanne Siebers.

Farbenfrohes hat Cindy Knoke für uns, und zwar Orte im Elsass. Da will man doch die Koffer packen.

Und hier Fotos für Architekturfans von Jane Lurie sowie mal wieder ein Beitrag auf Walking with a Smacked Pentax, in dem es um eine schöne Wanderung von Großvater und Enkelsohn geht.

Schließen möchte ich mit Fotos von Steve McCurry. Damit wäre alles gesagt.

Blogbummel Juni 2017 – 2. Teil

Beginnen wir mit 24 Hours Among Wild Horses auf dem Blog von Tanja Britton.

Deutschsprachige Blogs

Wortspiele konnte einer von Richard Wagner herausgegebenen Lyrik-Anthologie nicht widerstehen.

Auf schiefgelesen.net geht es um einen Roman von Ali Smith.

Peter liest, und zwar Schafe. Ein Portrait von Eckhard Fuhr.

Sätze & Schätze erinnert mit ihrem informativen Beitrag daran, dass ich mich gern mehr mit türkischer Literatur beschäftigen würde.

Um Wunderbare Jahre: Als wir noch die Welt bereisten von Sibylle Berg geht es auf Jargs Blog.

Lesestunden beeindruckt mit seiner Verbeugung vor Balzac und ist der Frage nachgegangen, wie man einen Überblick über die unzähligen Figuren bekommen könnte. Da spricht ein echter Fan.

Lena Riess las Wunschloses Unglück von Peter Handke.

Stift und Schrift macht Lust, die Zeichensachen auszupacken.

Um Paris-Austerlitz von Rafael Chirbes geht es beim Buchuhu.

UmgeBUCHt las Das Lächeln meiner Mutter von Delphine de Vigan.

Und noch nach der eigentlichen Veröffentlichung dieses Beitrags dazugemoggelt:

Bouquineurblog stellt das großartige Buch Eine Geschichte von Liebe und Finsternis von Amos Oz vor.

Auf literaturleuchtet gibt es eine Besprechung zu Suleika öffnet die Augen von Gusel Jachina.

Englischsprachige Blogs

Auf Interesting Literature gibt es eine Liste mit zehn besonders wichtigen Detektivromanen. Da kann man dann immer so nett überlegen, was man selbst noch auf die Liste setzen würde und was man selbst davon schon kennt. Auch der Beitrag mit dem Titel Dante Among the Machines: Margaret Oliphant’s ‘The Land of Darkness’ ist – besonders für LeserInnen von Dystopien interessant.

We need to talk about books empfiehlt Staying on von Paul Scott.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Twinsie’s Blog zeigt Mohnschein.

Seltsame Vögel in Deutschland gibt es bei Cindy Knoke.

Ein bisschen weiter weg ist Padar Island (Indonesien). Dazu gibt es tolle Fotos auf Safira’s Journey.

Lost in Translation zeigt ein Bild, das ich mir sofort an die Wand hängen würde.

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Blogbummel Juni 2017 – 1. Teil

Mit geheimnisvoll wirkenden Stone people, gefunden auf bardtke.net, geht es heute los.

Deutschsprachige Blogs

Keine Buchvorstellung, aber dieser kurze Text auf Klunker des Alltags hat mich angesprochen, vielleicht auch im Nachklang zu dem Buch Der Sinn des Lesens.

Auf buchrevier wurde Heute leben wir von Emmanuelle Pirotte gelesen und für gut befunden.

Der Leseschatz hat diesmal ein Buch von Zia Haider Rahman in der Schatzkiste.

Ausgesprochen eigenartig fand ich die inhaltlichen Übereinstimmungen zwischen Hier können Sie im Kreis gehen, vorgestellt im Bücherwurmloch, und Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau.

Der paper and poetry blog befasste sich mit Die Taufe von Ann Patchett.

Die Besprechung von Hawthornes Das Haus mit den sieben Giebeln auf Sätze & Schätze machte mich ganz hibbelig. Kam sofort auf die Wunschliste.

Diesmal steht Richard Russo auf der Liste des Leseschatzes.

Vom der Leuchtturmwärterin wurde Terasa Präauers Roman Für den Herrscher aus Übersee erspäht.

literaturleuchtet hat für sich Ismail Kadare entdeckt.

Herz auf Eis von Isabelle Autissier war die Lektüre des Kaffeehaussitzers. Da gibt es auch eine ansprechende Zusammenstellung interessanter Graphic Novels.

Wortspiele macht neugierig auf Aras Ören.

Literaturlese holt ein altes Schätzchen raus, nämlich Désirée (1951) von Annemarie Selinko.

Bei Inkunabel dreht sich diesmal alles um eine Krimi-Reihe von Ken Bruen.

Bei dem Titel Klassenbuch von John von Düffel werde ich hellhörig, vorgestellt auf SOUNDS & BOOKS.

Wortakzente widmet sich einem Buch über die Situation Afghanistans.

Englischsprachige Blogs

chronic bibliophila las Marriage of a Thousand Lies von SJ Sindu.

A Life in Books stellt harten Tobak vor, nämlich In Every Moment We Are Still Alive von Tom Malmquist, auf Deutsch unter dem Titel In Jedem Augenblick unseres Lebens erschienen.

Zum Schauen, Staunen und Schauen

Auf dem Blog Nur Lesen ist schöner geht es diesmal nach Ghent.

Restless Jo hat orientalischen Mohn fotografiert.

Mal wieder Zeit für eine Stippvisite in Yorkshire, besonders das letzte Foto auf Walking with a Smacked Pentax ist unglaublich schön.

Und mit The World according to Dina geht es nach Schottland zu den Stones of Callanish. Die Bilder sprechen für sich.

Cindy Knoke bummelte durch Ancient Olympia.

Sind diese Fotos von Jane Lurie nicht fantastisch? Da hören wir dann gleich noch Takes two to tango von Louis Armstrong.

 

Blogbummel Mai 2017

Beginnen wir mal gut beschirmt, und zwar mit einem Beitrag auf Safira’s Journey über das Umbrella Festival in Java. Und die Stille auf arne’s comfy couch ist auch schön.

Deutschsprachige Blogs

Jochen Kienbaum las Das Floß der Medusa.

Herrlichkeit wird auf letteratura besprochen.

Die Nette Bücherkiste las die Autobiografie von Anne Moody.

gazelleblockt bringt uns Ida Simons näher.

Und heute gibt es auch mal Fantasy, der Leseschatz empfiehlt den ersten Band um Erellgorh von Matthias Teut.

Reis und Asche von Meena Kandasamy wird uns auf literaturleuchtet vorgestellt.

Literatur im Fenster las Der Report der Magd von Margaret Atwood.

Feiner Reiner Buchstoff beschäftigt sich mit Aby Warburg und der Geschichte seiner Bibliothek.

Inkunabel hat’s getan und Eleanor Cattons Ziegelstein Die Gestirne gelesen.

Englischsprachige Blogs

JacquiWine’s Journal macht Lust auf The Garden of the Finzi-Continis von Giorgio Bassani.

Auf Furrowed Middlebrow gibt’s eine Liste, was frau noch so alles lesen kann, falls der statistisch vernachlässigenswerte Fall eintreten sollte, dass man noch dringend Ideen und Anregungen braucht.

The Ambling Adventurer hat 15 Ideen im Gepäck, welche Auswanderergeschichten lohnen.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Zunächst geht es mit der Reisefeder nach Goslar.

Bei Vergleichen mit All Creatures Great and Small werde ich ja schwach. Ingo stellt Peter Walker und seine Constable-Bücher vor, die ebenfalls in North Yorkshire spielen und dort auch verfilmt wurden.

Außerdem widmet sich Ingos England-Blog kleinen Dorfgefängnissen, von denen es zumindest noch einige wenige gibt.

Mit restlessjo geht’s nach Bath.

Und obwohl Schnee auf den Fotos zu sehen ist, macht es Spaß, den Fuchs zu beobachten, der Christopher Martin vor die Linse gelaufen ist.

Hier weitet sich der Blick, gefunden auf Places Unknown.

Und Leuchttürme, besonders in Schottland, gehen immer.

Blogbummel April/Mai 2017

Beginnen wir mit drei wunderschönen Frühlingsbeiträgen:

Deutschsprachige Blogs

Buchuhu las Großmutter packt aus von Irene Dische.

Neues von Tomas Espedal stellt uns Letusreadsomebooks  vor.

Der Leseschatz las Hier sind Drachen von Husch Josten.

Auf die sanfte Tour von Castle Freeman konnte Günter Keil überzeugen.

Literaturreich weckte Interesse an Hier treffen sich fünf Flüsse von Barney Norris.

Englischsprachige Blogs

The Captive Reader freut sich, dass Earth and High Heaven von Gwethalyn Graham inzwischen von Persephone Books neu aufgelegt wurde.

Auf Tales from the Reading Room geht es um Artful von Ali Smith.

Auf JaquiWine’s Journal wird Our Spoons came from Woolworths (1950) von Barbara Comyns vorgestellt.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Möchte meinen Koffer packen und Wetland mit eigenen Augen sehen.

Oder die Hügel von Palouse, gefunden bei Christopher Martin.

Eine Ode auf die Freundschaft gibt es bei Steve McCurry.

Cindy Knoke war in Venedig – trotz der Touristen.

Von Orten und Menschen hat die schönsten Puschelblumenfotos. Oder Moorfotos. Also losgehen und die Augen auf.

Blogbummel April 2017 – 2. Teil

Beginnen wir mit richtig schräg-bunten Vögeln, gefunden bei Cindy und folgen der Einladung auf Von Orten und Menschen zum Innehalten.

Deutschsprachige Blogs

Auf Peter liest wurde Der Sinn des Lesens von Pieter Steinz vorgestellt.

Das Bücherwurmloch befasste sich mit Die Zerbrechlichkeit der Welt von Kees van Beijnum.

Sätze&Schätze las Diese verdammte Hand von Octave Mirbeau.

Wie cool ist das denn? Seitengang stellt einen Verlag vor, der seine Werke als Schriftrollen herausbringt.

Lesemanie las Faber oder Die Verlorenen Jahre von Jakob Wassermann.

Ganz verführerisch, ein Krimi mit einem Bücherliebhaber, vorgestellt auf Annes Lesetagebuch.

Elementares Lesen las, wie könnte es anders sein, ein tolles Sachbuch. Diesmal hat sie sich Aus Liebe zu den Pflanzen von Stefano Mancuso herausgepickt.

Auf buchrevier wurde der Debütroman von Arno Frank für sehr gut befunden.

Lohnenswert die Biografie von Margret Greiner zu Charlotte Salomon, vorgestellt auf literaturleuchtet.

Die Klappentexterin las Schlafen werden wir später von Zsuzsa Bánk.

Literaturen gibt Tipps zu lohnenden Graphic Novels.

Ein Werk von Nabokov, nämlich Pnin, wird auf SCHWARZAUFWEISS vorgestellt.

Und Zeilensprünge war sehr angetan von Christine Wunnickes Roman Katie.

Schon ein älterer Beitrag, aber immer noch interessant; auf Philea’s Blog wurde Die Hunde und die Wölfe von Irène Némirovsky vorgestellt.

schiefgelesen sorgt dafür, dass es endlich auch mal wieder einen Klassiker hier gibt, und zwar die Buddenbrooks.

Und jetzt noch ein ernstes Wort in eigener Sache: Liebe Constanze, aus gegebenem Anlass möchte ich vorsichtig anfragen, ob du nicht auch mal Bücher über vom Aussterben bedrohte Haustierrassen, Mandalas zum Ausmalen, japanische Wetterberichte, Whiskeybrauen leichtgemacht, Aktien für Einsteiger, Hardangerstickerei forever oder Ratgeber zur Kontaktaufnahme mit Feen und Elfen besprechen möchtest, damit ich ein bisschen aufholen kann und wenigstens einige der von dir vorgestellten Bücher auch lesen kann. Auch das von dir besprochene Raubbau von Annie Proulx wandert unverzüglich auf meine Wunschliste.

Eine weitere Besprechung dazu gibt es auf Leseschatz.

Englischsprachige Blogs

Mir persönlich ist die Ausgangssituation zu fürchterlich, dennoch klingt The Evening Road lohnend, vorgestellt auf A Life in Books.

Consumed by Ink hat auch ein wichtiges Buch gelesen, nämlich Steal Away Home von Karolyn Smardz Frost.

Heavenali weckt Neugier auf Madame Solario (1956) von Gladys Huntington.

Und BookerTalk erinnert an The God of Small Things, den Gewinner des Booker Prize 1979.

Big Reading Life las How it all began von Penelope Lively.

Und weil wir ja alle noch ein paar Ideen brauchen, gibt es auf Tales from the Reading Room gleich noch eine Liste mit Forty Great Books by Women about Women.

Zum Reisen, Schauen und Staunen

Auf Ingos England-Blog gibt es Hinweise zum black and white village trail, auf dem man wunderschöne Fachwerkhäuser bewundern kann.

Jane Lurie feiert mit ihren Fotos die Schönheit der Natur.

Zum Schluss gibt es gute Aussichten, z. B. wenn es heißt Darüber nur der Himmel, und bei Lost in Translation einen Weg, den ich gern mal gehen würde.

Blogbummel April 2017 – 1. Teil

Die Feiertage stehen vor der Tür, also nicht lange rumgehühnert.

Deutschsprachige Blogs

Nun bin ich wirklich neugierig auf dieses Buch Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster, u. a. vorgestellt auf litblogkoeb.

Leselebenszeichen erinnert mich daran, dass Brief an D. von Andre Górz leider noch ungelesen hier liegt.

Um die Tragödie von Beslan in geht es in Ort des Vergessens von  Erika Fatland, vorgestellt auf Stories on Paper.

Renie’s Lesetagebuch empfiehlt Warten auf Bojangles.

Etwas ganz anderes, nämlich Science Fiction aus China, gibt es auf Jargs Blog zu entdecken.

letteratura beschäftigte sich mit Sechzehn Wörter von Nava Ebrahimi.

Und Stammgast beim Blogbummel, Zeichen & Zeiten, las Das Pferd von Claude Simon.

Auch Lesemanie geht es um ein Buch von Stefan Brijs, nämlich Taxi Curaçao.

Englischsprachige Blogs

A Life in Books las Reservoir 13 von John McGregor.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Auf MoMaViews geht es um einen bizarren Ort in den Niederlanden, Kunsttuin Nederlands Kremlin.

Empfehlenswert; sich die Fotos anzusehen, die beim Wettbewerb Scottish Landscape Photography of the Year gewonnen haben.

Cindy Knoke on Tour, diesmal in Montenegro.

Hier sind die Painted Ladies of San Fransisco. Ebenfalls auf Travel Words gibt es eine Fotostrecke zu einem verlassenen Gebäude in Barcelona.

Und mit einem Gruß aus dem Keukenhof in Holland allen friedliche Ostertage.

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Blogbummel März 2017 – 2. Teil

Damit uns ein Licht aufgeht, fangen wir in God’s own Junk Yard an. Und dazu  gefiel mir der Reggae tanzende Hase Booo.

Deutschsprachige Blogs

klunkerdesalltags las die Odyssee. Es hat sich gelohnt.

Das Bücherwurmloch war Damals, am Meer.

schiefgelesen.net las Black Mamba Boy.

Auf umgebucht geht es diesmal um Kokoro von Natsume Soseki, während sich der Bouquineurblog Der Welt von gestern von Stefan Zweig widmet.

Anscheinend muss ich diese Lücke doch noch füllen: Auch LETUSREADSOMEBOOKS empfiehlt Tomas Espedal.

Auf Novellieren wird Das weiße Leintuch empfohlen.

Zeichen & Zeiten hat einen schönen Beitrag über ihre persönlichen Leseschätze geschrieben. Und Machtspiele von Anna Kim kommt ganz oben auf die Wunschliste.

Zwei Biografien zu Fallada werden auf Sätze & Schätze vorgestellt. Dazu passt die auf Stift + Schrift vorgestellte Biografie zu Erich Ohser.

Der Buchuhu war sehr angetan von Nora Webster von Colm Tóibín.

Und für alle Kurzgeschichten-Fans gibt es auf Binge Reading eine überhaupt nicht kurze Liste. Da würde ich dann gern Alice Childress mit ihrer Sammlung Like one of the Family von 1956 ergänzen.

Englischsprachige Blogs

Beyond Eden Rock schreibt sehr verlockend über Fidelity von Susan Glaspell.

Zum Lesen, Staunen und Reisen

Katrin bastelt Origami-Schmetterlinge.

Auf nur Lesen ist schöner findet man Empfehlungen für einen literarischen Stadtbummel in London.

Ich bin ein Ranunkel-Fan, und ganz viele davon hat Cindy Knoke für uns.

Bei Maralee Park gibt es hinreißende Adlerfotos.

RESTLESSJO nimmt uns mit auf einen Spaziergang durch den Boboli-Garten in Florenz.

Und noch einmal Cindy mit wunderschönen Fotos von Santorini. Da kommt Urlaubslaune auf. Oder soll es doch lieber nach Dubrovnik gehen? Traumhaft.

 

Blogbummel März 2017 – 1. Teil

Beginnen wir mit einem einladenden Bild, gefunden bei Lady Fi, und nehmen Platz auf einem dieser Bänke.

Deutschsprachige Blogs

Das Richtige für alle Leser von Büchern über Bücher hat der Bouquineurblog gelesen, nämlich Das Bücherlesebuch von Horst Günther.

Koreander hat sich mit Living Dolls von Natasha Walter beschäftigt.

schiefgelesen.net informiert uns über die Longlist für den Baileys Women’s Prize for  Fiction. Klar, wir haben ja auch noch nicht genügend Bücher auf all unseren Wunschlisten.

Auf den Spuren Fontanes durch Schottland, das wäre mit Fontanes Jenseits des Tweed möglich, das der Blücher Bücherblog vorstellt.

Fast eine Familie von Bill Clegg konnte LiteraturReich überzeugen.

Seitengang macht neugierig auf den Roman Von allen guten Geistern von Andreas Kollender.

Susanne Becker nahm sich noch einmal Das Glasperlenspiel von Hermann Hesse vor.

LiteraturReich las Winterjournal von Paul Auster.

Das Wissenstagebuch erinnert mich daran, dass ich noch nie Der Zauberer von Oz gelesen habe.

Ein weiteres Highlight der Serie #Mein Klassiker war für mich der Beitrag zu Anton Reiser von Karl Philipp Moritz.

Englischsprachige Blogs

Großartig, Anz LitLovers LitBlog mag ebenfalls die unglaubliche Stimme von Paul Robeson und stellt auch gleich eine Biografie zu ihm vor.

Mal wieder eine Empfehlung für die Cosy Crime-Leserinnen. Diesmal Patricia Wentworth, vorgestellt von Beyond Eden Rock.

Shoshi’s Book Blog stellt die Liste The Best Books You’ve Never Read vor.

Lesser-known gems stellt uns drei Bücher des norwegischen Schriftstellers Matti Aikio vor.

746 Books stellt Molly Keane mit ihrem Buch Good Behaviour vor. Hat mich definitiv neugierig gemacht.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Vielleicht nicht für jeden etwas, aber zum Reinschmökern und Schauen doch interessant: die Geschichte der police telephone boxes. Dazu passen die Fotos auf Travel with Intent.

Karneval ist mir völlig fremd und lässt mich ratlos zurück, aber diese Fotos auf WANDERND gefielen mir sehr.

Entdecke England hat einen ganz besonderen Ort in London besucht, das „Memorial to heroic self sacrifice“.

Bleiben wir noch einen Moment in Großbritannien: Auf dem Reiseblog Travel with Intent gibt es viele schöne Fotos, hier schon mal vier aus Edinburgh:

Echoes of the Past hat wieder roof angels für uns, einer sieht aus wie ein Schmetterling und der andere scheint uns freundlich zuzuwinken.

Zum Abschluss eine Serie bezaubernder Sonnenuntergänge, gefunden bei Through My Lens.

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Blogbummel Februar 2017

Leider bin ich im vergangenen Monat zu wenig zum Lesen gekommen, geschweige denn dazu, über das Gelesene etwas halbwegs Sinnvolles zu schreiben. Das ist deshalb schade, weil es mich sehr gereizt hätte, mich intensiver mit dem beeindruckenden Butchers’s Crossing von John Williams auseinanderzusetzen. Müsst ihr also alle selbst lesen. Lohnt sich. Aber es gibt ja auch so genügend Empfehlungen, legen wir los mit einem Foto von Christopher Martin, schon ein Stammgast beim Blogbummel, und einem vom Bilderladen.

Deutschsprachige Blogs

Literatur im Fenster plädiert dafür, mal wieder Michael Kohlhaas aus dem Regal zu holen.

Gleich zwei Einladungen, sich mit türkischer Literatur zu beschäftigen, gibt es auf Sätze&Schätze.  Und hier der Beitrag zu einem Buch von Sait Faik.

Der investigative Journalist David Cay Johnston beschäftigt sich schon lange mit Trump. Und was dabei herausgekommen ist, hat Feiner Reiner Buchstoff gelesen.

Um ein Buch, das uns das Privileg, weiß zu sein, vor Augen führt, geht es bei Literaturen, sie las Unter Weißen von Mohamed Amjahid.

Dazu passt leider auch The Street (1946) von Ann Petry, vorgestellt auf My Book Strings.

Liegt hier immer noch ungelesen, deshalb freue ich mich über die Erinnerung an Der Trafikant auf Lesemanie.

Zeilensprünge las Das Floß der Medusa von Franzobel.

Eine der erfreulicheren Seiten des Valentinstages gibt es bei Buzzaldrins Bücher: Liebesbrief-Sammlungen.

Gazelleblockt erinnert mich daran, dass ich schon längst in den Zyklus von Anthony Powell eintauchen wollte.

Binge Reading reist auch literarisch durch Israel. Spannend.

Throwbackmonday stellt uns Sándor Márai vor, während sich die Nette Bücherkiste mit The Absolutely True Diary of a Half-Time Indian beschäftigte.

Etwas ganz Feines ist der Bericht in der Reihe #MeinKlassiker zu Laxness auf Wortspiele.

Englischsprachige Blogs

Von Mervyn Peakes Fantasy-Romanen hatte ich noch nie gehört, aber das hat Kaggsy’s Bookish Ramblings geändert.

A Life in Books war sehr angetan von His Whole Life von Elizabeth Hay.

Reading 1900-1950 las Stamboul Train von Graham Greene.

Zum Staunen, Schauen und Reisen

Dieses Foto bei Lucid Gypsy strahlt eine große Ruhe aus, oder?

Eine tolle Empfehlung scheint Per Anhalter durch Südamerika zu sein, gefunden auf Seitengang.

Eine bizarre Begegnung mit den vierziger Jahres des letzten Jahrhunderts kann man auf Ingos England-Blog haben.

Tanja Schimmel stellt uns einen Cousin Albert Einsteins vor.

Zum Abschluss bummeln wir durch China Town, San Francisco, mit Jane Lurie.

Blogbummel Januar/Februar 2017

Beginnen wir diesmal ganz entspannt, hier für die Katzenfreunde und hier mit Otterfotos, gefunden bei Cindy Knoke. Und dieser Hase, fotografiert von James Roddie, ist der Knaller.

Deutschsprachige Blogs

Eine echte Hilfe für meinen schon seit dem ersten Januar durchgehaltenen Entschluss, erst mal keine neuen Bücher mehr zu kaufen, ist Sabines Beitrag Existentialisten im Cafe, Meursault und eine Maschine die stoppt leider nicht.

lustauflesen.de widmet sich einem der Schwergewichte unter den frisch übersetzten Werken, nämlich 4321 von Paul Auster.

Landgericht von Ursula Krechel konnte Sätze & Schätze überzeugen.

Beim Buchuhu gibt es viele interessante Beiträge, z. B. zu dem einzigen Roman von Juan Rulfo oder dem leider immer noch aktuellen Black like me von John Howard Griffin.

stories on paper empfiehlt die Neuübersetzung der Odyssee von Kurt Steinmann.

letteratura erinnert mich daran, dass ich schon länger Nora Webster lesen möchte.

Auf Zeichen & Zeiten wird Tobys Zimmer von Pat Barker vorgestellt.

SOUNDS & BOOKS las die Erzählungen unter dem Titel Eine letzte Liebschaft von Richard Yates.

Englischsprachige Blogs

ANZLitLovers Litblog las Pincher Martin von William Golding.

Um The Hotel von Elizabeth Bowen geht es bei JacquiWine’s Journal.

Beauty is a sleeping cat empfiehlt A Wreath of Roses  von Elizabeth Taylor.

Ebenfalls ein älteres Werk, nämlich No Signposts in the Sea von Sackville-West, stand auf der Lektüreliste von heavenali.

Tanja Britton stellt uns die Romane von Geraldine Brooks vor.

Und einen interessanten Ausflug in die Geschichte des viktorianischen Londons gibt es bei Book Snob.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Tanja Britton reist nach Stuttgart.

Und Stefan vom Freiraum hat einen besonderen Sonnenuntergang fotografiert. Dazu passt new horizon under a purple sun bei Tom.

Ingos England-Blog stellt uns einige der sogenannten Kalenderhäuser in Großbritannien vor.

Erwähnte ich eigentlich bereits, dass ich süchtig bin nach den Fotos aus Yorkshire von Walking with a Smacked Pentax?

Ein tolles Foto aus Colorado – anscheinend aufgenommen beim Joggen – gibt es auf Places Unknown.

Wie wäre es mit book shopping in Neuseeland? We need to talk about books macht’s vor.

Eine Augenweide ist mal wieder der Bericht auf Nareszcie urlup, diesmal geht es in eine kleine Stadt in Mexiko.

Und mit einem Wow-Foto von Simoneteffect kommen wir langsam zum Ende des heutigen Bummels.

Doch diese roof angels müssen unbedingt noch mit, sie sind etwas ganz Besonderes. Wie schön, dass Echoes of the Past sie mit uns teilt. Thank you!

 

Blogbummel Januar 2017

Beginnen wir mit Fotos auf KOMBINAT LUX und auf twilights. Und hier sieht es aus, als würde schon mal die Sonne für den Frühling geputzt, gefunden auf rabirius.

Deutschsprachige Blogs

In der Reihe #MeinKlassiker mochte ich diesmal besonders den Faust, vorgestellt von Peggy Richter.

CON=LIBRI stellt eine Krimireihe von Eliot Pattison vor, die in Tibet spielt.

Der Beitrag auf dem Bücherwurmloch stammt weder aus 2017 noch aus dem Januar, doch egal, ich hab ihn erst jetzt entdeckt. Mareike empfahl sehr dringend Alles Stehende verdampft von Darragh McKeon.

Sätze & Schätze hätte da einen Tipp für die Krimi-Ecke aus Südafrika, nämlich die Reihe „um den weißen Ermittler Kramer und seinen afrikanischen Kollegen Zondie“ von James McClure.

Zeilensprünge hat die Biografie zu Siegfried Kracauer von Jörg Später gelesen.

Literaturen stellt uns die neue Reihe Utopien für Hand und Kopf aus der Edition Nautilus vor.

deep read hat zwei Reisereportagen gegen Fernweh und Winterblues im Gepäck.

Im Jahresrückblick auf Peter liest fanden sich gleich zwei interessante Artikel, die mir mein Reader – warum auch immer – anscheinend vorenthalten hatte: Zum einen wird an Unwiederbringlich von Fontane erinnert, zum anderen klingt Stadium IV von Sander Kollaard lesenswert.

Auf gazelleblockt wurde das Gedicht Die Verlassene von Gertrud Kolmar vorgestellt.

Die Farben des Nachtfalters von Petina Gappah konnte KULTURGESCHWÄTZ überzeugen.

Englischsprachige Blogs

A Life in Books empfiehlt sehr dringend die Lektüre von When Breath becomes Air.

BookerTalk erinnert daran, dass Bücher uns in viele verschiedene Länder führen können.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Travel Words hat zwei tolle Fotos für uns.

Amsterdam im Schnee, gefunden auf Andrea’s Vacation, ist auch schön.

Bamberg, mal in Schwarzweiß, auf Wandernd.

Ein schönes Museum in São Brás de Alportel, Portugal, wird auf restlessjo vorgestellt.

Der Anklamer Stadtbruch ist immer ein Foto wert. Gefunden auf Kombinat Lux.

Und noch einmal Entdecke England: Diesmal geht es nach Lamb House.

Bleiben wir noch einen Augenblick in Großbritannien; diese Kirche in Wales – fotografiert von Echoes of the Past – würde ich auch gern besuchen.

Jane Luries Fotos sind eine Augenweide, diesmal zeigt sie uns Eichen.

Von Worten und Orten schenkt uns eine Hommage an das Kamel.

 

Blogbummel Dezember 2016 – 2. Teil

Eigentlich dachte ich, es hätte sich für das Jahr 2016 ausgebummelt. Aber was soll ich machen, bei so vielen interessanten Blogbeiträgen musste noch ein kleiner Nachschlag her. Also bitte:

Das Wort zum Tage stammt von KLUNKERDESALLTAGS.

Deshalb sind wir im Nebelzauber mit Karu unterwegs.

Deutschsprachige Blogs

Auf Zeichen & Zeiten wird uns Andrea Wulfs Buch über Humboldt schmackhaft gemacht. Aber Strand am Nordpol klang auch gut.

Intellectures stellt Bücher vor, die die Perspektive verschieben. Besonders interessant fand ich den Hinweis auf Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters von Dmitrij Kapitelman.

litblogkoeb hat sich durch die über 500 Seiten holländischer (Familien-)Geschichte gelesen und Geert Maks Buch Die vielen Leben des Jan Six genossen, allerdings teile ich seine Meinung, dass der Mangel an gescheiten Illustrationen ein empfindliches Manko bei diesem Buch darstellt.

Sätze & Schätze las Erzählungen von Amanda Lee Koe.

1933 war ein schlimmes Jahr von John Fante, ursprünglich 1985 veröffentlicht, wurde auf LiteraturReich vorgestellt.

Englischsprachige Blogs

Da wir ja alle chronisch unterversorgt sind, was weitere interessante Buchtitel angeht, gibt es hier noch einen Tipp, um dem abzuhelfen, gefunden bei ANZLitLoversLitBlog.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Das Foto auf Straßenfotografien gefiel mir, auch weil es so gut zu dem Buch passt, das ich gerade lese.

Die Silberdistel stellt uns eine imposante und interessante Sommerlinde in Effeltrich vor.

Etwas weiter weg geht es auf dem Blog Shelf Love. Hier wird das Buch Travels in West Africa von Mary Kingsley vorgestellt.

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Blogbummel Dezember 2016

Nach dem Spaziergang Walking the Wood Line, gefunden bei Jane Lurie, geht’s los:

Deutschsprachige Blogs

Thomas Brasch beschäftigte sich mit dem Thema Mode.

Bouquineur las Alles ist erleuchtet und zieht ein gemischtes Fazit.

Die Reise nach Orkney von Amy Sackville hat LiteraturZeit sprachlos zurückgelassen. Und ihre Besprechung zu Davide Enias Roman So auf Erden klingt auch interessant.

Feiner reiner Buchstoff macht auf Mädchenhimmel von Lili Grün aufmerksam.

Für alle Shakespeare-LeserInnen gibt es Shakespeare und seine Welt von Günter Jürgensmeier, für 89 Euro, vorgestellt auf lustauflesen.de.

Einen besonderen Beitrag in einer ohnehin besonderen Reihe gab es bei #MeinKlassiker. Diesmal stellte Claudia vom Grauen Sofa Nathan der Weise vor. Möchte ich sofort ausdrucken und all meinen SchülerInnen in die Hand drücken.

Auf eine zweibändige Edition von Proust-Briefe weist Intellectures hin.

Englischsprachige Blogs

A life in books hat mal wieder einen Roman von Wally Lamb gelesen.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Auf Findesatz gibt’s ein fröhliches Foto.

Auf Stift und Schrift geht es um Bilderbogen aus Neuruppin.

Was für Farben, was für eine Fischerhütte am See, gefunden auf Gerhards Fotoblog.

Sammelt ihr auch gern Steine am Strand, fahrt gern nach Griechenland oder mögt Mosaiken? Dann schaut euch diesen faszinierenden Bericht des amerikanischen Landschaftsarchitekten Jeffrey Bale an.

Zum Abschluss

Passend zu Weihnachten möchte ich euch noch ein kleines Büchlein für alle Altersklassen vorstellen: Einige erinnern sich vielleicht an meine Beiträge zu Jeanette Winterson, die in Why be happy, when you could be normal? und Oranges are not the Only Fruit ihre zum Teil alptraumhafte Kindheit und Jugend zum Thema gemacht hat.

Dass eine Frau mit diesen Erfahrungen eine Nacherzählung der Weihnachtsgeschichte schreibt, hat mich an sich schon beeindruckt. Doch auch die Geschichte selbst hat mir gefallen. In The Lion, the Unicorn and Me erzählt Winterson die Geschichte von der Geburt Jesu aus der Sicht des kleines Esels, ohne dabei die biblischen Aussagen zu verdämlichen oder zu verniedlichen.

Dabei schafft sie es, das Ganze mit Humor und einer eigenen Deutung anzureichern. Zunächst einmal muss nämlich in einem Bewerbungsverfahren das Tier gefunden werden, dem die Aufgabe übertragen werden kann, die schwangere Maria nach Bethlehem zu bringen. Und so fängt die Geschichte an:

Before it happened, an angel lined up all the animals – every one, of every kind, because this angel had the full list left over from the Ark.

Nach der Lektüre weiß man dann auch, weshalb Esel eine helle Schnauze haben.

Illustriert wurde die Geschichte in der englischen Ausgabe von Rosie MacCurrach. Hier findet ihr einige Beispiele aus dem Buch. Die deutsche Ausgabe von Der Löwe, das Einhorn und ich wurde übrigens von Lisbeth Zwerger illustriert.

Euch allen friedliche Weihnachtstage. Bis zum Wiederlesen.

 

Blogbummel November 2016 – 2. Teil

Beginnen wir mit Tautropfenperlen, gefunden auf Fotos & Art Modeste.

Deutschsprachige Blogs

Auf dem Wissenstagebuch wird Imperium in Imperio (1899) von Sutton E. Griggs besprochen.

Jargs Blog stellt ein Geschichtsbuch von Greg Jenner vor.

Schauwerte las Die Musterschüler von Köhlmeier.

letteratura bespricht einen Roman von Louise Erdrich.

Beim Buchbuben wird ein Buch von John Boyne vorgestellt, und zwar Die Geschichte der Einsamkeit.

In Birgits Reihe #MeinKlassiker ist Gerhard Emmer mit Einer flog über das Kuckucksnest von Ken Kesey zu Gast. Und sofort möchte ich jetzt den Taugenichts lesen, vorgestellt von Fridolin Schley.

Und der #MeinKlassiker von Hamsun, der auf Zeichen & Zeiten vorgestellt wurde, steht auch schon sooo lange auf meiner Leseliste.

CON=LIBRI stellt Hofkind von Silke Knäpper vor.

Auf literaturleuchtet ging es um Bilqiss von Saphia Azzeddine.

Das verborgene Leben meiner Mutter von Adriaan van Dis wird auf literaturblog günter keil besprochen.

Und gleich zwei Titel von Ein Jahrhundert lesen fielen mir ins Auge: zum einen ein Buch von Arthur Schnitzler und zum anderen Babbit von Sinclair Lewis.

Englischsprachige Blogs

A life in books schreibt sehr ansprechend über Miss Jane von Brad Watson.

JaquiWine’s Journal stellt The Gate von Natsume Söseki vor.

Zum Schauen und Staunen

Da gibt es einen Rainer Lippert, der betreibt eine im wahrsten Sinne urige Seite, die widmet sich nämlich den beeindruckendsten Eichen in Deutschland.

Jane Lurie präsentiert The Magic of Light.

eMORFES präsentiert Fotos von Loes Heerink.

Auf Entdecke England können wir ein bisschen Ausstellungsluft aus London schnuppern. Und dann besuchen wir einen Friedhof, von dem ich zuvor noch nie gehört hatte.

Und hier würde ich gern mal einen Tag verbringen: Castle Howard, vorstellt auf Ingos England-Blog.

Immer wieder hinreißend schön, Bilder von Walking with a Smacked Pentax. Oder wir gehen gleich bis zum Ende der Straße.

 

Blogbummel November 2016 – Teil 1

Zum Einstieg gibt es auf bluebrightly wunderschöne Herbstbilder. Und mit diesen Hammerfotos einer Eule von Christopher Martin kommen wir zu euren Buchbesprechungen.

Deutschsprachige Blogs

buecherrezension ruft Wein und Brot von Ignazio Silone in Erinnerung und Zeichen & Zeiten schreibt zu Faber von Jakob Wassermann.

INKUNABEL macht mich neugierig auf die Krimis von Kerry Greenwood, die im Melbourne der zwanziger Jahre spielen.

lustauflesen.de empfiehlt Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray als einen „der interessantesten Titel des Bücherherbstes“.

Bouquineurblog macht Lust auf ein älteres Werk von Anthony Powell.

Annes Lesetagebuch widmet sich dem Buch Der Garten der Lüste von John Vermeulen.

Auf buchwolf wird auf Annemarie Schimmels Biografie zu Friedrich Rückert eingegangen.

Erst jetzt auf Literaturen entdeckt: den Hinweis auf Ein Samstag in Sydney von Gail Jones.

Und spannend finde ich die Kombination, die man auf lustauflesen.de finden kann. Da wäre zum einen Die Erfindung des Menschlichen des Shakespeare-Kenners Harold Bloom und zum anderen Shūsaku Endōs Roman Schweigen.

Englischsprachige Blogs

A Life in Books erinnert sich an ihre Lektüre von Remembering Babylon von David Malouf (1993).

The Captive Reader war sehr angetan von To the Bright Edge of the World von Eowyn Ivey.

Zum Schauen und Staunen und Hören

Mit Karneval und Halloween kann man mich jagen, aber diese Masken sind ja großes Kino, gefunden auf Echoes of the Past.

Cornwall Photographic hingegen war auf Fuerteventura. Und richtig bunt wird es in Italien, und zwar bei Echoes of the Past.

Und zum Abschluss: A Readmill of my Mind hat eine Version von Dance me to the End of Love geteilt, die etwas ganz Besonderes ausstrahlt.

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Blogbummel Oktober 2016 – Teil 2

Herbstlicher Einstieg

Beginnen wir mit einem der Teichfotos, die bei mir nie so schick aussehen, gefunden bei John Todaro und dem Beitrag Herbstbild auf Von Orten und Menschen.

Dazu passend die zwei Beiträge Herbstwonne und Zu viel Wonne? auf mannigfaltiges.

Bedenkenswerte Sätze

„Ein gutes Buch ist eine Erfahrung.“, sagt Wolfgang Schnier in seinen Überlegungen zu der Frage, welche Bücher zu einem Kanon gehörten könnten.

Und auf Worte weben findet sich ein Text mit dem Titel Das richtige Buch.

Gesellschaft/Geschichte/Politik

Auf schiefgelesen.net klingt das Buch Der Unsichtbare Tropenhelm wichtig und interessant.

Jargs Blog stellt Assholes – Zum Beispiel Donald Trump von Aaron James vor.

Literaturen widmet sich der diesjährigen Friedenspreistägerin des deutschen Buchhandels, Carolin Emcke.

Und A Readmill of my Mind zeigt wieder einmal, weshalb es wichtig ist, die Klassiker zu lesen.

BookerTalk erinnert an die Katastrophe von Aberfan, den verheerenden Haldenrutsch in Wales im Jahr 1966, und stellt das Buch Black River von Louise Walsh vor.

Birgit von Sätze & Schätze setzt uns drei amerikanische Klassiker auf die Liste.

Deutschsprachige Blogs

Der tolle Beitrag zu dem durchgeknallten Baba Jaga auf Literaturen ist zwar schon älter, ich habe ihn aber jetzt erst entdeckt. Dazu empfehle ich das Interview mit dem Autor Toby Barlow auf der Seite des Atlantik Verlages.

Leopolds Leselampe stellt Die Überfahrt von Charles Johnson vor, dafür gab es 1990 den National Book Award.

Bei der Geschichten Agentin gab es im Mai eine Vorstellung des Buches Wodurch Bilder wirken.

Die Biografie zu Walter Kempowski von Dirk Hempel bringt uns Annes Lesetagebuch nahe.

Der Leseschatz las Kokoro, ein Werk des japanischen Schriftstellers Natsume Soseki (1867 – 1916).

Leselebenszeichen bespricht Lebensgeister von Banana Yoshimoto.

Der HotListBlog widmet sich dem Buch Die Haltlosen von Oğuz Atay.

Die Besprechung zu dem Buch von Thomas Melle auf dem Grauen Sofa hat mir besonders gut gefallen; einfühlsam, intelligent und aussagekräftig.

Von Orten und Menschen schafft es, mich mit nur zwei Zitaten zu ködern; das Buch Lila von Robinson kommt auf die lange Liste.

Der Blog KulturErnten von Marcus Böhm macht mich neugierig auf Die Witwen von Dagmar Leupold.

Englischsprachige Blogs

Kaggsy’s Bookish Ramblings hat ein Krimi-Schätzchen aus der Reihe British Library Crime Classics gehoben, nämlich Death of a Busybody (1943) von George Bellairs .

Shoshi’s Book Blog ruft dazu auf, mal wieder Go Tell it on the Mountain von James Baldwin zu lesen.

Und gefreut habe ich mich über die Besprechung zu The 13 ½ Lives of Captain Bluebear auf dem Blog We Need To Talk About Books.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Noch bis zum 30. Dezember kann man in Neukölln die Ausstellung Die Magie des Lesens besuchen.

Ein merkwürdiges Stück Großbritannien findet sich auf Ingos England-Blog.

Diese Eulen – immer wieder gern, gefunden bei Christopher Martin.

Through my Lens fotografierte ein verlassenes Haus.

Eine Wanderung über Vancouver Island gibt es bei Cindy Knoke.

Und auf Fotos & Art Modeste gibt es ebenfalls wunderbare Bilder, z. B. Herbstgold, Wasserspiegelung und die tollen Ohren in Mal wieder raus in die Natur.

Besonders beeindruckend fand ich den Beitrag auf WANDERND mit dem Titel Die Schönheit der Vergänglichkeit: Ein Spaziergang über den Cimitero Monumentale in Mailand.

 

Blogbummel Oktober 2016 – Teil 1

Beginnen wir heute mal mit einem Gedicht eines Dichters, der mir bisher unbekannt war, und zwar von Otto Pick, gefunden auf gazelleblockt.

„Ich ziehe in das Bauernhaus und werde Philosoph“, bei diesem Bauernhaus, gefunden auf FindeSatz, könnte ich mir das auch vorstellen.

Und nachdem wir noch einmal auf den Book Benches von 2014 Platz genommen haben, kann es losgehen.

Deutschsprachige Blogs

schiefgelesen.net macht neugierig auf Sand von Wolfgang Herrndorf.

Auf Zeichen & Zeiten wurde Diese gottverdammten Träume von Richard Russo besprochen.

Die Birken wissen’s noch von Lars Mytting haben es Mara von Buzzaldrins Bücher angetan.

Ein Winter in Wien von Petra Hartlieb gefiel Petra von Philea’s Blog.

pagina secunda findet Orhan Pamuks Roman Diese Fremdheit in mir lesenswert.

Englischsprachige Blogs

Kaggsy’s Bookish Ramblings erinnert an Die Pest von Camus.

BookerTalk stellt Do not say we have nothing von Madeleine Thien vor.

Ein Krimi von 1947 bespricht I prefer reading: Close Quarters von Michael Gilbert.

Und noch einen Krimi-Tipp hat Past Offences für uns: The Silent Speaker von Rex Stout.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Schauwerte besuchte die Ausstellung Wunder der Natur im Gasometer Oberhausen, die Ausstellung läuft noch bis zum 30. November 2016.

Unbedingt vorbeischauen sollte man auf Freiraum. Dort gibt es Nothing is Ordinary.

Entdecke England setzt uns wieder ein Reiseziel auf die Liste, nämlich Battle.

Glaskunst von Dale Chihuly zeigt Cindy Knoke.

Und mit dem Wunsch für das rechte Maß schickt uns Von Orten und Menschen ins Wochenende.

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Blogbummel September 2016

Beginnen wir mit zwei Fotos, die ich gern selbst geschossen hätte, gefunden auf KOMBINAT LUX und John Todaro Photography.

Und dieser Rainy Day ist auch toll.

Deutschsprachige Blogs

54BOOKS las Kontinent Doderer – Eine Durchquerung.

Peggy widmet sich auf Entdecke England einem Klassiker, nämlich To the Lighthouse.

Auf Jargs Blog findet man seine Besprechung zu Letzter Bus nach Coffeeville.

SOUNDS & BOOKS und Literaturen empfehlen Skizze eines Sommers von André Kubiczek.

Die Shortlist für den Man Booker Prize gibt es auf schiefgelesen.net, klar noch eine Liste, genau das haben wir gebraucht. Dort gab es auch eine Besprechung zu Revolutionary Road von Richard Yates.

Das Glücklichste Jahr von Petra Oelker wird auf Annes Lesetagebuch vorgestellt.

Der Kaffeehaussitzer hat sich zusammen mit Preisendörfer auf eine Zeitreise in die Goethe-Zeit begeben und las Das Leben ist gut von Capus.

Zeichen & Zeiten hat einen wichtigen Buchtipp, falls man sich für Exilliteratur interessiert: Hölle und Paradies. Amsterdam, Querido und die deutsche Exilliteratur von Bettina Baltschev.

Englischsprachige Blogs

Kevin from Canada gibt uns die Longlist für den Giller Prize 2016.

The Bright Forever klingt sehr verlockend, vorgestellt von Beauty is a Sleeping Cat.

Cosy Crime – damit kann man mich immer locken, diesmal bin ich auf Beyond Eden Rock fündig geworden: The Draycott Murder Mysteries von Molly Thynne erschien 1928.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Das kann dabei herauskommen, wenn man einen Pass beantragt, gefunden auf Cornwall Photographic.

James Roddie macht aufmerksam auf die British Wildlife Photography Awards 2016. Mein Favourit: der fette Hase.

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Blogbummel August/September 2016

Beginnen wir mit Bildern der Grand Trunk Road, aufgenommen von Steve McCurry. Und dann staunen wir über diese Sonnenblumen.

Deutschsprachige Blogs

Zwischen den Seiten las Meinen Hass bekommt ihr nicht.

Mich hungert (1929) von Georg Fink wird auf Zeichen & Zeiten vorgestellt.

Auch auf schiefgelesen.net wird ein älteres Werk vorgestellt, nämlich Hiob von Joseph Roth.

Wissenstagebuch hat den einzigen Roman des Autors Sziláard Borbély gelesen, der sich 2014 das Leben nahm.

Deep Read las Das Unglück anderer Leute.

Zeichen & Zeiten war beeindruckt von Anima, geschrieben von Wajdi Mouawad.

buchreviers Begeisterung angesichts des Romans Von Liebe und Hunger von Julian Maclaren-Ross ist ansteckend.

KULTURGESCHWÄTZ und buecherrezension empfehlen Der Letzte Granatapfel von Bachtyar Ali.

Englischsprachige Blogs

The Perfectionist Pen stellt Death and the Seaside vor.

Bag Full of Books las die Autobiografie von Dodie Smith, einer bekannten britischen Kinderbuchautorin.

AnzLitLovers LitBlog stellt Wood Green von Sean Rabin vor, aber auch das Debüt Where the Rekohu Bone Sings von Tina Makereti klang vielversprechend.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Mit der Reisefeder ging es auf Fotosafari ins Oldenburger Münsterland.

Ingos England-Blog berichtet über die Shed of the Year Awards in Großbritannien. Was es alles gibt.

Ach, und Schottland, Schauwerte sorgt dafür, dass ich die Koffer packen möchte…

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Blogbummel August 2016 – Teil 1

Beginnen wir diesmal mit der Fotoserie All Creatures Great and Small von Steve McCurry und einer wichtigen Frage, gefunden auf FINDESATZ.

Deutschsprachige Blogs

Lesemanie taucht ein in die Welt des amerikanischen Zirkuswesens.

Eine mir bisher unbekannte Krimireihe von Ulrich Ritzel stellt SOUNDS & BOOKS vor. Nun, das wird sich ändern.

Zeichen & Zeiten las Westlich des Sunset von Stewart O’Nan.

Die Aspern-Schriften von Henry James kann Petra von Philea’s Blog empfehlen.

Mit Gesellschaft der Angst vom Heinz Bude hat sich das Graue Sofa beschäftigt.

Feiner Reiner Buchstoff las My Life on the Road von Gloria Steinem.

Englischsprachige Blogs

Heavenali gefiel The Murder of Halland von Pia Juul.

Shelf Love las Greensleaves von Eloise Jarvis McGraw.

A life in books ist sehr angetan von The Nakano Thrift Shop von Hiromi Kawakami. Auf Deutsch erschien das Buch unter dem Titel Herr Nakano und die Frauen.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Wie üblich, ein Abstecher nach Großbritannien, diesmal geht es mit Peggy zu Monk’s House.

Auf MOMASVIEWS gibt es zwei Fotoserien zu Schottland. Hier Teil 1 und hier Teil 2.

Danach geht es mit Cindy nach Amerika, genauer gesagt in einen Wald, den Great Basin Ancient Bristlecone Pine Forest.

Der Sonntagsknipser kann auch keinen Fenstern widerstehen.

Cornwall Photographic präsentiert Fotos aus Island, für mich ist vor allem das dritte ein Wow-Foto.

Aber auch dieser wunderbar bebilderte Bericht von Nareszcie Urlop über Zalipie in Polen – sehenswert.

Zum Abschluss noch ein Morning Walk mit Jane Lurie.

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Blogbummel Juli 2016 – Teil 2

Beginnen wir damit, uns in die Lüfte zu erheben, ein bisschen Weitblick und Ausblick kann zur Zeit nicht schaden, gefunden auf Through My Lens.

Deutschsprachige Blogs

frauktose hat sich während der Klausurphase intensiv mit den Royal Tenenbaums beschäftigt.

Zu philosophischer Hirngymnastik ermuntert uns Sabine von Binge Reading.

Stift und Schrift stellt Die Phantasien des Grandville vor.

Feiner reiner Buchstoff hatte viel Spaß und Erkenntnisgewinn bei Alles ist relativ und anything goes  von John Higgs.

literaturleuchtet empfiehlt Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus von Christine Lavant.

Das Bücherwurmloch fand Diese Gottverdammten Träume, für die Richard Russo 2002 den Pulitzer Prize erhalten hat, zu lang und ziemlich zäh, doch mein Interesse hat sie definitiv geweckt.

Und noch eine begeisterte, ja beglückte Stimme zu Tomas Espedal, und zwar auf Lobe den Tag.

Ich kann dem Buchbuben nur zustimmen, wenn er den Romanen um den alternden Sherlock Holmes und seine junge Assistentin von Laurie R. King mehr LeserInnen wünscht.

lustauflesen.de lädt ein, allen eventuellen Bedenken zum Trotz den Schriftsteller Arno Schmidt zu entdecken, und zwar anhand seiner Erzählung Seelandschaft mit Pocahontas.

Zum Staunen, Schauen und Reisen

Eigentlich ist es mir noch zu früh für Herbstliches, aber gefallen hat mir das Foto auf kombinat lux trotzdem.

Herrlich wandern kann man um München herum, gefunden auf dem Blog Wandernd.

Und zum Schluss eine Extraladung Flauschfaktor namens Lamborghini.

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Blogbummel Juli 2017 – Teil 1

Beginnen wir den heutigen Bummel mit dem den Horizont weitenden Beitrag Vom Wandern auf Von Orten und Menschen und der Flugvorführung auf KOMBINAT LUX.

Und zum Lesen bietet sich dieser Raum an, da würde ich sofort einziehen.

Wir stellen die Ohren auf wie diese hinreißenden „bunnies“ auf Cindy’s Blog und los geht’s.

Deutschsprachige Blogs

Sabine von Binge Reading & More hat Maggie and me von Damian Barr gelesen. Ihr Fazit: „Maggie and Me ist eine der ehrlichsten, realistischsten und treffendsten Biografien, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.“

Literaturen stellt einen DER Großstadtromane vor, nämlich Manhattan Transfer von John Dos Passos.

Wer einen bulgarischen Autor lesen möchte, könnte ja mit Vladimir Zarev beginnen, vorgestellt auf phelmas.com.

Letteratura kann Bobby, im Original Small Mercies, von Eddie Joyce empfehlen.

Das Werk von Keyserling zu entdecken, kann kein Fehler sein, wie Petra auf Philea’s Blog erklärt.

Und weil mir Weil wir längst woanders sind gut gefallen hat, freue ich mich, auf eine Besprechung auf einem für mich „neuen“ Buchblog verlinken zu können. Auch Andrea von BücherKaterTee war sehr angetan. Und hier geht’s lang zur Besprechung auf dem Grauen Sofa. Claudia fasst die Problematik des Heimatbegriffs da ganz wunderbar zusammen.

Englischsprachige Blogs

Auf dem Blog Exploring Classics wird an Their Eyes were Watching God von Zora Neale Hurston erinnert.

Schon 2011 empfahl Lisa Hill auf ihrem Blog The Good Muslim von Tahmima Anam.

A Life in Books hat schon mal einen Blick auf die im August erscheinenden Bücher geworfen, das macht neugierig und weckt Begehrlichkeiten.

Vom Staunen, Schauen und Reisen

Der Maler Ringelnatz – unbedingt entdeckenswert, wie auch dieser Beitrag über die Ausstellung in Solingen auf Sätze & Schätze zeigt. Birgit macht auch Lust auf die Entdeckung dieses Museums.

eMORFES stellt die Fotoserie Broken Mirror / Evening Sky von Bing Wright vor.

Auf Ingos England-Blog tauchen wir ein in einige Besonderheiten des britischen Straßenverkehrs. Bleiben wir noch ein bisschen in Großbritannien:

In London könnte man sich mal auf die Suche nach den Überresten der Stadtmauer begeben, Tipps dazu gibt es auf London Unveiled.

Auf der Isle of Lismore (Schottland) gibt es interessante Standing Tomb Slabs zu entdecken und auf Walking with a Smacked Pentax wieder schöne Landschaft zu sehen.

Dort gibt es auch einen Beitrag über die Tigerjagd in Yorkshire.

Eine bezaubernde Fotoserie über die Fütterung von Kolibris findet sich bei Cindy Knoke.

Und zum Abschluss bummelt doch mal durch die Fotogalerien auf Itinerant Lens.

 

 

Blogbummel Juni 2016

Diesmal beginnt die Bummelei in einer Birkenallee, gefunden auf bardtke.net.

Und von den zahlreichen Texten zu „Warum ich lese“ gefiel mir der auf Peter liest ganz besonders.

Deutschsprachige Blogs

Flattersatz stellt den Bericht einer trauernden Mutter vor, der sicherlich keine einfache Lektüre ist.

Auf Inkunabel wird die Autobiografie von Malala besprochen, in der anscheinend auch dem geschichtlichen Hintergrund genügend Raum gegeben wird.

masuko13 hat sich entschieden – gegen Knausgard und für Tomas Espedal.

Auch auf Zeichen & Zeiten wird nachdrücklich für die Entdeckung von Tomas Espedal geworben.

letteratura macht auf den Roman Eine überflüssige Frau aufmerksam und las Der Fundamentalist, der keiner sein wollte. Klingen beide interessant.

Schon öfter wurde das Buch von Ruth Ozeki besprochen, aber der leseschatz setzt es mir nun ganz hoch auf meine Leseliste.

Die notizhefte erinnern an den Roman Theodor Chindler von Bernhard von Brentano.

Sätze & Schätze begeistert sich für die Erzählungen von Lucia Berlin und für Mr. Ripley.

Elementares Lesen stellt Neuerscheinungen zu wichtigen Persönlichkeiten vor – sehr verlockend.

Englischsprachige Blogs

heavenali ist sehr angetan von der Autobiografie des britischen Naturfotographen Chris Packham.

Eine Krimireihe von S. J. Parris, die im 16. Jahrhundert spielt, stellt uns BookerTalk vor.

A Life in Books  gerät bei The Essex Serpent von Sarah Perry ins Schwärmen.

Book Snob ruft uns die Cazalet Chronicles von Elizabeth Jane Howard in Erinnerung.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Jargs Blog empfiehlt den Reisebericht von Achilles und Rusch, der richtig gut klingt.

Wie wäre es mal wieder mit einem Besuch im Zoo, z. B. mit Jetamele.

normalverteilt möchte mal im Hessischen Landesmuseum Darmstadt verloren gehen.

Stift und Schrift verdanken wir den Hinweis auf eine Ausstellung in Solingen, die sich mit Ringelnatz als Maler beschäftigt, und auf dem Friesenblog wird zu einer Ausstellung mit Werken von Käthe Kollwitz eingeladen.

Ich möchte sofort nach Portugal, schuld ist ein Beitrag von Cindy Knoke.

Ein Wüstentrip in Marokko – Worte überflüssig. Gefunden auf  Nareszcie urlop.

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Blogbummel Mai 2016 – Teil 2

Treten wir also ein, z. B. durch diese knallbunten Türen.

Geschichte

Beginnen wir mit drei Büchern, die Lust auf Geschichte machen:

Jargs Blog las Die Geschichte Deutschlands in 100 Bauwerken.

54BOOKS empfiehlt Berlin 1936 des deutschen Historikers Oliver Hilmes.

Und um Geschichte geht es eigentlich auch in Sitting Bull – Sein Leben und Vermächtnis, vorgestellt auf LITTERAE ARTESQUE.

Deutschsprachige Blogs

Einen schönen Bummel zu Goethe gibt’s bei Sätze & Schätze. Und ihre Besprechung zu einem Buch von John Dos Passos weckt mein Interesse, keine Frage.

Zu einer Ausstellung zu Maria Merian in London führt uns Entdecke England. Peggy wird auch eine Serie zu Victoria schreiben, auf die ich mich jetzt schon freue.

Herr Hund setzt mir Szenen aus Schottland von James Leslie Mitchell auf die Liste. Passend dazu kommt Mein Leben als Schäfer von James Rebanks gaaanz oben auf meine Wunschliste. Schuld ist der Sachbuchbube.

Bei Zeichen und Zeiten wird es auch musikalisch, es geht um das Werk Ketil Bjørnstads. Außerdem werden Der Überläufer von Siegfried Lenz und Miss Nightingale in Paris von Cynthia Ozick besprochen. Ich glaube, ich würde gern mal durch das Buchregal von Constanze stöbern. Das klingt alles interessant.

Die Antwort auf schiefgelesen.net auf die Frage „Warum ich lese“ hat mir besonders gut gefallen.

Und mal so ganz grundsätzlich

Diesmal ließ mich ein Beitrag auf Irgendwas ist immer innehalten, anhalten.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Jargs Blog hat wieder eine Filmempfehlung für seine Leser.

Ich bin ja mal wieder hin und weg von diesen Fotos: ein Fuchs im Yellowstone National Park, fotogafiert von Christopher Martin.

Ingos England-Blog stellt den Grizedale Sculpture Park vor.

Die Schönheit des Welkens, fotographiert von Jane Lurie.

Und angeregt von eMORFES fand ich die Homepage von Wolf Ademeit, der Tiere im Zoo fotografiert. Dabei entstehen beeindruckende Portätaufnahmen. Gern in Schwarzweiß.

Zu dieser Kapelle – gefunden auf Ingos England-Blog – würde ich auch gern mal reisen.

Und hinter diesen Briefkästen verbirgt sich auch noch eine Geschichte, gefunden bei Out an‘ About.

 

 

Blogbummel Mai 2016 – Teil 1

Und wieder beginne ich mit einem Foto von Christopher Martin; denn diese „Great horned owl“ ist einfach hinreißend.

Da wäre außerdem dieser Blätterblick, gefunden bei Lucid Gypsy.

Deutschsprachige Blogs

Sehr interessant klingt die Vorstellung des Romans Die Summe unseres Glücks von François Roux auf Zeichen und Zeiten.

literaturleuchtet ist erfreut über Weit über das Land von Peter Stamm.

Lesemanie las The Moor’s Account von Laila Lalami (gibt’s wohl noch nicht auf Deutsch).

Bei Buchlingreport fand ich eine Besprechung zu Weil wir längst woanders sind von Rasha Khayat.

LUST ZU LESEN las Lucy fliegt.

Lyrik – bespricht Wider die Natur von Tomas Espedal.

Zwischen den Seiten macht auf die Short list des BAILEYS Women’s Prize for Fiction aufmerksam.

Englischsprachige Blogs

Tony’s Book World las Mothering Sunday von Graham Swift.

JacquiWine’s Journal erinnert an den 1956 erschienenen Roman A Legacy von Sybille Bedford.

BookerTalk las The Woman Next Door von Yewande Omotoso.

A life in books kann Five Rivers Met on a Wooded Plain von Barney Norris empfehlen.

Und A Girl made of Dust von Nathalie Abi-Ezzi klingt ebenfalls interessant, nachzulesen auf ANZ LitLovers LitBlog.

Zum Staunen, Schauen und Reisen

Wandernd macht Lust auf eine Reise nach Slowenien.

Irgendwas ist immer war im Internationale Maritime Museum Hamburg.

Ein Stammgast bei der Blogbummelei fehlt auch diesmal nicht: Walking with a Smacked Pentax und seine Aufnahme The Slopes of Yeavering Bell.

Und hier noch eine Tulpe, fotografiert vom blauenfuchs.

Zum Abschluss den Text Stapel von normalverteilt, den kann dann jede und jeder für sich weiterschreiben…

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Blogbummel April 2016

Weiter geht’s. Beginnen wir mit einem Wow-Foto von Christopher Martin.

Aber auch die Gänsekükenfotos auf einfachtilda sind schön.

Blumenblütenfarbenpracht

Deutschsprachige Blogs

Auf Über den Kastanien gibt es Hintergrundinformationen zu Remarque. Lesen!

Binge Reading & More las Sebastian Haffner.

33 Tage von Léon Werth wird von Muromez vorgestellt.

Leo’s Literarische Landkarten stellt einen ungewöhnlichen Reisebericht vor: Deutschland, deine Götter von Gideon Böss.

Zeichen und Zeiten erinnert an Kinderjahre von Jonas Oberski.

Ein weiteres Sachbuch, diesmal über Zigeuner, stellt uns das KULTURFORUM vor.

Der Leseschatz macht anscheinend nicht nur mich neugierig auf ein Buch von Garth Risk Hallberg.

Und am ersten Mai noch rasch ergänzt: Susanne schreibt was, und zwar diesmal zu Unorthodox von Deborah Feldman.

Englischsprachige Blogs

Things made from Letters stellt den diesjährigen Preisträger des renommierten Vogel Awards vor, nämlich das Buch The Memory Artist von Katherine Brabon.

Auf dem Blog Tales from the Reading Room werden zehn nicht ganz so bekannte, aber unbedingt lesenswerte Autorinnen vorgestellt.

Beyond Eden Rock las Pray for the Wanderer (1938) von Kate O’Brien.

Booker Talk schmökert sich gerade durch die Kriminalromane der kanadischen Schriftstellerin Louise Penny um den Detektiv Gamache.

Tony’s Book World stellt The Four Books des wichtigen chinesischen Autors Yan Lianke vor, das sich mit dem „Großen Sprung nach vorn“ unter Mao Zedong beschäftigt.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Ich war noch nie in Seligenstadt, aber das sollte sich vielleicht ändern: Sowohl der Beitrag von Philipp Elph als auch das englischsprachige YouTube-Video von rewboss sprechen dafür.

Ich bin kein Hühnerfan, aber dieser Bericht auf LandGlück ist eine Augenweide.

Genauso wie die Zusammenstellung von Gemälden, die es auf die Cover einiger Virago-Romane geschafft haben, gefunden auf Beyond Eden Rock.

Riecht wohl nicht so gut, aber der Bericht über die Gerbereien in Fez auf Nareszcie urlop ist lesens- und sehenswert.

Und so einen Ausblick „Waiting for High Tide“ wünsche ich euch.

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Blogbummel März/April 2016

Und wieder bummeln wir über eure Foto- und Literaturblogs. Beginnen wir mit einem Findesatz von Marion. Passend dazu das Gedicht Empfänger unbekannt von Enzensberger, gefunden bei finbarsgift.

Lieblingssätze

Mein erster Lieblingssatz stammt diesmal aus einer Besprechung des buchreviers zu dem Buch Ymir von Philip Krömer:

Jetzt wird sich vielleicht der ein oder andere fragen, wie man sich eigentlich für ein Buch entscheiden kann, über das man sich augenscheinlich so gar nicht informiert hat? Nun ja, das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht so genau. Ich überrasche mich oft selber.

Der zweite Favorit kommt von Christiane; sie hat mir die ultimative Ausrede geliefert, wenn ich ob meiner Buchkaufgeschwindigkeit mal wieder schief angesehen werden sollte:

„Zugelaufen, Alter, ich schwör!!!“

Englischsprachige Blogs

Diesmal machte mich The Tunnel (1919) von Dorothy Richardson neugierig, gefunden auf Beyond Eden Rock.

Deutschsprachige Blogs

Über den Kastanien empfiehlt Die Nacht von Lissabon von Remarque und Buchlingsreport geht noch viel weiter zurück und setzt uns Die Geschichte vom Prinzen Genji auf die Bücherliste.

Claudia vom Grauen Sofa las Ohrfeige von Abbas Khider und war ganz und gar nicht begeistert davon, wie sehr hier der Autor die Chance auf einen großen Roman vertan hat. Ich kann ihr da nur zustimmen, das Buch glitt an mir ab, ich mochte noch nicht einmal eine Besprechung dazu schreiben, weil mir die psychologische Tiefe der Person so fehlte. Das Einzige, was ich dem Roman zugute halte, ist, dass er in Erinnerung ruft, was wir über all dem Gerede, den Diskussionen und manchmal leider auch dem Gefasel immer zu vergessen drohen, dass nämlich die sogenannten Flüchtlingsströme aus Menschen, aus einzelnen Individuen, bestehen, genauso einzigartig und banal wie wir alle, mit einer jeweils ganz persönlichen Geschichte.

Aber man vergleiche dazu unbedingt auch die lesenswerte Besprechung auf Kulturgeschwätz.

Auf literaturleuchtet wird Die Rückkehr des Buddha von Gaito Gasdanow sehr empfohlen.

Feiner Reiner Buchstoff las Geschichten von F. Scott Fitzgerald und Literaturen empfiehlt ein Buch über Bücher, diesmal von David Wagner.

teerdurchzogen war nicht völlig überzeugt von Erich Follaths Buch über Ibn Battuta, doch ich bin neugierig geworden.

Auf der Frankfurter Buchmesse hörte ich ein spannendes Interview mit Timothy Snyder und buecherrezension stellt euch sein Buch Black Earth: Der Holocaust und warum er sich wiederholen kann vor.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Auf twilights gibt’s ein bislang noch unbekanntes Blümchen.

Toll, ich würde auch gern Eulen fotografieren können.

Falls jemand den Beitrag noch nicht kennen sollte, hier der Link zum sehenswerten Artikel im de zeen magazine mit dem Titel Klaus Pichler goes behind the scenes of Vienna’s Natural History Museum.

Wer mal in einem alten blackhouse auf der Isle of Lewis übernachten will, Echoes of the Past hätte da einen wunderbaren Tipp.

Die Reisefeder besuchte den André Heller Garten am Gardasee.

Through my Lens machte mit bei der Weekly Challenge zum Thema Landscapes.

Blogbummel März 2016 – 2. Teil

Wir bummeln weiter und beginnen mit einigen Fotos.

kulturfund macht aufmerksam auf den Online-Kurs des Städel Museums zur Kunstgeschichte.

Deutschsprachige Blogs

Angelika berichtet aus dem Alltag einer Buchhändlerin; ich hoffe, sie tut das in Zukunft noch öfter 🙂

THE LOST ART OF KEEPING SECRETS las Auerhaus von Bov Bjerg.

lustauflesen.de stellt zwei interessant klingende Bücher von Alper Canıgüz vor.

buecherrezension las Der Perser von Alexander Ilitschewski.

Englischsprachige Blogs

Beyond Eden Rock stellt Red Pottage von Mary Cholmondely (1899) vor.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Ich bin ja schon froh, wenn ich mal ein Rotkehlchen fotografiert bekomme, bei Christopher Martin müssen da schon Adler ran.

Aber die Schmetterlinge bei Cindy sind auch sehenswert.

Es gibt ja diese „lost places“, verfallene und aufgegebene Gebäude, Ruinen und Stätten, die einen eigenen, manchmal bedrückenden morbiden Charme ausstrahlen, und Menschen, die genau diese Orte suchen und fotografieren. Einer von ihnen ist Marcus Scholz. Sein Blog Scholzdigital versammelt eine Vielzahl solcher fotografischen Erkundungsgänge, z. B. Farm Paternoster.

Die Gärten englischer Herrenhäuser sind ein Traum und auf dem Blog The Earth laughs in Flowers werden einige vorgestellt, z. B. hier, hier, hier und hier.

Passend dazu ein Ausflug nach Yorkshire, ins Sledmere House, gefunden auf A Readmill of my mind.

Zunächst geht es mit weltschaukasten in ein Pariser Museum, danach gibt es wieder wunderschöne Einblicke in die Kulturdenkmäler Meknes (Marokko).

Und mit The Gate, gefunden auf Walking with a Smacked Pentax, wünsche ich euch frohe Ostertage.

Blogbummel März 2016 – 1. Teil

Und wir bummeln weiterhin durch eure Foto- und Literaturblogs. Beginnen wir mit Nipper, dem Jack Russell-Terrier aus Bristol, vorgestellt auf Ingos England-Blog.

Jetzt ist mir der Buchtunnel in Prag ein Begriff.

Doch vor allem warten wir auf den Frühling – so wie auch diese zwei Herrschaften auf Straßenfotografien.

Universität Tübingen

Die Universität Tübingen stellt Vorlesungen aus unterschiedlichen Fachbereichen online. Hier mal die Links zu

Weitere Hinweise auf ähnliche Projekte im Bereich der Literatur gern in die Kommentare.

Deutschsprachige Blogs

Analog-Lesen stellt Kolbe von Andreas Kollender vor. Mir war Fritz Kolbe bis dato unbekannt.

Im Archiv des Bücherstadt Kuriers fand ich eine Besprechung zu Grimsey von Ulrich Schacht.

Deep Read kann’s nicht lassen und ist so angetan von Juli Zehs Unterleuten, dass ich mir das Buch jetzt doch auf die ächzende Wunschliste ganz nach oben setze.

Zeichen und Zeiten empfiehlt Glückskind mit Vater von Christoph Hein. Zeilensprünge bemängelte allerdings die Sprache, die nicht radikal genug angelegt sei.

Diese Fremdheit in mir von Orhan Pamuk, vorgestellt von Günter Keil, klingt ebenfalls vielversprechend.

Englischsprachige  Blogs

Was könnte besser zu diesem Monat passen als das Gedicht I wandered lonely as a cloud von Wordsworth mit seinen tanzenden Osterglocken?

Alternativen gesucht zu Sherlock Holmes? Dann könnte Interesting Literature weiterhelfen.

The Captive Reader stellt Saturday’s Child von Kathleen Thompson Norris vor, einen echten „comfort read“.

Wer in die britische Geschichte eintauchen möchte, könnte die Biografie The Lost Tudor Princess von Alison Weir über Lady Margaret Douglas lesen, vorgestellt von I PREFER READING.

Zum Reisen und Staunen

Diese Straßenecke gefällt mir – gefunden auf Straßenfotografien, ebenso wie diese Laternen.

Sympathisch finde ich Chöre für Leute, die nicht singen können, z. B. den Tuneless Choir of Westbridgford, entdeckt auf Ingos England-Blog. Hier sei auch der Hinweis auf das von dem bekannten Schriftsteller Alexander McCall Smith und Peter Stevenson gegründete Really Terrible Orchestra erlaubt.

Den Fotoblog Sonntagsknipser von Cindy entdeckt, hier schon mal eine kleine Auswahl:

London Unveiled hat einen Tipp für uns, der selbst nicht allen Londonern bekannt sein dürfte, nämlich einen Besuch im Supreme Court.

Etwas näher liegt da Soltau in der Lüneburger Heide. Müsste man wohl mal wieder hin, wie der Beitrag der Reisefeder zeigt.

Schon der Name klingt gut: Watt & Meer war in Glücksstadt.

Karu unterwegs war in der Berger Heide (Niederlande).

Cindy Knoke bedankt sich mit einem bunten Blumenstrauß bei der Gemeinschaft der Blogger.

Was für eine Altstadt – hinreißende Bilder aus Chefchaouen, der nordmarokkanischen Stadt, gefunden auf Nareszcie urlop.

Und dort geht es auch gleich weiter mit einem Bericht und Fotos zu Volubilis.

Oder in die Mongolei – mit dem ADVENTURE JOURNAL?

Oder doch nach China, wie uns die Fotos auf eMORFES nahelegen?

 

Blogbummel Februar 2016 – 2. Teil

Und hier der zweite Teil des Spaziergangs über, durch und inmitten eurer Literatur- und Fotoblogs im Februar.

Beginnen möchte ich mit dem Foto Naturfotografen, mit dem KOMBINAT LUX auf die Norddeutschen Naturfototage hinweist.

Und so etwas könnte dann dabei herauskommen: Frosty Cow – gefunden bei Christopher Martin.

EINFACHTILDA gibt uns einen Vorgeschmack auf die Farben des Frühlings.

Deutschsprachige Blogs

Besonders gern habe ich den Beitrag Über die Wahrnehmung auf Hundstrüffel gelesen. Am liebsten würde ich ihn komplett zitieren.

Lesemanie weckt Neugier auf ein Buch des kürzlich verstorbenen Umberto Eco, nämlich Die Geschichte der legendären Länder und Städte.

Auf Leselebenszeichen wird an den Klassiker Leben und Ansichten von Tristam Shandy, Gentleman erinnert.

Der leseschatz macht darauf aufmerksam, dass der bisher unveröffentlichte Roman Der Überläufer von Siegfried Lenz nun doch verlegt wurde.

Auch auf dem Grauen Sofa wurde ein Klassiker gelesen, nämlich Der Fremde von Albert Camus.

Leseseiten macht Lust auf die Wiederentdeckung von Die Perle von John Steinbeck.

Der Osten von Andrzej Stasiuk wird auf Zeilensprünge besprochen.

buchwolf las Wahlverwandt und ebenbürtig: Caroline und Wilhelm von Humboldt von Hazel Rosenstrauch.

Sätze&Schätze machen weiter mit ihrer Liste niederländischer Literaturempfehlungen.

An Georg Hermann erinnert gazelleblockt.

Zeilensprünge kann Nachts ist es leise in Teheran von Shida Bazyar empfehlen und buchrevier sagt Danke für diesen Roman.

Literatur und Schreiben macht mich neugierig auf die Short Stories von John Cheever.

Auf Dingfest geht es um Lyrik, nämlich um Das Meer ist ein alter Bekannter, der warten kann von Michael Starcke.

Bleiben wir noch einen Moment beim Gedicht, z. B. dem von Ferdinand von Saar, das uns auf Mannigfaltiges vorgestellt wird.

Und den Worten von Maren auf Von Orten und Menschen zu The Arrival von Shaun Tan kann man doch gar nicht widerstehen, oder?

Englischsprachige Blogs

Der Blog I PREFER READING schreibt anlässlich des Todes von Margaret Forster.

ANZLitLovers LitbBlog stellt mit Island of a Thousand Mirrors von Nayomi Munaweera einen Debütroman vor, der vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges in Sri Lanka spielt.

It won the Commonwealth Regional Prize for Asia, was short-listed for the DSC Prize for South Asian Literature and was long-listed for the Man Asia Prize and the Dublin IMPAC Award.

mediavalbooks hat einen interessanten Beitrag zu Büchern des Mittelalters und was uns der Schmutz in ihnen verrät.

Wohnen

Auf Spiegel Online gibt es eine Fotostrecke zu britischen Slums in den Sechzigern.

Spannend fand ich diese Fotoserie About How Different People Live in Identical Apartments auf Fubiz Media.

Der Beitrag Five years on … Christchurch (Neuseeland) auf dovegreyreader scribbles berührt mich auch deswegen, weil wir selbst fünf Jahre vor dem Erdbeben dort waren.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

In Deutschland mal im Iglu übernachten? Die Reisefeder hat es ausprobiert.

Gemütlicher wäre aber vermutlich dieses Antiquariat in Dortmund, vorgestellt auf Ruhrköpfe.

Für Museumsfans hat kultur und kunst eine Liste der Museen zusammengestellt, die auf youTube vertreten sind.

Awesomatik hat immer tolle Reiseziele auf Lager, z. B. das New Yorker American Museum for Natural History und seine Dioramen oder die Mongolei.

Und zum Abschluss ein Zitat von C. S. Lewis, gefunden bei A reader’s footprints.

 

Blogbummel Februar 2016 – 1. Teil

Beginnen wir den Rückblick auf einige eurer Empfehlungen und Entdeckungen im Februar mit einem knackig-kalten Winterspaziergang auf Walking with a Smacked Pentax.

Dann wird es mit einigen Tulpen und Tropfen – gefunden im Freiraum – wieder etwas wärmer.

Deutschsprachige Blogs

Das Zitat zur Stunde gibt es auf Jargs Blog.

Leseschatz hat diesmal u. a. einen Roman von David Grossman in der Truhe, nämlich Kommt ein Pferd in die Bar.

Mara von Buzzaldrins Blog hat es wieder getan – nämlich ein Buch von Sarah Kuttner gelesen und für gut befunden.

Schon im letzten Blogbummel machte ein englischsprachiger Blog auf das Buch aufmerksam, diesmal taucht Wer ist Martha von Marjana Gaponenko auch auf Zeilensprünge auf.

Druckschrift kann Die Frau, die nein sagt von Malte Herwig wärmstens empfehlen.

Das Buch von Manuel Möglich Deutschland überall ist laut dem Lesekabinett Leipzig „eine sehr lebendige Reisereportage, die interessante Hintergründe und Sichtweisen bietet.“

Elementares Lesen macht Lust auf das Sachbuch über Bäume Das Leben der Mächtigen von Zora Del Buono.

Wer schon mal in niederländische Literatur eintauchen möchte, findet auf Sätze & Schätze eine anregende Titelliste.

Die Taschenbuchausgabe von Am Ufer von Rafael Chirbes liegt neu im Schaufenster der Kulturbuchhandlung Jastram aus.

Bei literaturleuchtet wird der Debütroman von Friederike Gösweiner Traurige Freiheit vorgestellt.

Da brechen meine guten Vorsätze, weniger Bücher zu kaufen, sofort in sich zusammen: Auf Ingos England-Blog geht es um das Porträt einer faszinierenden Landschaft: The Moor von William Atkins.

Englischsprachige Blogs

Auf dem Blog Heavenali wird an die Kindheitserinnerungen Cider with Rosie (1959) von Laurie Lee erinnert.

His Futile Preoccupations las den französischen Klassiker The Jinx von Thèophile Gautier.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Auch diesmal ist eMORFES dabei, heute mit der Fotoserie Live Oaks of Ossabaw von Diane Kirkland.

Tipps für Erfurt gibt es von der Reisefeder.

Wer gern weiter weg möchte, kann in Peru wandern gehen. Awesomatik hätte da ein Video.

Schwanenfederschön ist das Foto auf euredurchlaucht, aber Islandpferde sind auch toll.

lustauflesen.de hat ein auf wunderbares Fleckchen Internet verlinkt, und zwar auf eine interaktive Deutung des Gartens der Lüste von Bosch.

Machen wir gleich weiter mit Kunst: Das Van Gogh-Museum in Amsterdam hat eine Homepage, auf der man in Gemälden des Künstlers schwelgen kann: Hier Links zu einigen meiner Lieblingsbilder:

Jane Lurie zeigt Fotografien zum Thema Waiting.

Währenddessen denken wir ein wenig darüber nach, was eine „Tasche“ aus Holz mit unserem Leben zu tun haben könnte, gefunden bei KLUNKERDESALLTAGS.

Und dann gehen wir noch stillvergnügt durch einen Wald im Watt – gefunden auf watt & meer.

Blogbummel Januar 2016 – 2. Teil

Und hier der zweite Teil meines Rückblicks auf einige eurer interessanten, lesenswerten, zum Bücherkauf verführenden oder einfach schön anzusehenden Beiträge im Januar:

Deutschsprachige Blogs

Leselebenszeichen macht Laune auf ein Sachbuch: Das Universum ist eine Scheissgegend.

SOUNDS & BOOKS hat Rosaleens Fest von Anne Enright gelesen.

Alles zählt von Verena Lueken wird mein Februarkauf, schuld daran ist Das Graue Sofa.

Wortspiele stellt den Roman Lucky Newman von Carl Nixon vor.

Ein Gedicht von Herwarth Walden steht auf Mannigfaltiges im Mittelpunkt, während Jargs Blog mir die Verfilmung von Pampa Blues auf die Wunschliste setzt.

ZEICHEN UND ZEITEN ist nicht nur angetan von der Novelle Grimsey von Ulrich Schacht, sondern kann auch Spuren von Christoph Poschenrieder empfehlen.

Die Besprechung zu The Year of the Runaways auf Schiefgelesen habe ich bisher nur quergelesen, denn noch will erst der Roman gelesen werden.

Der Kaffeehaussitzer las Morgenland von Stephan Abarbanell.

Nie verkehrt: Sich mit Hannah Ahrend zu beschäftigen: glasperlenspiel13 hat die Biografie von Alois Prinz gelesen.

Noch einen Biografie-Tipp gibt es beim KULTURFORUM, und zwar zu Malcolm X von Britta Waldschmidt-Nelson.

Auf dem Literaturblog BLÄTTERN UNGEBUNDEN gibt es den Artikel Amantes amentes.

Englischsprachige Blogs

Beyond Eden Rock stellt einen historischen Roman vor, nämlich Landfalls von Naomi J. Williams.

Einen deutschen Roman in der englischen Übersetzung wird auf Lizzy’s Literary Life vorgestellt: Who is Martha von Marjana Gaponenko.

Sehr ansprechend klingt die Vorstellung des Werks Talkative Man von R. K. Narayan auf dem Blog des Argumentative Old Git.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Lady Fi hat noch wunderschöne Momente vom Weihnachtsmorgen für uns. Und mal wieder eine hinreißende Fotoserie von Steve McCurry, diesmal mit dem Titel One Magical Instant.

Jane Lurie erinnert an Martin Luther King.

Peggy schickt uns wieder auf eine interessante und passend bebilderte Entdeckungstour: Diesmal geht es um Samuel Pepys und das Große Feuer von London.

Ganz weit wird mir bei den Fotos The Last Views of South Uist auf Echoes of the Past (Schottland).

Und Walking with a Smacked Pentax – diesmal mit einer dramatischen Aufnahme einer Scheune – und Cindy – mit Fotos aus Bamberg – sind ja schon Dauergäste, wenn ich meine Lieblingsbeiträge des Monats zusammenstelle.

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Blogbummel Januar 2016 – 1. Teil

Ein kurzer Rückblick auf eure Empfehlungen und Entdeckungen in der ersten Januarhälfte:

Deutschsprachige Blogs

Nachdem ich an Kruso von Seiler so ganz und gar gescheitert bin, macht mich Zeichen und Zeiten doch wieder neugierig auf Das halbe Haus von Gunnar Cynybulk.

Ich sollte viel öfter in euren Blogs stöbern, da steht so vieles noch Unentdeckte in den Archiven, diesmal fand ich z. B. den Text Mund zu Mund auf Readmill of my Mind, der mich an Edvard Munchs Bild „Der Kuss“ aus der Sonderausstellung „Liebe, Tod und Einsamkeit“ in der Albertina in Wien erinnerte.

Die Besprechung auf Worte und Orte zu Der Garten über dem Meer von Mercè Rodoreda habe ich nur quergelesen, denn noch steht das Buch ungelesen im Regal. Nach der Lektüre komme ich hierher zurück.

Sehr verlockend klingt Der Pfandleiher von Edward Lewis Wallant, vorgestellt von Ulrike auf Leselebenszeichen.

Lesen macht glücklich empfiehlt Vor unser aller Augen von Bruno Schrep, während mir literaturleuchtet Hiltu und Rangnar von Frans Eemil Sillanpää auf die traurig vor sich hinwuchernde Wunschliste setzt.

Schiefgelesen macht darauf aufmerksam, dass Bill Gates schon längst unter die Literaturblogger gegangen ist.

Englischsprachige Blogs

Booker Talk las A Place called Winter von Patrick Gale.

They were counted von Miklós Bánffy konnte JaquiWine’s Journal überzeugen.

Zum Schauen und Staunen

Jane Lurie stellt uns ihre „Favorite Fifteen of 2015“ vor.

Cindy entführt uns gleich mehrmals nach Amsterdam, zum einen ins Rijksmuseum, wo sie uns ein Puppenhaus aus dem 17. Jahrhundert zeigt, und zum anderen in ein Hausboot.

Auf eMORFES sehen wir die Schönheit der Erde bei Nacht.

Jude stellt uns auf ihrem Blog  „the Auckland Domain Winter Garden complex in Auckland“,  Neuseeland, vor.

Christopher Martin gelang dieses Foto einer Eule und wie großartig ist auch der letzte Teil von Maren Wulfs Reisebericht aus Äthiopien.

Paul Bley ist das wunderbare Foto von John Todaro gewidmet.

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Blogbummel November 2015

Stimmen wir uns doch gleich auf die Jahreszeit ein, z. B. mit Beiträgen auf

Empfehlungen deutschsprachiger Blogs

Gerhard Emmer erinnert mich auf seinem Kulturforum daran, dass ich schon längst alle bisher erschienen Romane von Richard Ford lesen wollte. Allerdings liegt meine Lektüre des ersten Bandes um Frank Bascombe schon so lange zurück, dass ich, da bin ich etwas zwanghaft, wieder mit dem ersten Band beginnen muss. Vielleicht ein Projekt für die Weihnachtsferien…

Hanns-Josef Ortheil wendet sich noch einmal seiner Kindheit zu: Der Stift und das Papier konnte Masuko13 überzeugen.

Drittgedanke hat Und was machen Sie beruflich? von Rolf Dobelli gelesen.

Irmgard Keun steht auch schon sooo lange auf meiner Leseliste, Birgit erinnert auf Sätze&Schätze an das Buch Nach Mitternacht.

Einen vielversprechenden Tipp verdanke ich tangofiligran, nämlich Europäische Tagebücher aus vier Jahrhunderten von Gustav René Hocke.

Geschichtlich orientiert bleiben wir auch bei der Empfehlung von Mannigfaltiges. Er hat Finale Berlin von Heinz Rein gelesen.

Empfehlungen englischsprachiger Blogs

Und noch einmal Geschichte; der Titel ist selbsterklärend: The Tin Ticket – The Heroic Journey of Australia’s Convict Women von Deborah J. Swiss, vorgestellt auf My Book Strings.

A Reader’s Footprints hat Tessa Hainsworths Erinnerungen Up with the Larks sehr gern gelesen. Klingt nach netter Sofa-Lektüre.

The Literary Sisters begeben sich nach Japan und stellen uns Seicho Matsumoto’s Points and Lines aus dem Jahr 1958 vor.

Nachdem mich ja Station Eleven so begeistert hat, würde On the Beach von Nevil Shute thematisch wohl gut dazu passen, eine Besprechung gibt es auf My Book Strings.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Ameisen im Kirschblütenhaufen geben uns ein Zitat von Kafka mit auf den Weg.

So gestärkt können wir uns nach Island begeben oder zumindest schon mal wunderschöne Fotos auf Cornwall Photographic bewundern. Sollte ich dann irgendwann wirklich mal dahin reisen, dann ist auch PoppyTump mit schuld daran.

Passend dazu die Schönheit der Wellen, gefunden auf eMORFES.

Cindy Knoke hat die Treppe zum Himmel gefunden, und zwar in Österreich.

Die Gelbe Eule war in New York.

Sehenswert auch die Annäherung an ein Land, nämlich Äthiopien, von Maren Wulf auf Von Orten und Menschen.

Und zum Schluss ein besonders ansprechendes Foto, das dem Wort „farbenfroh“ seine ganz eigene Bedeutung verleiht, gefunden auf Bild und Schrift.

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Blogbummel Oktober 2015

Liebe Leute, es wäre hilfreich, wenn ihr nicht ganz so viele interessante oder sehenswerte Beiträge posten würdet, damit ich noch den Hauch einer Chance haben, den Überblick zu behalten…

Stimmen wir uns mit einigen Herbsteindrücken ein:

Empfehlungen deutschsprachiger Blogs

Ich beginne mit dem Krimi Ask  for me Tomorrow der amerikanischen Autorin Margaret Millar, den uns Leopolds Leselampe vorstellt.

Schiller kompakt setzt mir Ungläubiges Staunen von Navid Kermani auf die Wunschliste.

Dass Die sieben Leben des Arthur Bowman bereits hier liegen, hat der Kaffeehaussitzer zu verantworten.

brasch & buch hat Die Straße gelesen, keine Lektüre, die ich wiederholen möchte, doch seine Besprechung kann ich nur empfehlen.

Der Algerienkrieg bildet den Hintergrund für den Roman Adieu Paris von Daniel Anselme, vorgestellt auf Literaturen.

Der Feine Reine Buchstoff hatte Spaß mit Der Goldene Schwarm von Nick Harkaway.

masuko13 hat Die Hochzeit der Chani Kaufman von Eve Harris gelesen.

Der Buchbube kann sich all den positiven Besprechungen zu Helen MacDonalds H wie Habicht nur anschließen.

Interessant fand ich auch den Hinweis in der Bücherstadt auf das Buch des Mediziners Möbius.

Transit, ein Klassiker von Anna Seghers, von dem aus problemlos aktuelle Bezüge hergeleitet werden können, wird uns auf Sätze&Schätze in Erinnerung gerufen.

Empfehlungen englischsprachiger Blogs

Lisa Hill hat Locust Girl von Merlinda Bobis gelesen und für gut befunden.

A life in books war sehr, sehr angetan von Spill Simmer Falter Wither von Sara Baume.

Der finnische Roman White Hunger von Aki Ollikainen hat BookerTalk überzeugt.

Shoshi’s Book Blog veröffentlicht eine Liebeserklärung an The Love Song of J Alfred Prufrock.

Zum Staunen, Schauen und Reisen

Die PHOTOPRALINE hat die Ausstellung Stroke besucht.

Mal wieder „Kuckuck“ machen, gefunden bei den Straßenfotografien, oder hinreißende Schwarzweißfotos anschauen, z. B. auf eMORFES. Aber Erasing the Horizons ist auch schön.

Wie wäre es mit einer Reise zum Yellowstone National Park, fotografiert von Cindy.

Achtung: Akute Fernwehgefahr bei dieser Fotostrecke aus Yorkshire von Achim Spengler. Und selten ein Blogbummel ohne einen Link zu Walking with a smacked Pentax.

Und dann lassen wir den Tag ausklingen und begeben uns zum Mondwald, gefunden auf kombinat lux.

Dazu singt uns dann Max Raabe sein reizendes Schlaflied, gefunden auf Katrins Blog Meine Erlebnisse im Altenheim.

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Blogbummel September/Oktober 2015

Da wollte ich doch schon längst mal wieder einen Rückblick auf interessante, lesenswerte oder sehenswerte Beiträge werfen. Dann fange ich besser mal an.

Zur Einstimmung einige hinreißende, dabei ganz unterschiedliche Herbstimpressionen, zum einen auf Kombinat Lux und zum anderen bei Cindy Knoke die den Elchen zugeschaut hat. Fast noch beeindruckender finde ich ihre Bouncing Baby Buffalos.

Ach, und erst Zwischen den Zeiten auf Von Orten und Menschen

Englischsprachige Blogs

BEYOND EDEN ROCK stellt The Fountain overflows (1956) von Rebecca West vor.

Ebenfalls aus den Fünfzigern stammt Carol von Patricia Highsmith, vorgestellt auf Jacqui Wine’s Journal.

Deutschsprachige Blogs

Es hatten sich ja einige Blogger und Bloggerinnen zusammengetan, um ihren LeserInnen die für den Deutschen Buchpreis nominierten Titel vorzustellen. Die entsprechenden Links muss ich hier nicht noch einmal aufführen. Aber ein dickes Dankeschön an die Beteiligten, die mir manche Buchkaufentscheidung vereinfacht haben. Und wie immer finde ich es spannend, wenn sich die Bewertungen eines Buches unterscheiden und unterschiedliche Herangehens- und Sichtweisen deutlich werden. Doch jetzt zurück zu weiteren Empfehlungen:

Sowohl Sabine von Binge Reading als auch Ulrike von Leselebenszeichen machen Lust auf Lesen als Medizin von Andrea Gerk.

Tonspuren von Elliot Perlman wird uns von Zeichen und Zeiten näher gebracht.

Zum Glück liegt’s schon hier, sonst hätte ich es spätestens nach der Besprechung auf Zeilensprünge auf die Wunschliste gesetzt: Siebentürmeviertel von Feridun Zaimoglu.

Günter Keil macht auf seinem Blog auf Tim Winton, einen der wichtigsten australischen Schriftsteller, und seinen Roman Schwindel aufmerksam.

Auf Sounds & Books wird Die Palme und der Stern des Kubaners Leonardo Padura vorgestellt.

Deep Read empfiehlt Das Licht der letzten Tage von Emily St. John Mandel.

Über den Winter von Rolf Lappert – der Besprechung auf buchrevier ist kaum zu widerstehen.

Charlotte von David Foenkinos wird vom Buchbuben besprochen und für lesenswert befunden.

Der Nobelpreis für Literatur 2015 ging an Swetlana Alexijewitsch, eine Autorin, die ich überhaupt nicht kannte, Muromez konnte da Abhilfe schaffen.

Zum Staunen, Schauen und Reisen

Einen interessanten Beitrag (auf Englisch, aber schön bebildert) über ausziehbare Bücher im Mittelalter gibt es auf medievalbooks.

Dazu passend die alba amicorum, sozusagen das Facebook oder das Poesiealbum des 16. Jahrhunderts, gefunden auf Mental Floss.

eMORFES zeigt Hügellandschaften, bei denen man glatt tiefenentspannen kann. Und spätestens bei den Miniature calendar dioramas von Tatsuya Tanaka merke ich, dass andere Menschen die Welt ganz anders sehen als ich.

Besonders beeindruckend die Schwarz-Weiß-Fotos aus Afrika von Nick Brandt, ebenfalls gefunden auf eMORFES.

Diesen Palast in Istanbul würde ich auch gern mal besuchen, bis dahin tröste ich mich mit den Bildern der Photopraline.

Cornwall Photographic nimmt uns mit zu einem unglaublichen Polarlicht, während mannigfaltiges uns zu einem Spaziergang einlädt, bei dem noch offen ist, wo er hinführen wird.

Wer weiß, vielleicht fliegen wir sogar, gefunden auf Helen’s Journal. Und mit einem Zitat, gefunden auf dem Friedrich-Schiller-Projekt, verabschiede ich mich in eine kleine Herbstpause.

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Blogbummel Juli/August 2015

Nun juckt es mich doch in den Fingern; mal wieder Zeit für einen Bummel durch verschiedene Literatur- und Fotoblogs:

Englischsprachige Blogs

Gehen wir zeitlich zunächst ein wenig zurück: Tony’s Book World stellt eine Liste interessanter Bücher zusammen, die im ersten Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts erschienen.

Auf dem Blog Reading 1900-1950 wird der Krimi A Deed without a Name (1940) von Dorothy Bowers empfohlen. Bleiben wir noch einen Moment bei den alten Krimi-Schätzchen:

Fear Stalks the Village (1932) von Ethel Lina White, vorgestellt auf Heavenali,  kommt auf die Liste, denn schon The Lady Vanishes (1936) hatte mir gut gefallen.

My Book Strings macht auf zwei wichtige amerikanische Abolitionistinnen und Frauenrechtlerinnen des 19. Jahrhunderts aufmerksam, nämlich die Schwestern Sarah und Angelina Grimké.

Deutschsprachige Blogs

Sabine stellt auf Binge Reading den verlockend klingenden Titel How to be a Heroine von Samantha Ellis vor.

Feiner Reiner Buchstoff bespricht Eins im Andern von Monique Schwitter.

Und mittendrin auch mal ältere Literatur: Bei lenariess geht es um Wilhelm Raabe.

Schön, dass es  bei Leselebenszeichen noch eine weitere Besprechung zu Elizabeth wird vermisst gibt, denn dass dieses Buch so wenig Resonanz in Deutschland gefunden hat, ist doch ein wenig ungerecht.

Und Leseschatz ist begeistert von Siebentürmeviertel von Feridun Zaimoglu.

brasch & buch weckt Interesse an der Hesse-Biografie von Gunnar Decker, während die Notizhefte aufmerksam machen auf Vaterjahre von Michael Kleeberg. Norman ist auch schuld daran, dass jetzt Codices illustres, Die schönsten illuminierten Handschriften der Welt 400 bis 1600 auf meiner Liste stehen.

Zeichen und Zeiten macht Lust auf Wider die Natur von Espedal.

Das mohnrote Meer von Amitav Ghosh wird auf Alles mit Links vorgestellt.

Zum Reisen, Schauen und Staunen

Sabine hat auf Binge Reading eine Liste mit dem Titel What I like zusammengestellt, dazu passen ganz wunderbar die Vergnügungen von Brecht und das Lied In Appreciation von Herman van Veen.

Auf eMorfes gibt’s Icelandic turf houses zu bestaunen.

Ingos England-Blog stellt uns den Hintergrund zu dem Zungenbrecher, im Englischen tongue twister, „She sells sea-shells on the sea-shore…“ vor. Ach, und da bleiben wir doch gleich noch ein wenig in England, wieder gibt es ein hinreißendes Foto auf Walking with a Smacked Pentax mit dem Titel The Very Edge of the Moors und erst die blühenden Heidelandschaften 

Wer mal nach New York möchte, der könnte das mit der bezaubernden Helene Hanff und ihrem Buch Apple of my Eye tun.Die Autorin dürfte vielen durch ihr Buch 84, Charing Chross Road  bekannt sein. Kaggsy’s Bookish Ramblings war von diesem unkonventionellen Reiseführer jedenfalls sehr angetan.

So, und jetzt könnt ihr euch auf Findesatz und diesem schönen Plätzchen erholen und überlegen, was ihr nun als Nächstes lesen wollt…

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Blogbummel Juli 2015 – Teil 2

Noch ein zweiter Blick zurück auf einige sehens- und lesenswerte Blogbeiträge der letzten Wochen.

Grün tut gut, das zeigen die Bilder auf Through my Lens. Dazu hören wir „The Angler’s Song“, vorgetragen vom Deller Concort. Ich freue mich sehr, dass das Lied einen eigenen Beitrag auf Jeden Tag ein Zitat, ein Gedanke oder ein Bild bekommen hat.

Thinking in Fragments hat das Problem, das viele Leserinnen und Leser kennen: Bücher brauchen Platz, und der wird irgendwann eng. Doch selten wird es so nett auf den Punkt gebracht:

I was perfectly prepared to live in a house where I could hardly move for piles of books in unexpected places but, when it came to having to up my car insurance because I could no longer get my tiny little Peugeot into a reasonably large garage, I decided that something had to be done.

Allen, denen es ähnlich geht, sollten vielleicht aufhören, anderen Blogs zu folgen…

Empfehlungen auf deutschsprachigen Blogs

Herr Hund schreibt zu Vater und  Sohn unterwegs von Hedin Brú – und dazu ein Foto! Unglaublich.

Der Walfisch von Eduardo Mendoza wird uns von Günter Keil vorgestellt.

Birgit meldet sich auf Sätze&Schätze zu Im Frühling sterben von Rothmann aus ihrer sommerlichen Blogpause.

Petra kann Ein Frauenherz von Paul Bourget empfehlen.

VNICORNIS hat sich des Klassikers Licht im August von Faulkner angenommen: „Die Lektüre ernüchtert und verstört. Der Blick in die menschlichen Abgründe hinterlässt Spuren. Es ist aber immer eine offene Epik mit einem Hoffnungsschimmer.“

Muromez hat dazu passend Warum Klassiker lesen? von Italo Calvino gelesen.

Und Sabine von Binge Reading muss ich jetzt auch mal rügen: Schon wieder setzt sie mir was auf die Wunschliste, diesmal The Man Who Fell to Earth von Walter Tevis.

Geschichte

Wer geschichtlich-politisch interessiert ist, dem lege ich das 2015 erstmalig gedruckte Man möchte immer weinen und lachen in einem von Viktor Klemperer ans Herz; seine Tagebücher und Erinnerungen, die er während bzw. über die Revolution von 1919 geschrieben hat.

The Literary Sisters stellt How to be a Victorian der Historikerin Ruth Goodman vor. Dazu passt der Artikel auf Spiegel Online über die seltsame Mode der Krinoline, die tausende von Frauen das Leben gekostet hat, u. a. auch einer Schwester von Oscar Wilde.

Krimis

Da gibt es zwei ältere Schätzchen, die sich vielleicht besonders als Ferienlektüre eignen könnten, zum einen mal wieder ein Buch von Agatha Christie: Heavenali stellt Ordeal by Innocence vor und Worte und Orte erinnert an Payment Deferred von C. S. Forrester (genau, das ist der, der die Hornblower-Romane geschrieben hat).

Englischsprachige Blogs

BookerTalk stellt Fiela’s Child von Dalene Matthee vor, einer südafrikanischen Autorin (1938-2005).

Bei spanischer Literatur habe ich große Lücken. JaquiWine’s Journal hätte da eine Idee, nämlich den Roman Tristana von Benito Pérez Galdós.

Fleur in Her World stellt The Improbability of Love von Hannah Rothschild vor. Klingt nach einem echten Schmöker.

Und der Blog EmilyBooks macht uns bekannt mit  Little Boy Lost (1949) von Marghanita Laski.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Im nächsten Frühjahr möchte ich den Keukenhof in voller Pracht erleben. Andernfalls spielenden Füchsen zusehen, gefunden auf Christopher Martin Photography. Dort gibt es auch eine Reihe von unglaublichen Landschaftsbildern.

Deep Read war in Schottland. Das Wetter wie so oft eher bescheiden und doch, was für eine Landschaft. Dann noch rasch nach Irland und auf dem Blog Historical Ragbag die alten Rundtürme besuchen. Und dann zurück nach Großbritannien und sich im Zauber der Yorkshire Dales verlieren.

Wer’s lieber sonniger mag, der kann bei Lady Fi Óbidos in Portugal besuchen.

Und wer nach Amerika möchte, sollte sich Zeit für die Golden Gate Bridge nehmen, gefunden bei Jane Lurie Photography. Und wer weiß, vielleicht reicht die Zeit noch für Patagonien, dann könnte man sich mit einem Buch von Bruce Chatwin schon einmal einstimmen, vorgestellt auf Drittgedanke.

Und mit den folgenden Bildern verabschiede ich mich in die sommerliche Blogpause. Jetzt wird nämlich gelesen. Euch allen eine gute Zeit.

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Blogbummel Juli 2015 – Teil 1

So langsam will auch Buchpost die Sommerpause einläuten, aber vorher gibt’s noch mal einige Spring Bubbles und eine kräftige Portion Sonntagsleserin. Das dazu passende Bild zeigen die Private Readers.

Fangen wir doch gleich an mit einem hinreißenden Film über die Übersetzerin Svetlana Geier, den euch Muromez empfiehlt. Wer den Film noch nicht gesehen hat, unbedingt nachholen. Und wenn wir gerade bei Filmtipps sind: Jargs Blog erinnert an Schultze gets the Blues.

Für die Buchbastler und Upcycler unter euch ein paar Ideen auf Societybride, was man mit Büchern Dekoratives zaubern kann. Den Tipp verdanke ich den Private Readers, die uns auch gleich eine Anleitung in Deutsch anbieten, mit der man eine Buchvase basteln kann.

Derlei Basteleien wären im Mittelalter undenkbar gewesen. Die – wenigen – Bücher, die man hatte, waren so wertvoll, dass man sie u. U. auch ankettete, um sie vor Diebstahl zu schützen. Einen lesens- und sehenswerten Artikel dazu gibt es auf medievalbooks.

Empfehlungen auf deutschsprachigen Blogs

Beginnen wir mit einem Autor des 19. Jahrhunderts: Der Bücherstadt Kurier erinnert an Wilhelm Raabe und sein Werk Zum Wilden Mann.

Flattersatz stellt Das Bücherzimmer von Rosemarie Marschner vor.

Masuko13 hat Rocking Horse Road von Carl Nixon gelesen und ist sehr angetan.

So kann bzw. konnte also ein Liebesbrief klingen. Wie Musik. Gefunden bei Birgits Sätzen&Schätzen.

Mädchenmeute lautet der Titel eines Buches von Kirsten Fuchs, das die Klappentexterin begeistert hat.

Libroskop weist auf das interessante Projekt Writers No One Reads hin.

Sommerzeit

Passend zur Jahreszeit stellt Binge Reading The Summer Book von Tove Jansson vor. Und apropos Sommer, hier noch zwei Lieblingsringelnatzgedichte, Sommerfrische auf Jeden Tag ein Zitat, ein Gedanke oder ein Bild und Morgenwonne auf Sätze&Schätze.

Und auch ein Gemälde von Mary Cassatt passt da ganz trefflich – da hört man doch fast das Wasser plätschern und Gregory Porter singen – sowie die Hängematte auf FindeSatz.

Tipps auf englischsprachigen Blogs

Sarah Hall hat den Roman Haweswater geschrieben und A Fiction Habit stellt ihn vor.

Kaggsy’s Bookish Ramblings macht mich neugierig auf The Uzupis Republic von Hailji.

Zum Nachsinnen, Reisen, Staunen und Schauen

Steve McCurry zeigt mit seiner Kamera auch die fürchterlichen Seiten unserer Welt, z. B. den Irrsinn der Kinderarbeit. Da fällt mir dann auch keine Überleitung mehr ein…

Dabei ist vieles auf dieser Erde so hinreißend, wie zum Beispiel die Kolibris, die Through my Lens uns zeigt, wobei die dort gezeigten Adler für mich nicht zu toppen sind.

London wäre mal wieder toll, wie Cindy eindrucksvoll zeigt. Und direkt im Anschluss nach Dead Man’s Hill… Wer nicht so weit reisen will, kann schon mal die Zeche Zollverein besuchen. Bestimmt interessant, wie der Bericht auf KULTURFORUM zeigt.

Euch allen einen wunderbaren Morgen, wie der auf Walking with a Smacked Pentax, und einen Anfang, gefunden bei Von Orten und Menschen.

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Blogbummel Mai 2015

Die auffallend schöne Uhr auf Manuela Sigls Blog Die Eleganz des Igels erinnert daran: Es ist wieder Zeit für einen kleinen Rückblick auf einige Blogbeiträge des vergangenen Monats.

Und weil das Wetter so scheußlich ist, windig und kalt, hier zunächst eine Aufnahme eines Vogels, der auch wenig begeistert vom Wetter war, fotografiert von Through My Lens.

Oder doch lieber Fotos von Blumen, die die Farbe haben, die eigentlich auch mal der Maihimmel hätte haben können, gefunden auf Through My Lens. Oder ein paar Frühlingsblüten vom blauen fuchs.

Und zum Lächeln putzig ein paar Bilder von Laufentenküken, auch wenn LandGlück meint, sie seien nicht die hellsten Sterne am Entenhimmel.

Beiträge auf deutschsprachigen Blogs

Leider wichtig: Geisterstunde: Die Praxis der Unbildung, vorgestellt von Claudia auf ihrem Grauen Sofa. Wen es interessiert: Hier noch ein lesenswerter Text, in dem der Philosophie-Professor Peter Bieri – einigen vielleicht eher unter seinem Pseudonym Pascal Mercier bekannt – sich Gedanken dazu macht, was er unter Bildung versteht.

Günter Keil stellt einen Roman aus Schweden vor: Widerrechtliche Inbesitznahme von Lena Andersson.

Diesmal waren es eine ganze Reihe von älteren Werken, die auf euren Blogs vorgestellt wurden, was mir zu dem kurzatmigen Hinterherhecheln der Neuerscheinungen doch ein gutes Gegengewicht zu bilden scheint. Drittgedanke stellt das kleine Werk Ich (1917) von Arthur Schnitzer vor, während auf Tintenhain die Midaq-Gasse (1947) des Nobelpreisträgers Nagib Machfus vorgestellt wird.

Gazelleblockt beschäftigt sich mit Jakob Wassermann.

Birgit erinnert auf Sätze&Schätze an Dämmerschlaf (1923) von Edith Wharton und an Begegnung in Samarra (1935) von John O’Hara.

Blaubuch macht Lust auf die Meuten, Swings & Edelweißpiraten. Jugendkultur und Opposition im Nationalsozialismus von Sascha Lange.

Fische haben keine Beine von Jón Kalman Stefánsson hat leseschatz begeistert.

Bei dem Thriller Blackout von Marc Elsberg handelt es sich laut Buchwolf um „wunderbar spannende, kenntnisreiche und gut recherchierte Unterhaltung mit ernstem Hintergrund“.

Der Ort von Andreas Maier hat Pop-Polit überzeugt, während auf dem Blog Zürcher Miszellen das Buch Direkter Zugang zum Meer von Jean-Philippe Blondel vorgestellt wird.

Mara entdeckt das Genre der Schriftsteller-Autobiografien für sich, z. B. die von Hilary Mantel, der zweimaligen Booker Prize-Trägerin.

Beiträge auf englischsprachigen Blogs

Diesmal gleich zwei Empfehlungen für diese so reizvoll klingenden Vintage Crime-Bücher: Zum Einen empfiehlt Kaggsys’s Bookish Ramblings  The Sussex Downs Murder von John Bude. Außerdem stellt Past Offences The Studio Crime (1929) von Ianthe Jerrold vor.

My Book Strings hat Our Souls at Night von Kent Haruf gelesen.

A Life in Books hat Wayne Macauley mit seinem Roman Demons vorgestellt.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Eine geradezu japanisch anmutende Morgenimpression, gefunden auf dem KOMBINAT LUX. Später besuchen wir die Künstlerin Silvia Springorum und bewundern ihr Tagwerk. Das lädt zu vielerlei Assoziationen und Gedanken ein.

Anschließend packe ich die Koffer und lese bis zum Abwinken, z. B. auf den Hebriden in Schottland, gefunden bei Echoes of the Past, solange bis ich Kopfschmerzen habe, gefunden bei Echoes of the Past.

Auf dem Rückweg schaue ich mir dann bei The Argumentative Old Git den winzigen Tisch an, an dem Jane Austen in Chawton gearbeitet hat.

Außerdem hat Walking with a Smacked Pentax wieder einen großartigen Ausblick für uns. Und diese Mohnblüten sind ein Traum, gefunden auf Charlottes Blog Zurück im Leben.

Und nun auch gegen Ende dieses Beitrages noch ein paar reizende Küken, wieder auf Through My Lens entdeckt.

Bei einem Zwischenstopp in Wien wandeln wir auf den Pfaden, die die Reisefeder getestet und für gut befunden hat.

Abends gehen wir mit der Photopraline einen Cocktail trinken und genießen einen wahrlich Horizont erweiterten Ausblick auf Places Unknown.

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Blogbummel April 2015

Mal wieder Zeit für einen Rückblick auf einige Beiträge auf verschiedenen Literatur- und Fotoblogs.

Stimmen wir uns zunächst mit ein paar Frühlingsimpressionen auf Flower Power, auf KOMBINAT LUX oder bei Photoraum ein. Ach, und bei Tulpenfotos werde ich immer schwach.

Und Cindy hat ihren Beitrag einfach Blumen blühen genannt. Danach überlegt man sich dann, ob man selbst je wieder eigene Blumenfotos postet…

Nach diesem Frühlingsbummel nehmen wir Platz im Kaffeehaus – die passenden Worte dazu hat uns Uwe, der Kaffeehaussitzer, rausgesucht. Dort sinnieren wir mit den klugen Worten von Drittgedanke über unsere Tagebücher und anschließend können wir uns den Buchtipps widmen.

Buchempfehlungen auf deutschsprachigen Blogs

Die Bücherliebhaberin nimmt auf Glasperlenspiel13 die Frage Kämmerlings auf, warum wir keine Lateinamerikaner lesen, und bietet Abhilfe an, und zwar mit einer ganzen Reihe an Empfehlungen.

brasch&buch macht Laune auf Die Sonderbare Buchhandlung des Mr Penumbra.

Heike Pohl hat On the Run gelesen, während Drittgedanke und Claudia vom Grauen Sofa  Die Glücklichen von Kristine Bilkau empfehlen können.

Die Stubenhockerei findet Paris – Rom oder Die Modifikation von Michel Butor aus dem Jahr 1956 lesenswert, auch LIBROSKOP hat den Roman vorgestellt.

Die Durchleserin empfiehlt einen weiteren Klassiker, und zwar Hôtel du Nord von Eugène Dabit.

Zeichen und Zeiten erinnert mich daran, dass EIS von Ulla-Lena Lundberg immer noch auf meiner Wunschliste steht. Leider sorgt auch Claudio Miller auf Sätze&Schätze mit seiner Vorstellung der Murmeljagd von Ulrich Becher für ein weiteres Anschwellen jener Liste.

Die Autobiografie der Österreicherin Inge Sargent, vorgestellt auf buecherrezension, klang ebenfalls interessant.

Auf dem Blog Familienbande macht mich Xeniana neugierig auf Märzveilchen von Sarah Kirsch.

Horst Bienek – ein Autor, von dem ich noch nie etwas gelesen habe -, sollte sich das ändern, liegt das an Sabine von Binge Reading.

Muromez mahnt mich, doch endlich Roman eines Schicksallosen von Imre Kertesz aus dem Regal zu holen.

Und Perlengazelle hat Heute dreimal ins Polarmeer gefallen von Arthur Conan Doyle gelesen.

Empfehlungen englischsprachiger Blogs

Einen cosy crime bzw. Häkelkrimi stellt der Blog Heavenali vor, und zwar The Cornish Coast Murder von John Bude aus dem Jahr 1935.

Shelflove legte uns mit Elizabeth Goudge wieder eine ihrer Lieblingsautorinnen ans Herz, ausgewählt habe ich diesmal ihre Besprechung zu The Rosemary Tree. Doch sie hat auch einen klassischen Kriminalroman aus dem Jahr 1943 im Gepäck: 120, rue de la Gare von Leo Malet.

Peakreads hingegen hat Nora Webster von Colm Toibin gelesen: „a gentle and understated novel about a woman in early middle age coming  to terms with the unexpected death of her husband.“

Zum Wegfahren, Schauen und Staunen

Wie wäre es mit einer Reise in den Reinhardswald? Als Reiseführerin empfehle ich Maren Wulf.

In Köln würde ich gern St. Eliphius von Rampillon besuchen, gefunden bei Klunker des Alltags.

Aber Schottland bei sonnigem Wetter (!) ist natürlich der Hammer, gefunden auf Cornwall Photographic.

Um den Wandteppich von Bayeux zu bewundern, muss man entweder nach Bayeux reisen oder man stimmt sich auf Historical Ragbag schon einmal ein wenig ein.

Um diese unglaubliche Eule zu sehen, muss man allerdings ein wenig weiter reisen, bewundern kann man sie aber schon einmal bei Christopher Martin. Auch die anderen Teile dieser Serie sind beeindruckend, zum Beispiel hier oder hier oder hier.

Und noch einen lustigen Vogel gab auf Twinsie’s Blog.

Wunderschön: das Oasengebiet Ubari in Libyen, vorgestellt auf dem Blog E MORFES.

Zum Abschluss noch einmal ein Foto aus dem KOMBINAT LUX. Spricht für sich, oder? Und wenn man dann das Gedicht von Transtömer, gefunden bei der Perlengazelle, dazunimmt, hat man zwei wesentliche Koordinaten des Menschseins vereint.

 

Blogbummel März 2015

Mal wieder ein kleiner Rückblick auf einige der Beiträge der letzten Wochen, die in verschiedenen Foto- und Literaturblogs erschienen sind.

Glück gehabt, steht schon im Regal

Sabine von Binge Reading freut sich über ihre Stefan Zweig-Entdeckung.

Ein neuer Buchblog möchte durchstöbert werden! Angelika liest stellt u. a. François Garde und seinen Roman Was mit dem weißen Wilden geschah und Judas von Amos Oz vor.

Empfehlungen deutschsprachiger Blogs

Beginnen wir mit einem Verriss zu dem Erzählband Wir haben Raketen geangelt, den ich sehr gern gelesen habe, gefunden beim Kulturgeschwätz. Das Buch muss draußen bleiben.

Birgits Beitrag auf Sätze&Schätze stammt zwar aus 2013, habe ihn aber erst jetzt entdeckt. Sie schreibt zu Landschaften der Metropole des Todes (2013) von Otto Dov Kulka und Geschichte eines Lebens (1999) von Aharon Appelfeld. Dazu Die Kinder von Auschwitz, gefunden auf dem Blog Zürcher Miszellen.

Der Hotlist-Blog las Löwen wecken von Ayelet Gundar-Goshen.

Kastelau von Charles Lewinsky hat buchrevier begeistert.

Der neue Roman Kindeswohl von Ian McEwan, da gibt es gleich zwei anregende Besprechungen, einmal auf dem Grauen Sofa und einmal bei frintze.

Leo’s Literarische Landkarten hat diesmal einen Krimi im Gepäck: The Painted Ladies von Robert B. Parker. Einen weiteren interessant klingenden Krimi gab es ebenfalls beim Grauen Sofa, und zwar Die Schuld der Anderen von Gila Lustiger.

David Wonschewski gefiel der Roman Froschnacht des Schweizer Schriftstellers Markus Werner.

Und Birgit von Sätze&Schätze hat noch einen sehr verlockend klingenden Tipp für uns: Die Tartarenwüste von Dino Buzzati. Das kommt – allen guten Vorsätzen zum Trotz – auf der Wunschliste ganz weit nach.

Empfehlungen englischsprachiger Blogs

Beauty is a Sleeping Cat macht neugierig auf Of Kids and Parents von Emil Hakl; im Deutschen unter dem Titel Treffpunkt Pinguinhaus erschienen.

Tony’s Book World kann White Dog von Romain Gary empfehlen.

John Buchan’s später auch verfilmter Thriller The Thirty-Nine Steps wird uns auf Over the Hills ans Leserherz gelegt.

Zum Schauen und Staunen

Nordlichter sind immer wieder schön, zumal ich noch nie eines „in echt“ gesehen habe. Diesmal gefunden bei Christopher Martin.

Und hier sind Kommentare überflüssig:

Zum Abschluss

Viele Beiträge gab es zur Leipziger Buchmesse, doch verlinken möchte ich auf einen, der dabei charmant aus der Reihe tanzt, Hundstrüffel zeigt, wie man sich selbst so eine Messe bastelt.

Und uns LeserInnen ins Stammbuch den Artikel von Andy Miller aus dem Guardian, dessen The Year of Reading Dangerously ich vor kurzem vorgestellt habe. In We are losing the Art of Reading schreibt er u. a.:

I find these debates about reading as enjoyably incensing as anyone […] However, taken alongside the general hum of social networks, book groups, the media-shopping complex and the literary festival season now upon us, I mistrust my own eagerness to engage with this sort of stuff. It is a very good way not to get any reading done. […]

The traditional pleasures of reading are more complex than just enjoyment. They involve patience, solitude, contemplation. And therefore the books that are most at risk from our attention and integrity deficits are those that require a bit of effort. […] Books such as Middlemarch or Moby-Dick were never intended to be snapped up or whizzed through […] Middlemarch was here before we arrived, and it will be here long after we’ve gone. Perhaps we should have the humility to say: OK, I didn’t get it. What can I learn?

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Blogbummel Februar 2015

Es ist Zeit, mal wieder einen Blick auf die verschiedenen Blogbeiträge der letzten Wochen zu werfen. Und wie schön, die Bücherphilosophin, der wir die Sonntagslesereien verdanken, hat sich – nach langem Schweigen – zurückgemeldet! Weiterhin alles Gute!

Zum Einstieg

Verabschieden wir den Winter mit einem Blick auf einen der bekanntesten Wasserfälle in Island und einem zauberhaften Spaziergang auf Through my Lens, um dann ganz, ganz viele Frühlingsboten zu begrüßen, entdeckt im Photoraum.

Bei den ersten wärmeren Tagen bleibt dann vielleicht gar keine Zeit, um einen Bücherflohmarkt zu besuchen. Falls doch, dann gibt es im Bücherstadt Kurier die passende Warnung dazu.

Empfehlungen auf deutschsprachigen Blogs

Mara von Buzzaldrins Bücher macht neugierig auf Lieber Mr Salinger von Joanna Rakoff.

Masuko13 hat ein Interview mit Thorsten Arendt, Lektor beim Wallstein Verlag, geführt, und die Empfehlung der Autobiografie Adieu, Atlantis von Valentina Freimane, einer betagten lettischen Autorin hat es sofort auf meine Wunschliste geschafft.

Birgit und ihre Mitstreiter auf Sätze&Schätze tun leider auch nichts, was meiner Wunschliste zuträglich wäre. Nein, sie setzen einfach noch weitere Titel drauf: Diesmal notiert: den Klassiker Tortilla Flat von Steinbeck und Wiederholte Verdächtigungen von Jutta Reichelt.

Den Schönen Seiten verdanke ich den Hinweis auf Warum Einstein niemals Socken trug.

Fast nie lese ich Fantasy, aber Buchwolfs Besprechung von Otherland ist kaum zu widerstehen.

Philea’s Blog erinnert mich daran, dass ich Die Buchhandlung von Penelope Fitzgerald schon längst mal habe lesen wollen. Eine weitere hinreißende Empfehlung bei ihr ist einem Büchlein von Edith Sitwell gewidmet.

Und hier noch ein Hinweis für alle Lyrik-Interessierten: Zwei Bände zu Emily Dickinson werden auf Leselebenszeichen vorgestellt.

Der Guardian

Der britische Guardian, gegründet 1821, beeindruckt mich immer wieder mit spannenden und interessanten Artikeln, die man unmöglich alle lesen kann. Die Bandbreite reicht von der Aufdeckung internationaler Skandale (Edward Snowden) bis hin zu einem beeindruckenden Feuilleton und eher abseitigen Liebhabertexten. Diesmal haben es mir zwei Kritiken zum neuen Roman The Buried Giant von Kazuo Ishiguro, einem der bedeutendsten britischen Schriftsteller der Gegenwart, angetan. Hier die Besprechungen von Alex Preston und von Tom Holland.

Aber es gab auch einen interessanten Text über die Rassentrennung in den Vereinigten Staaten, der sich an der legendären Route 66 entlanghangelt, und einen Artikel über den letzten Löwendompteur in Großbritannien.

Englischsprachige Blogs

Die Betreiberin von Booker Talk beschäftigt sich mit der den meisten Bloggerinnen bekannten Frage, wie man die Bücherberge in der Wohnung abbaut. Ihr Post trägt den netten Titel Slimming Plan for Mount TBR (= to be read, entspricht unserem SUB).

Die pessimistische Antwort darauf gibt es bei gazelleblockt in Form eines Eugen Roth-Gedichts.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Wie wäre es mit einem Besuch in Hildesheim?

Die beeindruckende Fotostrecke Life in the Tundra fand ich bei e MORFES.

Ich weiß nicht warum, aber anscheinend ist gerade eine gute Blogzeit für Vögel: Eine wahrlich alte Eule gibt es bei Echoes of the Past und quietschbunte Allfarbloris bei Cindy. Doch auch die Eule bei Christopher Martin hat es mir angetan. Und die Schwäne beim Kombinat Lux: Ein Traum.

Da fühlt man sich ja schon karussellmäßig beschwingt und kann von einem netten Urlaub in Ystad träumen, der Stadt mit den tollen Türen, gefunden auf The Legion of Door Whores.

Aber wenn ich wählen müsste, würde es doch wieder das Lake District in Großbritannien, gefunden auf Helen’s Journal. Keine Frage.

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Blogbummel Januar/Februar 2015

Und wieder möchte ich einige der Artikel Revue passieren lassen, die mir in den letzten Wochen auf den verschiedenen Literatur- und Fotoblogs besonders gefallen haben.

Diesmal gibt es zum Einstieg auf Cindy’s Blog ET, der sich inzwischen das Rauchen angewöhnt hat. Aber noch faszinierter war ich von den wunderbaren Ohren.

Stefan’s Blog Freiraum verdanke ich den Hinweis auf die obercoole Fotoreihe Who’s Who der Eulen.

Allmählich dem Thema Bücher können wir uns dann bei Philipp Elph annähern. Er schreibt über die Beutelbücher des Mittelalters.

Empfehlungen deutschsprachiger Blogs

Literaturen hat wieder etwas von Linus Reichlin gelesen.

Der Bücherladen Appenzell erinnert an die Aufzeichnungen Aber der Himmel – grandios von Dalia Grinkeviciute.

Der Roman Chita von Lafcadio Hearn wurde auf Masuko13 vorgestellt.

Claudia ist auf dem Grauen Sofa etwas zwiegespalten, was Vanessa F. Fogels Roman angeht. Auch Norman kommt in seinen Notizheften zu dem Fazit: „Ein paar schöne Szenen und gelungene Sätze wiegen den P r o d u k t charakter der Story nach einem Dafürhalten nicht auf.“ Hmm, vielleicht hätte ich mit dem Kauf doch noch etwas warten sollen?

Dafür ist es anscheinend höchste Zeit für Ringelnatz, wie man bei Sätze&Schätze und auf lustauflesen.de sehen kann.

Doch noch mehr Lust aufs Wiederlesen macht mir Birgits Beitrag auf Schall und Wahn von William Faulkner.

Einen lesenswerten Artikel über die jüdische Schriftstellerin Gertrud Kolmar gab es bei gazelleblockt.

Empfehlungen englischsprachiger Blogs

A life in books erinnert mich daran, dass ich schon längst etwas von Anne Tyler habe lesen wollen. Fast noch interessanter klingt aber ihre Besprechung zu dem Debütroman The Story of Land and Sea von Katy Simpson Smith.

Meine Schwäche für gern auch ältere Cosy Crime-Reihen macht mich zum einen neugierig auf Alan Hunter, gefunden auf Reactions to Reading, zum anderen auf die Reihe von Laurie R. King, vorgestellt auf Shelf Love.

So Many Books stellt The Art of Stillness von Pico Iyer vor. Das klingt nach einem guten Gegengewicht zu der alltäglichen Zerfaserung meiner Aufmerksamkeit.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Wie wäre es mit einem kleinen Ausflug nach Bad Münder?

Island ist selbst im Nebel sehenswert, wie man auf Helen’s Journal sehen kann.

Wer weiter reist, könnte vielleicht auch diese großartigen Tiere bewundern, gefunden bei Christopher Martin.

Und dann ist es ja auch nicht mehr weit bis zu einigen National Parks in Amerika, fotografiert von Jane Lurie.

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Blogbummel Februar 2015

Mal wieder Zeit für einen kleinen Rückblick auf die Beiträge aus den vergangenen Wochen.

Zum Auftakt richtig Farbe bei Farbraum und Vera Komnig.

Empfehlungen auf deutschsprachigen Blogs

Binge Reading las In Plüschgewittern von Herrndorf.

Der Bücherkurier las den Roman Die Schlaflosen von Ulrike Kolb, auf den bereits das Graue Sofa aufmerksam gemacht hatte, der mir dann aber wieder durch die Ritzen der Aufmerksamkeit gefallen war.

Buchwolf hingegen empfiehlt Feiertagserzählungen von Keyserling.

Empfehlungen auf englischsprachigen Blogs

BookerTalk geht dem folgenden Phänomen nach: „Less than 3 percent  of all the books published in the U.S. every year are works translated into English from other languages. Many are reprints of classics like Kafka or Tolstoy and others are often academic works.“ und verlinkt auf einen interessanten Essay in The Daily Beast.

Interessant für alle Virginia Woolf-Leser dürfte der Hinweis auf Mrs. Dalloway’s Party sein, gefunden bei Kaggsy’s Bookish Ramblings.

Bei Heavenali finde ich immer wieder Hinweise auf Autorinnen des 20. Jahrhunderts, die mir ohne sie nie begegnet wären, diesmal No more than Human von Laura Laverty.

Lewis DeSoto schrieb den Roman A Blade of Grass, der auf ANZ LitLoversLITBlog vorgestellt wurde. Der Roman wurde inzwischen auch ins Deutsche übersetzt und erscheint unter dem Titel Das Lied der Gräser – und mit einem merkwürdigen Cover.

Zum Schauen und Staunen

Hier würde ich gern mal entlanglaufen und diese Grotte, gefunden bei Susan Sheldon Nolen, ist sehenswert, faszinierend rätselhaft.

Zum Abschluss

Auf 746 Books gesteht Cathy, deren Blog seinen Namen der Tatsache verdankt, dass Cathy ihrem SUB von 748 Büchern den Kampf angesagt hat, dass sie trotz eines Abschlusses in englischer Literatur viele der Klassiker nicht kennt. Also hat sie eine Liste von 10 Klassikern aufgestellt, von denen sie einige jetzt aber ganz bestimmt und überhaupt mal lesen wird. Ihr Post hatte in Windeseile die ersten 77 Kommentare. Das ständige Dilemma zwischen Wunsch, Anspruch, Zeit (die meisten Klassiker sind umfangreich) und Aufnahmefähigkeit. Wer mag schon Die Brüder Karamasow kurz vor dem Schlafengehen lesen?

Manchmal muss es aber einfach ein guter Unterhaltungsroman sein, denn: „Mit guten Schmökern macht auch schlechtes Wetter Spaß.“ Und von Philea’s Blog stammt nicht nur dieses Zitat, sondern kommen auch gleich die entsprechenden Tipps.

Aber so grundsätzlich: Mal wieder ein Klassiker wäre schon gut, denn wie heißt es so treffend:

Read the best books first, or you may not have a chance to read them at all. (Henry David Thoreau)

Und das geht ganz prima, sogar in der U-Bahn.

In diesem Sinne eine schöne Lesezeit.

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Blogbummel Januar 2015

Willkommen zur ersten Sonntagsleserei in diesem Jahr. Zum Einstieg erst mal richtig Farbe, und zwar von Vera Komnig, hier und hier.

Wer den Winter sucht, wird bei Lady Fi fündig. Schön. Das Regenwetter der letzten Tage hingegen ist doch ideal zum (Blog-)Lesen und kein Grund, sehnsüchtig nach draußen zu schauen wie die Katze bei den Literary Sisters.

Etwas Geschichte

Auf Ingos Englandblog gibt es einen Artikel zu den Eleanor Crosses, die Edward I anlässlich des Todes seiner geliebten Frau hat aufstellen lassen. Und hier geht es zu den Wikingern bzw. nach Jorvik, gefunden auf Entdecke England.

Feiner reiner Buchstoff las Sommer 1927 von Bill Bryson.

Germany: Memories of a Nation von Neil McGregor wurde auf Lizzy’s Literary Life vorgestellt.

Drei Beiträge beziehen sich auf weltbekannte Museen: Awesomatik ist beeindruckt von der Restaurierung der Dioramen im American Museum for Natural History, während der Blog Ansichtsexemplar auf die National Gallery in London verlinkt.

Historical Ragbag hat eine Austellung zu Ikonen in der Ballarat Art Gallery in Australien besucht.

Deutschsprachige Blogs

gazelleblockt widmet sich der Beziehung zwischen Marie-Louise von Motesiczky und Elias Canetti.

Der Blog lust zu lesen macht neugierig auf In den Wind geflüstert von Guðmundur Andri Thorsson.

Ilija Trojanow ist ein wie immer lesenswerter Beitrag auf Sätze&Schätze gewidmet.

Und Claudia vom Grauen Sofa ist es zu verdanken, dass Vielleicht Esther nun doch auf der Wunschliste ganz weit oben steht.

Das Lächeln meiner Mutter von Delphine de Vigan ist dank Jargs Blog inzwischen hier eingezogen.

Englischsprachige Blogs

Fleur in her World macht Lust auf eine Cosy Crime-Reihe von L. C. Tyler.

Anderslautenden Gerüchten zum Trotz werde ich nicht von Heavenali bezahlt, auch wenn ich diesmal gleich drei Empfehlungen von ihr verlinke: Sie empfiehlt nicht nur Nightwoods, den neuen Roman von Charles Frazier, sondern auch The Small Widow (1967) von Janet McNeill. Und außerdem fand ich die Besprechung zu Period Piece, geschrieben von der Enkelin von Charles Darwin, sehr ansprechend.

Ein bisschen Wandern tut gut

Diesmal in Frankreich und in Neuseeland.

Zum Staunen, Schauen und Freuen

Auch andere freuen sich über tolle und außergewöhnliche Türen, siehe hier und hier, gefunden bei Susan Sheldon Nolen.

Reizend auch diese kleine Meerjungfrau, sie ist schon uralt und wurde verbloggt von Echoes of the Past.

Vorfreude auf die Schönheit der Tulpen gibt es bei einfachtilda.

Einen Wasserfall sehen wir auf E-MORFES und auch diese und diese Fotostrecke auf E-MORFES zeigen, wie schön die Welt sein kann.

Und nun macht es euch gemütlich, z. B. auf diesen Bänken mit der phänomenal schönen Aussicht bei Walking with a Smacked Pentax. Obwohl, die National Bison Range ist auch verlockend…

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Blogbummel Dezember 2014

Noch eine letzte kleine Sonntagsleserei in diesem Jahr …

Glück gehabt, steht schon im Regal

Binge Reading erinnert an Eine blaßblaue Frauenschrift von Franz Werfel. Ihr Fazit: „Dieser Roman ist ein Meisterwerk, großartig die subtile Sprache berührend und eindringlich.“

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit liest Philipp Elph die Erzählung Bergkristall von Adalbert Stifter.

Für die Wunschliste

Der Blog The Captive Reader weckt Interesse an den Tagebüchern des kanadischen Botschafters Charles Richtie.

Tony’s Book World hat The Expendable Man von Dorothy B. Hughes gelesen. Das Buch wurde 1963 veröffentlicht und ist schlimmerweise immer noch aktuell.

Für die Augen

Zum Anschauen, Still-Werden und Sich Freuen empfehle ich, sich erst einmal auf dem Blog MEERblick durchpusten zu lassen, anschließend eine kleine Reise nach Island zu unternehmen, gefunden auf Cornwall Photography, um sich dann allmählich mit den Bildern im Schnee von Sonja Hinrichsen auf die nächsten Tage einzustimmen.

Zum vierten Advent

Und passend zum vierten Advent noch ein Buchtipp und zwei Fotos aus dem Blog Echoes of the Past. Lynne, die mir freundlicherweise erlaubt hat, ihre Fotos zu verwenden, fotografiert u. a. Kirchenfenster und hat schon eine stattliche Anzahl an nativity scenes auf ihrem Blog veröffentlicht.

Hier ein Fenster aus der Southwark Cathedral in London:

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Hier der Link zum Originalbeitrag, thank you, Lynne.

Und hier der kleine Esel aus St Peter’s Church, March in Cambridgeshire:

 

Passend dazu möchte ich euch noch ein kleines Büchlein für alle Altersklassen vorstellen: Einige LeserInnen erinnern sich vielleicht an meine Beiträge zu Jeanette Winterson, die in Why be happy, when you could be normal? und Oranges are not the Only Fruit ihre zum Teil alptraumhafte Kindheit und Jugend zum Thema gemacht hat.

Dass eine Frau mit diesen Erfahrungen eine Nacherzählung der Weihnachtsgeschichte schreibt, hat mich an sich schon beeindruckt. Doch auch die Geschichte selbst ist schön. In The Lion, the Unicorn and Me erzählt Winterson die Geschichte von der Geburt Jesu aus der Sicht des kleines Esels, ohne dabei die biblischen Aussagen zu verwässern oder zu verniedlichen.

Dabei schafft sie es, das Ganze mit Humor und einer eigenen Deutung anzureichern. Zunächst einmal muss nämlich in einem Bewerbungsverfahren das Tier gefunden werden, dem die Aufgabe übertragen werden kann, die schwangere Maria nach Bethlehem zu bringen. Und so fängt die Geschichte an:

Before it happened, an angel lined up all the animals – every one, of every kind, because this angel had the full list left over from the Ark.

Danach weiß man dann auch, weshalb Esel eine helle Schnauze haben…

Illustriert wurde die Geschichte in der englischen Ausgabe von Rosie MacCurrach. Hier findet ihr einige Beispiele aus dem Buch. Die deutsche Ausgabe von Der Löwe, das Einhorn und ich wurde übrigens von Lisbeth Zwerger illustriert.

 

Blogbummel Dezember 2014

Noch eine kleine Sonntagsleserei im Dezember…

Zur Einstimmung unbedingt zu empfehlen, der Beitrag Montag, kurz vor Weihnachten auf dem Blog Hundstrüffel. Hilfreich, wenn man eine Sonnenbrille zur Hand hat.

Für die Wunschliste

Damit man beim Schenken nichts falsch macht, gibt the last man reading schon mal ein paar nützliche Hinweise.

Aber mir könnte man zum Beispiel die Ausgabe der Anderen Bibliothek von Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden schenken, vorgestellt auf lustauflesen.de.

Andernfalls den 3kg-Wälzer Ernst Barlach: Fotos von Bernd Boehm, vorgestellt von Ingeborg Wiensowski auf Spiegel Online.

Empfehlungen auf den englischsprachigen Blogs

Nun, vielleicht brauche ich das Buch nicht wirklich, aber die Besprechung auf Tales from the Reading Room habe ich sehr gern gelesen: Es geht dabei um das Buch The Orchid Thief  von Susan Orlean, in dem  sich die Autorin mit Orchideenliebhabern und -dieben beschäftigt, mit kriminellen Obsessionen und Sammelleidenschaften, die wir ja auch aus der Bücherwelt kennen, siehe z. B. meine Besprechung zu The Man Who Loved Books Too Much.

The Literary Sisters empfiehlt The Happy Tree von Rosalind Murray, erschienen 1926.

Einen Greifvogel abzurichten, um einen Weg aus der Trauer zu finden? Klingt seltsam, macht aber auch neugierig auf H is for Hawk von Helen Macdonald, vorgestellt auf A Little Blog of Books.

Ein bisschen Kultur wäre auch gut

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch im Gabriele Münter-Haus in Murnau, gefunden auf dem Kulturforum.

Außerdem möchte ich diesen Film sehen, danke für den Tipp, Ulla.

Den Künstler Shanghai Tango habe ich auf E-Morfes entdeckt.

Und wenn’s ein bisschen trashiger sein soll, dann unbedingt auf Drittgedanke Mein wunderbarer Trash-Salon lesen, muss schon wieder kichern…

Zum Staunen, Schauen und Mitreisen

Michelle von A reader’s footprint, die wie so einige von uns an „obsessive compulsive book buying disorder“ leidet, hat eine reizende Fotostrecke zu unser aller Hobby veröffentlicht.

Auch sehr poetisch: das Bild von Marcelo Léonard oder das Foto auf dem Blauen Fuchs.

Der Blog E-MORFES ist eine Fundgrube unterschiedlichster und faszinierender Fotostrecken. Hier einige Beispiele:

Dazu passt auch Nebel im Moor, gefunden bei der Lichtbildwerkerin.

Der Betreiber des Blogs mit dem hübschen Namen Lichtpumpe war wagemutiger als wir und hat 2011 tolle Fotos von den wahrlich beeindruckenden Moschus-Ochsen des Dovre-Fjells in Norwegen mitgebracht. Die Moschusochsen wurden übrigens ab 1946 aus Grönland eingeführt, nachdem sie vorher in Skandinavien ausgestorben waren. Inzwischen gibt es im Nationalpark wieder mindestens 250 dieser imposanten Tiere, die bis zu 400 kg schwer sein und bis zu 60 km erreichen können. Respekt und ein genügend großer Abstand sind also durchaus geboten.

Bleiben wir noch einen Moment bei den Tieren, diesmal hat Cindy See-Elefanten in Szene gesetzt.

Wen es weiter in die Ferne zieht, der könnte vielleicht mit Steve McCurry nach Cuba reisen.

In den unendlichen Weiten des Web habe ich den Fotoblog von John Todaro entdeckt, hier ein Foto und ein paar sehenswerte Fotostrecken von ihm:

Und mit einem Schwanenpaar, gefunden auf Kombinat LuxKlunkern des Alltags und einem guten Aus- und Überblick von der Schaukel am Ende der Welt wünsche ich allen eine gute Zeit.

Blogbummel November 2014

Bevor ich hoffentlich bald wieder dazu komme, selbst eine Besprechung zu schreiben, schon mal ein Rückblick auf die Blogs der letzten Wochen. Wann wir das alles lesen sollen, ist allerdings eine andere Geschichte…

Beginnen möchte ich diesmal mit einem Foto, anhand dessen man überlegen kann, was Fortschritt bedeutet oder auch nicht. Aufgenommen von Dmitrii Lezine. Auf diesem Blog gibt’s übrigens viele sehenswerte Fotos, z. B. von einem Leuchtturm.

Filigran hingegen sind die Buchschnittmalereien, einen Link dazu hat der Blog Ansichtsexemplar für uns aufgestöbert.

Tiere

Nein, kein cat content, aber mindestens genauso niedlich: Schwein gehabt!

Wow, was für Fotos – diesmal Pferde – gefunden bei The World according to Dina.

Und beim Geldabheben habt ihr hoffentlich alle einen Wachhund dabei. Gefunden bei Straßenfotografien.

Für die unübersichtlich vor sich hin wuchernde Wunschliste

Beispielsweise habe ich den Blog einer Buchhändlerin aus Berlin entdeckt – mit interessanten Empfehlungen, leider bisher ohne Follow-Funktion und ohne alphabetisches Verzeichnis. Aber Die Buchhändlerin hat zum Beispiel folgende Bücher gelesen:

CON=LIBRI hat schon mal seine Auslese 2014 versammelt.

Auf Jargs Blog wird Der Körper meines Lebens von Pennac vorgestellt.

Birthes Lesezeit las Eis von Ulla-Lena Lundberg.

lustauflesen.de macht Lust auf So wird alles Schwere entweder leicht oder Leben von Heinz Hilpert. Klingt wunderbar.

Himmel und Hölle von Jón Kalman Stefánsson wird auf Drittgedanke empfohlen.

Leseschatz hat Frommes Elend von Frans Eemil Sillanpää gehoben.

Literaturen hingegen macht mich neugierig auf A Single Man von Christopher Isherwood.

Weiter geht es mit einigen Klassikern:

Der Durchleser hat entdeckt, dass Ein Liebesabenteuer von Alexandre Dumas nun erstmalig ins Deutsche übersetzt wurde.

Maren schmuggelt verlockend klingende Buchtitel inzwischen schon in ihre Kommentare, diesmal habe ich sie ertappt, wie sie auf Sätze und Schätze einen „Wälzer mit immerhin 750 Seiten“, nämlich Großer-Tiger und Christian von Fritz Mühlenweg anpries: „Eine Abenteuergeschichte quer durch die Wüste Gobi, eigentlich ein Jugendbuch, aber auch für abenteuerlustige Erwachsene ein Genuss. Mühlenweg war u.a. 1927 auf der letzten innerasiatischen Expedition von Sven Hedin dabei gewesen. Die Geschichten aus der Mongolei hatte er zunächst seinen Kindern erzählt, bevor ein dickes Buch draus wurde.“

Zeichen und Zeiten erinnert an Das alte Haus am Hudson River von Edith Wharton, während Muromez uns zu Recht Oblomow von Iwan Gontscharow auf die Leseliste setzt.

Die schönsten Worte über das Lesen fand ich diesmal unter dem Titel Langsames Lesen auf Hundstrüffel:

Ich möchte Bücher so lesen, wie ich sie finde. Flanierend, absichtslos. Langsam, als wäre die Zeit.

Empfehlungen auf englischsprachigen Blogs

Book around the Corner las Run River, das erste Buch von Joan Didion.

A life in books empfiehlt  The Guest Cat des japanischen Autors Takashi Hiraide und den neuesten Roman von Jane Smiley: Some Luck.

Schöne Orte

Die gibt es beispielsweise Aus der Vogelperspektive auf Von Orten und Menschen oder an der Ostsee im Gespensterwald.

Und sehr gern würde ich auch einmal das Nordlicht sehen, zum Beispiel in Island, gefunden auf Cornwall Photographic.

Die verschiedenen Seiten des Herbst zeigen uns die Autumn Leaves von Stefan und der Novembertag von Morgenstern, gefunden bei Birgit.

Ein verrücktes Video, das einen ganz schwindlig macht und doch zeigt, wie wunderschön die Welt ist, hat Cindy entdeckt: Touch von Jean-Baptiste Chandelier (notfalls einfach den Ton ausschalten…)

Und mein Fotoserienhighlight dieses Monats kommt ganz klar von Echoes of the Past. Da können dann alle Großbritannien-Fans schwelgen und schon mal vom nächsten Urlaub träumen. Ich freue mich jedenfalls schon auf ihren 2000. Beitrag.

Allen eine gute Woche mit einer Super Nova von alltagssplitter.

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Blogbummel November 2014

Ganz offensichtlich wird wieder mehr gelesen. Schon jetzt gibt es genügend lesenswerte Beiträge, die ich hier kurz Revue passieren lassen möchte.

Ein bisschen dies und das

Mit den Abschweifungen einer Buchhändlerin hatte ich auf Leselebenszeichen viel Spaß.  Für alle, die schon immer mal wissen wollten, was es mit dem Globus von Deutschland auf sich hat.

Lesewelle lässt uns teilhaben an einem perfekten Literatur-Herbstwochenende.

Bernhard Gattner stellt auf Sätze&Schätze das sinnvolle und nachhaltige Projekt geBucht vor.

Glück gehabt, die Bücher stehen, liegen und lümmeln sich hier schon rum:

Schöne Seiten las Settlers Creek von Carl Nixon.

Dafür braucht man wohl ein bisschen Zeit: Die tausend Herbste des Jacob de Zoet von David Mitchell, gelesen von Aboutsomething.

Norman hat auf seinem Blog notizhefte an William Trevor, den ich vor allem als Autor beeindruckender short stories in Erinnerung habe, und seinen Roman Die Geschichte der Lucy Gault erinnert.

Durchgelesen mahnt mich, endlich Miss Nightingale in Paris von Cynthia Ozick zu lesen.

Für die Wunschliste

Der neue Blog Bloglichter hat die Lebenserinnerungen eines Dienstmädchens gelesen: In Träumen war ich immer wach. 1908 hat Sophia Friederika Hinriette Lemitz, ein Dienstmädchen aus Lütjenburg, ihre Lebenserinnerungen aufgeschrieben.

Flattersatz macht neugierig auf Pierre Lemaitres Buch Wir sehen uns dort oben, während die Gedankenlabyrintherin Mein Vaterland war ein Apfelkern von Herta Müller zu ihrem Buch des Jahres erkoren hat.

Englischsprachige Empfehlungen

Einen interessant klingenden Krimi-Tipp gab es auf  Kaggsy’s Bookish Ramblings: Where There’s Love, There’s Hate von Adolfo Bioy Casares und Silvina Ocampo.

A life in books ist fasziniert von This should be written in the Present Tense von Helle Helle, einer der wichtigsten dänischen Autorinnen der Gegenwart.

Zum Schauen, Reisen und Staunen

Passend zur Jahreszeit Sinfonie der Farben, gefunden auf Von Orten und Menschen. Und ein bisschen Vorfreude auf den Frühling und seine Tulpen mit einem Foto von Laura Zeitlos.

Bleiben wir noch einen Moment bei den Blumen: Während Cindy uns Rosen präsentiert, gibt es auf Freiraum von Stefan Dahlien zu bewundern.

Diese Birken haben auf Maren gewartet und wollten von niemandem sonst fotografiert werden.

DruckSchrift stellt ein interessant klingendes Ausflugsziel vor, das Klingspor-Museum für internationale Buch- und Schriftkunst in Offenbach.

Überraschung: Es geht mal wieder nach Großbritannien in eine süchtig machende Landschaft, gefunden auf Helen’s Journal.

Von da aus geht es direkt nach London, und zwar ins British Museum, in dem man gerade eine Ausstellung zu Deutschland besuchen kann.

Ich fahre zwar kein Motorrad, aber die Bilder, die die Lichtbildwerkerin von ihrer Harley-Tour durchs Death Valley mitgebracht hat, sind große Klasse. Und schon allein für das erste Foto auf dem Folgebeitrag muss man auch diesen anklicken.

Und zum Abschluss noch ein paar Zitate rund ums Lesen, gefunden bei CON = LIBRI.

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Blogbummel Oktober 2014

Am Ende des Monats mal wieder ein Blick zurück – auf die Beiträge der letzten Wochen in den verschiedenen Literatur- und Fotoblogs.

Dies und das

Zur Einstimmung Fotos, die interessante Fragen zu unserem Umgang mit Natur aufwerfen: Die Silberdistels waren auf Rügen, und zwar im Naturerbe Zentrum. Muss Natur nun zum Event gemacht, als Kunstwerk gestaltet werden, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden?

Die Resonanz auf Petras Beitrag Athen: Free Thinking Zone zeigt sicherlich auch, wie sehr wir solche Orte schätzen, an denen sich Kultur, Kommunikation und Denken vereinen. Und wie sehr wir sie uns wünschen.

Nein, ich war nicht auf der Buchmesse, hatte aber viel Spaß mit der Anleitung des BÜCHER Magazins zur Buchmesse im eigenen Wohnzimmer.

Sehr  befremdlich finde ich die sich wie eine Grippe verbreitenden Oktoberfeste mit Dirndl und Lederhosen in Gegenden, die Hunderte von Kilometern von Bayern entfernt sind. Aber natürlich nicht nur deshalb ist Birgits Vorstellung der jüdischen Schriftstellerin Carry Brachvogel lesenswert.

World Music erinnert an Majesty von Madrugada.

Glück gehabt

Diese Bücher stehen im Regal, andernfalls hätte ich den folgenden Besprechungen nicht widerstehen können:

brasch & buch macht sich stark für Stoner, den liebenswürdigen Puristen. Buechermaniac hatte dem Autoren sogar einen Brief geschrieben, weil sie so begeistert war. Da der Autor bereits 1994 gestorben ist, spricht das ja für sich.

Binge Reading & More erinnert an Giovanni’s Room von James Baldwin.

Für die Wunschliste

Fangen wir an mit einer Besprechung zu Michael Köhlers Zwei Herren am Strand, der ich zwar keinen Buchkauf folgen lasse, die ich aber mit großem Vergnügen gelesen habe, gefunden auf Kai’s Skyaboveoldblueplace.

Seitengang las einen Kriminalroman von Ricarda Huch und bescheinigt ihm ein „historisch feinsinniges Gesellschaftsbild mit thematisch aktueller Brisanz“ zu sein.

Und noch ein Krimi wurde sehr ansprechend auf My Crime Time vorgestellt: Ein beschissenes Sortiment an Schwierigkeiten von Markku Ropponen.

54books gefiel Meine Geschichte der deutschen Literatur von Marcel Reich-Ranicki.

Wenn jetzt sogar der Kaffeehaussitzer meint, das Buch sei gut, dann muss man da wohl auch mal ran: Petra Hartlieb: Meine wundervolle Buchhandlung – auch wenn mich der Titel dauernd an den Film Mein wunderbarer Waschsalon erinnert… Und wenn ihr schon im Kaffeehaus sitzt, dann lest auch gleich einen von Uwes Textbausteinen, diesmal von Max Frisch.

Auch der englischsprachige Tales from the Reading Room stellt ein Buch vor, in dem es um Bücher und die Arbeit in einem Buchladen geht: The Yellow-Lighted Bookshop.

Bleiben wir beim Thema: DruckSchrift las Die Saga von den kostbaren Büchern.

Ist das überhaupt möglich? Sich der deutschen Seele zu nähern? Das Schiller-Projekt ist jedenfalls angetan von Thea Dorn und Richard Wagners Versuch.

Mal wieder Zeit für einen Klassiker bei Muromez: Er bespricht Tote Seelen von Gogol.

Das Graue Sofa empfiehlt Die strengen Frauen von Rosa Silva von Matthias Zschokke. Wer könnte einer solchen Besprechung widerstehen:

Leider kann ich in der nächsten Woche nicht zur Arbeit kommen. Sobald ich aufstehe und mich von meinem Lesesessel entferne, überkommt mich eine unglaubliche Mattigkeit, ein Zittern und Klappern, manchmal verbunden mit Ausbrüchen von kaltem Schweiß, es ist kaum zum Aushalten. Mein Arzt meint, nachdem ich ihm die Symptome beschrieben habe, dass es sich wohl um den gerade neu entdeckten Zschokke-Virus handele. Dagegen helfen keine Tabletten, ich solle ruhig abwarten, nach sechs bis sieben Tagen, wenn ich mir den Autor beim Lesen zweier oder dreier seiner Bücher leidgelesen habe, gingen alle Symptome wieder weg. Dann könne ich meine Arbeitskraft wieder ganz meinem Unternehmen und seinen Zielen zur Verfügung stellen. Bis dahin hat er mich aber krankgeschrieben, das Attest übersende ich Ihnen per Post.

Auf den englischsprachigen Blogs klang diesmal die Besprechung zu The Tortoise and the Hare auf Heavenali (1954) besonders reizvoll.

Zum Staunen und Schauen

Also, diese Deckengewölbe, die Echoes of the Past immer wieder entdeckt, finde ich faszinierend. Bleiben wir in Großbritannien, auf  The World according to Dina wurden Herdwick Sheep unwiderstehlich in Szene gesetzt.

Und hier für alle Männer, die gerade überlegen, was sie ihrer Frau, Verlobten oder Freundin schenken könnten, eine empfehlenswerte Idee, fotografiert von Heike Farbenfroh, ursprünglich entdeckt bei Sätze&Schätze.

Zum Abschluss einen wunderbaren Flecken Erde, gefunden von Through my Lens.

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Blogbummel – September 2014 – Teil 2

Auch heute ein kleiner Rückblick auf die Beiträge diverser Literatur- und Fotoblogs in den letzten Wochen.

Zunächst die musikalische Einstimmung mit der Sammlung Almost like the Blues von Stefan auf Freiraum.

Unter anderem lag mal wieder die Frage in der Luft, was denn nun als ‚große Literatur‘ anzusehen sei. Beiträge gab es sowohl beim Kaffeehaussitzer, bei Literaturen, Brasch und Buch als auch auf Buchpost.

Sehr gefreut habe ich mich, dass ich bei der schönen Serie Die liebsten Liebesgeschichten bei Dandelion mittun durfte. Die Reihe hat allerdings den Nachteil, dass ich da auch schon mehrere Titel entdeckt habe, die auf meine Liste wanderten.

Und wer lächelt nicht verständnisvollversonnen nach dem Artikel von Sophie über ungeordnete Bücherregale, in denen man ganz ungeplante Entdeckungen machen kann, und ihre zehn Buchempfehlungen für den Herbst?

Für die Wunschliste

Hier käme das Buch Die Obdachlosigkeit der Fische von Genazino in Frage. Birgit warnt auf Sätze&Schätze zwar vor „Melancholieansteckungsgefahr… Und dennoch: Sprachlich schön-eigenwilliger lässt sich Beobachtung von erdrückenden Alltagsnebensächlichkeiten kaum festhalten.“

Sabine von Binge Reading & More hat die Camus-Biografie von Radisch gelesen.

Das Friedrich-Schiller-Projekt macht nicht nur Lust, die Kulturgeschichte der Neuzeit von Friedell endlich zu lesen, sondern außerdem neugierig auf den Autoren.

Leseschatz schätzt Ein gutes Leben ist die beste Antwort von Friedrich Dönhoff, während Lesewelle Sie dreht sich um von Angelika Overath gelesen hat.

LiteraturZeit lenkte meinen Blick auf das Buch Der Besuch von Hila Blum.

Gazelleblockt verdanke ich den Hinweis auf die Tagebücher von Mihail Sebastian mit dem Titel Voller Entsetzen, aber nicht verzweifelt.

Für die Wunschliste auf Englisch

Booker Talk stellt uns Eric Faye und seinen Roman Nagasaki vor, in dem er die wahre Geschichte einer japanischen Obdachlosen verarbeitet, die nahezu ein Jahr lang unbemerkt ihr Quartier im Kleiderschrank eines alleinstehenden Mannes bezogen hatte.

Silver Threads hingegen empfiehlt Fidelity von Susan Glaspell, das 1915 veröffentlicht wurde. Auch die Beschäftigung mit der Autorin selbst dürfte interessant sein.

Zum Schauen und Staunen

Ein See, schön wie ein Gemälde, gefunden bei Lady Fi.

Muss man ja eigentlich gar nicht mehr erwähnen, weil ihr bestimmt schon jede/jeder folgt, dennoch: Die Zusammenstellung von Text und Bild zum Thema Hirschbrunft auf Von Orten und Menschen war mal wieder eine besondere Freude.

Und es gibt Neues von Steve McCurry: Diesmal trägt seine Fotoreihe den Titel Language of Hands.

Euch allen einen schönen Sonntag(abend), z. B. unter der Laterne von Stefan und einen klaren Blick aufs Wesentliche, z. B. bei MEERblick.

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Blogbummel – September 2014

Mal wieder Zeit, einen Blick auf die Blog-Beiträge  der letzten Wochen zu werfen.

Der Deutsche Buchpreis

Mara von Buzzaldrins Bücher las April von Klüssendorfer und Zwei Herren am Strand von Köhlmeier.

Claudia vom Grauen Sofa las Panischer Frühling von Leutenegger.

Masuko13 empfiehlt Kruso von Seiler, ebenso der Leseschatz.

Birgit von Sätze&Schätze las Koala von Bärfuss.

Dazu die Hinweise auf die Shortlist des Man Booker Prizes, z. B. auf popkulturschock, und auf die Hotlist 2014 zu den zehn besten Büchern unabhängiger Verlage, z. B. auf dem Blog Seitengang.

Wem das noch nicht reicht, hier geht’s lang zur Shortlist des Victorian Premier’s Literary Awards for Indigeneous Writing.

Für die Wunschliste

Inspiriert von Peggys kurzweiliger Reise durch die schottische Geschichte auf ihrem Blog Entdecke England (hier der erste Beitrag aus der Reihe) setze ich mir A History of Scotland – A look behind the mist and myth of Scottish history von Neil Oliver auf die Liste.

Bücherrezension weckt Neugier auf Ein letzter Sommer von Steve Tesich.

Sätze&Schätze legt mit Es muss nicht immer Kaviar sein von Simmel einen Gang ans elterliche Bücherregal nahe.

Die Leserin hat den letzten Brenner-Roman Brennerova von Wolf Haas gelesen.

Glitzernde Wörter mochte Ende der Sommerzeit von Jens Sparschuh.

Wolfgang Schiffer setzt mir die Romane des Isländers Pétur Gunnarsson auf die Liste.

Tony’s Book World erwischt mich bei einer schwachen Stelle, nämlich alten Kriminalromanen. Er stellt Vera Caspary und ihren bekanntesten Roman Laura von 1943 vor.

Mehrere englischsprachige Blogs empfehlen The Paying Guests von Sarah Waters, z. B. Shelf Love.

Und eine größere Leseherausforderung scheint das Werk Lanark von Alasdair Gray darzustellen, vorgestellt auf Kaggsy’s Bookish Ramblings.

Fotos

Auf Freiraum gibt’s Dockland at Night und Places Unknown hat sich Notre Dame von außen beschaut.

Seerosen sind aber auch schön, z. B. bei Through my Lens.

Echoes of the Past lädt mit ihrem Foto einer verlassenen Herrenhausruine ein, mal innezuhalten.

Rule Britannia macht auf einen kleinen, feinen Film aufmerksam, der zeigt, wie London im 17. Jahrhundert ausgesehen haben könnte.

Von Orten und Menschen lockt uns ans Meer, während Lady Fi mich mit ihren traumhaften Mohnblumen begeistert. Hinreißend wie immer die wilde Heide bei Walking with a smacked Pentax. Hier will ich hin, sofort.

Ob man sich auf diesen von der Literatur inspirierten Bänken wohl auch gemütlich hinsetzen kann?

Norwegen, auch so eine Sehnsuchtslandschaft, diesmal mit Rentieren bei Bente Haarstad.

Mein Lieblingsbild stammt diesmal wohl von Michael Lewis Glover. Unbedingt auch die größere Ansicht anklicken.

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Blogbummel August 2014

Der Herbst scheint kräftig im Anmarsch zu sein, wie man auf Twinsie’s Blog sehen kann, was liegt also näher, als mal wieder einen kleinen Rückblick auf meine Bloglesereien der vergangenen Wochen zu werfen, denn sonnige Unternehmungen werden gerade gegen Kaminofen und Dinkelkissen eingetauscht.

Und sonst so

Der Kaffeehaussitzer hat einen der Texte zum Tod von Robin Williams geschrieben, der das übliche Blabla weit hinter sich lässt, das normalerweise nach dem Tod eines Stars überall zu lesen ist.

Literaturen hat mal nachgeforscht, welche Geschichten und Romane den Filmen von Hitchcock zugrunde liegen.

Auf Sichten und Ordnen gibt’s einen Text, den ich sehr gern gelesen habe, und zwar zur Nimmersatt-Galaxis.

Leseempfehlungen – auf Englisch

Book Snob hat A Glass of Blessings von Barbara Pym gelesen, einer Autorin, die ich vor Jahren mit wachsender Begeisterung für mich entdeckt habe.

Auf A Little Blog of Books and Other Stuff wurde The Year of Reading Dangerously von Andy Miller vorgestellt. Klingt verlockend. Nachdem der Autor festgestellt hat, dass er nach der Geburt seines Kindes nur ein Buch von Dan Brown gelesen hat, beschließt er, den Stier bei den Hörnern zu packen und endlich mal 50 Klassiker zu lesen, die er schon immer mal hat lesen wollen. Dabei herausgekommen ist dieses Buch: „It is an autobiography told through the books Miller has read and is one of a number of so-called “bibliomemoirs” which have been published this year including ‘How To Be Well Read’ by John Sutherland and ‘My Life in Middlemarch’ by Rebecca Mead. Rather than a list of book reviews, Miller describes how he fitted in his reading around looking after his young son and commuting by train to London and also discusses the books which influenced him as a child and an adult.

Ganz gespannt bin ich auf Elizabeth and Hazel, vorgestellt auf Shelf Love. In dem Buch geht es um zwei Frauen, die die meisten von uns vermutlich schon mal auf einem Foto gesehen haben.

Leseempfehlungen – auf Deutsch

Zu Beginn der Hinweis auf die interessanten Zitate zum Thema Lesen von Adam Bergk, die Ilja auf seinem Blog Muromez gepostet hat. Vielen Dank auch für die Quellenangabe! Die Zitate stammen aus Warum lesen? von Christiaan L. Hart-Nibbrig.

Wortakzente macht neugierig auf Maria Sibylla Merian, während Norman sich auf seinen Notizheften diesmal mit Hesses Demian beschäftigt.

Auf dem Blog Wissenstagebuch wird die Autobiografie von Richard Wright Black Boy vorgestellt.

Wie immer höre ich gern zu, wenn Herbert liest. Diesmal stellt er u. a. Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie vor.

LustaufLesen hat sich gleich zwei Klassiker vorgenommen, Georg Büchner und den Ulysses von James Joyce.

Da schließt sich die Empfehlung des Literaturundfeuilleton zu Schnitzlers Später Ruhm nahtlos an.

Cat Content

Sehr dekorativ, keine Frage, ist die Katze bei Places Unknown.

Zum Reisen, Staunen und Schauen

Noch ein paar Rosen von Through My Lens.

Awesomatik hat es wieder getan und ist gewandert. Diesmal hat er Madeira unsicher gemacht und wie immer macht es Spaß, ihm und seinen Eindrücken zu folgen.

Wie schafft man es, geradezu dreidimensionale Bilder aufzunehmen? Wunderbar: Himmel über Föhr auf MEERblick.

Auf Helen’s Journal gibt es wieder ein hinreißendes Bild, vermutlich aus dem Lake District.

Aber der Hammer ist – wie schon so oft – eine Fotoserie bei Steve McCurry, diesmal unter dem Titel Power of Two.

So, und darüber denken wir jetzt erst einmal nach …

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Blogbummel – Sommerpause

Buchpost möchte bei dem Wetter eher im Garten sitzen oder – falls die Temperaturen über 30 Grad klettern – im Keller, deswegen wird heute mit einer kleinen Donnerstagsleserei die Sommerpause ausgerufen.

Gern gelesen

Ich freue mich immer, wenn es etwas Neues auf dem Blog LandGlück gibt, diesmal lautet das Thema Kleinbürger? Kleingeister? Kleingarten?

Glück gehabt – schon gelesen

Alles mit Links hat sich mal wieder das Irische Tagebuch von Böll vorgeknöpft. Auch ich habe das sehr, sehr gern gelesen. Bei Interesse hier lang.

Für die Wunschliste – bald passt da nichts mehr drauf …

Elementares Lesen setzt mir gleich zwei Titel auf die Liste, nämlich Der Mann, der alles wusste von John Glassie und – bestimmt geschenktauglich – What if? Was wäre wenn?

Flattersatz hat Etty Hillesums Tagebücher gelesen.

Aber das Buch Amerika-Plakate von Richard Lorenz klingt auch sehr vielversprechend. Vorgestellt von Frank auf dandelion. abseitige Literatur.

Zum Reisen und Staunen

Zwar wird das Nichtleser nicht überzeugen, aber eine hübsche Idee sind diese Bänke in London trotzdem.

Es soll ja Menschen geben, die mit Kirchen und ihrer Architektur nichts anfangen können, für alle anderen zwei wunderbare Fotos (Foto Nr. 1 – Ely Cathedral – und Foto Nr. 2) von Echoes of the Past.

Bis zum Wiederlesen.

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Blogbuemmel KW #27/28 – 2014

Mal wieder Zeit für einen Rückblick auf die vergangenen zwei Blogger-Wochen.

Zur Stärkung gibt es zu Beginn ein Foto einer Bäckerei, bei der wir uns vermutlich alle gern heute Morgen die Brötchen holen würden – präsentiert von Lesewelle.

Für die Wunschliste

Nachdem Birgit von Sätze&Schätze uns erst vorgaukelte, dass sie auf die Beschwerden ihrer LeserInnen eingehe und nun auch mal über Bücher berichte, deren Lektüre sie nicht überzeugen konnte und die sie folglich nicht empfehle, genoss ich die trügerische Sicherheit, in der ich meine Liste wähnte. Nur damit sie – genau einen Tag später – doch wieder, ohne mit der Wimper zu zucken, feststellt, dass Die Schöne von Albert Cohen sogar einen Ehrenplatz in ihren SUB einnehme. Birgit, wir müssen reden…

Mara war sehr angetan von Sag ihren Namen von Francisco Goldman, während Petra Lob. Über Literatur von Daniel Kehlmann gelesen hat.

Claudia setzt mir auf dem Grauen Sofa einen interessant klingenden Krimi auf die Wunschliste, nämlich Nairobi Heat.

Spannend und lesenswert klingt auch der von Kaffeehaussitzer vorgestellte Roman Tuareg von Alberto Vázquez-Figueroa.

Danach könnte man – vielleicht am Strand – ganz nett mit dem auf Karthauses Bücherwelt vorgestellten Buch von Rosemary McLoughlin entspannen.

Feiner reiner Buchstoff hat Skippy stirbt von Paul Murray gelesen und es nicht bereut.

Wer dann wieder etwas Anspruchsvolleres und geschichtlich Interessantes lesen will, dem sei A Good Place to Hide von Peter Grose empfohlen. Entdeckt hat dieses Buch der ANZLitLoversLitBlog. Thema: die Rettung vieler Juden während des Holocaust in einem abgelegenen Landstrich in Frankreich.

Und leider unbedingt wichtig: Die Globale Überwachung von Glen Grenwald, besprochen von Vnicornis.

Zum Reisen, Schauen und Staunen

Through my Lens ist ein besonders schönes Foto ihrer Katze gelungen.

Auch auf den Halligen gibt’s Wäsche, ganz frisch und lebendig bei MEERblick. Und überhaupt besonders das letzte Foto in einer anderen Serie: glatt zum auf die Hallig Auswandern.

Ein bisschen weiter im Osten wanderte Awesomatik auf dem Malerweg. Klingt nachahmenswert.

Silberdistel macht mich ganz neugierig auf das Schwarze Moor und dazu passt der wunderbare Beitrag auf Von Orten und Menschen.

London Unveiled legt uns die Painted Hall in London ans Herz, nach der Renovierung unbedingt sehenswert. Danach kann man dann über den Dächern von London entspannen. Tipps dazu von Absolut London.

Anschließend bietet sich ein Abstecher zur Ely Cathedral in Cambridgeshire auf Echoes of the Past doch geradezu an.

Wer nach Californien möchte, könnte hier für ein paar Nächte unterkommen. Was gibt es doch für nette Plätzchen. Gefunden bei Cindy.

Mit einem Foto der Lichtbildwerkerin wünsche ich allen einen schönen Sonntag, ob mit oder ohne Fußball.

Wer lieber poetisch verabschiedet wird oder jemanden verabschieden möchte, kann das vielleicht mit den Worten der Lotte von Lengefeld tun. Nachzulesen beim Friedrich-Schiller-Projekt.

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Blogbummel KW #25/26 – 2014

Mal wieder Zeit für einen kleinen Rückblick auf die letzten zwei Bloggerwochen.

Zum Einstieg einen Satz von Augenfalter, der mir besonders gut gefallen hat.

Glück gehabt – steht schon im Regal

Whispering Gums zeigt sich sehr angetan von Wallace Stegners Roman Crossing to Safety und ich freue mich darauf, das Buch endlich zu lesen.

Wiederlesen möchte ich schon lange Was am Ende bleibt von Paula Fox. Einen ganz frischen Eindruck gibt’s bei Denkzeiten.

Hannah von Samstag hat Tauben fliegen auf von Melinda Nadj Abonji gelesen und die Lektüre nicht bereut. Ebenso wie die Briefsammlung Mein verwundetes Herz, ein Buch, das ich ebenfalls uneingeschränkt empfehle und von einigen Zeitungen bereits auf eine Stufe mit dem Tagebuch der Anne Frank gestellt wurde.

Für die Wunschliste

Der Kaffeehaussitzer empfiehlt ohne Wenn und Aber den Radetzkymarsch von Joseph Roth.

Phelmas Blog sorgt mit dem Hinweis auf Antonio Skarmetas Buch Mit brennender Geduld für eine weitere Verlängerung der Liste.

Und Kai von Skyaboveoldblueplace hat mir Ruth Ozeki ganz oben auf den Stapel der dringend zu erwerbenden Bücher gesetzt. Wird gemacht! Die Blümchen ganz unten im Beitrag sind heute für Kai und Iris 🙂

Für den „Mount TBR“ – den Berg der ungelesenen englischsprachigen Bücher

Kaggsy’s Bookish Ramblings war hin und weg von den Mapp und Lucia-Romanen des britischen Schriftstellers E. F. Benson. „The novels feature humorous incidents in the lives of (mainly) upper-middle-class British people in the 1920s and 1930s, vying for social prestige and „one-upmanship“ in an atmosphere of extreme cultural snobbery. Several of them are set in the small seaside town of Tilling, closely based on Rye, East Sussex, where Benson lived for a number of years and (like Lucia) served as mayor“ (Wikipedia-Artikel)

Ernsthafter wird dann der Ton auf BookerTalk. Hier wird das Buch Mrs Palfrey at the Claremont von Elizabeth Taylor vorgestellt. In dem Roman geht es um das Altwerden und die verschiedenen Möglichkeiten damit umzugehen.

Sehr interessant klingt außerdem die Vorstellung des Buches An Armenian Sketchbook von Vasily Grossman auf ANZ LitLovers LitBlog.

Zum Schauen, Freuen und Reisen

Maralee hatte hübschen Besuch im Garten.

Mag jemand Mohnblüten? Dann hier entlang! Dazu passt doch eine sehnsüchtig schauende Katze, oder?

Auf Places Unknown reisen wir mit Dmitri Lezine nach East Washington.

Wem das zu weit ist, der kann ja schon mal in einer der Buchhandlungen zwischenlanden, die auf der schönen Seite Der Bibliophile Reiseführer vorgestellt werden. Erstaunlich, dass bisher erst so wenige Teilnehmer zu verzeichnen sind. Ist doch kostenlose Werbung. Und es gibt doch die Buchverrückten, die in einer fremden Stadt froh sind, wenn sie wissen, welche Buchhandlungen interessant sein könnten. Ich hatte meiner Buchhandlung vor Ort, die sonst sehr rührig ist, den Link geschickt. Reaktion: Null.

Jetzt geht’s noch einmal hoch hinaus. Fotostopp, was für ein Bild! Aber Pferde, die eine Lücke im Zaun entdecken, sind auch großartig.

Und nach Córdoba möchte ich sehr gern einmal. Aber immerhin gibt es hier schon mal Fotos der Mezquita–Catedral, gefunden auf MK PIX.

Aber am Ende lande ich doch wieder in Großbritannien, und zwar bei Walking with a Smacked Pentax. Ausruhen können wir uns dann auf dieser Bank.

Allen Leserinnen und Lesern einen schönen Sonntag, egal, ob mit viel oder sehr viel Regen…

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Blogbummel KW #23/24 – 2014

Aus Zeitgründen ist noch offen, ob und wie regelmäßig ich die schöne kleine Tradition der Sonntagsleserin fortführe, aber an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Katarina, die auf ihrem Blog Bücherphilosophin diese Idee ausgeheckt hat. Nur, wo steckt die Bücherphilosophin? Ich hoffe, dass sie uns da nicht lange im Ungewissen lässt und bald wieder fröhlich mitmischt!

Zum Einstieg ein Foto von der Lesewelle, mit dem auf wunderbar entspannte Art Werbung für’s Lesen gemacht wird, und es trägt natürlich den Titel „Wir lesen gerade“.

Glück gehabt, diese Bücher sind schon eingezogen

Die Klappentexterin macht uns schon ganz wuschig mit ihrer Vorschau auf die HERBST-Programme unabhängiger Verlage, u. a. nennt sie die Reportage von Nellie Bly, eine der ersten investigativen Reporterinnen, die sich beispielsweise undercover in die Psychiatrie einschleuste. Und James reads Books hat genau dieses Buch auf seinem Blog besprochen. Auch ich kann das schmale Büchlein nur empfehlen.

Hokuspokus auf Hauptsache Bücher hat Maler Nolten von Mörike gelesen. Bei mir leider immer noch ungelesen.

Schon lange wiederlesen möchte ich den Herrn der Ringe, der Kaffeehaussitzer erinnert daran.

Für die Wunschliste

VonSamstag setzt mir Erklärt Pereira von Antonia Tabucchi auf die Liste.

The Uninvited Guests von Sadie Jones war Claudia auf Bibliomaniac’s Diary zwar nur drei von fünf Sternen wert, doch vormerken werd‘ ich’s mir.

Flattersatz hat Leben wie andere Leute von Alan Bennett gelesen.

Peter Braun hatte mich mit seinem Buch Von Blechtrommlern und Nestbeschmutzern auch schon begeistert, und Schiller kompakt setzt mir nun Weimarer Geschichten von Braun auf die Liste.

Cosmia73 findet das Theaterstück Wir lieben und wissen nichts von Moritz Rinke sehr gelungen.

Empfehlungen auf englischsprachigen Blogs

Tony’s Book World empfiehlt The Death of the Heart von Elizabeth Bowen (1938): „a coming-of-age story that takes place in the England of the 1930s between the wars.  It centers on sixteen year old Portia Quayne, recently orphaned.“

Auf ANZLitLovers klang die Besprechung zu The Memory Trap von Andrea Goldsmith sehr interessant, während Shelf Love mich mit ihrer Freude an The Rosemary Tree angesteckt hat.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Während wir lesen, bloggen und uns an schönen Dingen erfreuen können, gibt es Länder, in denen gar nichts selbstverständlich ist. Steve McCurry erinnert mit seinen Porträts aus Afghanistan daran.

Maralee hatte Besuch mit hübschen Ohren.

Wer könnte Mohnblüten widerstehen? Gefunden bei einfachtilda.

Und hier und hier möchte ich hin, sofort. Dann mache ich einen Zwischenstopp am Meer mit Maren und anschließend geht’s nach Prag, gefunden bei Cindy. Wie immer wunderschön!

Mit einem Angel flying high wünsche ich allen eine gute Woche.

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Sonntagsleserin KW #22 – 2014

Auch diese Woche ein Rückblick auf verschiedene Blogs – wie immer im Rahmen der schon fast traditionellen Sonntagsleserin, einer Idee der Bücherphilosophin.

Lesenswert Vermischtes

Kai hat auf Skyaboveoldblueplace dankenswerterweise die Rede Kermanis anlässlich des 65. Geburtstages des Grundgesetzes gleich mit weiterführenden Links versehen.

Zwei ganz unterschiedliche Texte, die einen Einblick in die Kindheit geben, fanden sich auf Augenfalter und auf Familienbande.

Glück gehabt – zur Erinnerung

Unter der Rubrik Glück gehabt nenne ich einzelne Beiträge, die mich daran erinnern und Lust machen, bestimmte Bücher (wieder) zu lesen, die mich schon lange vorwurfsvoll aus dem Regal anschauen.

Auf Wortumdrehungen wird Die Entdeckung der Natur von Jürgen Goldstein vorgestellt, im Oktober 2013 war schon eine begeisterte Besprechung auf Philea’s Blog erschienen.

Bücherstadt Kurier und Birgit von Sätze&Schätze überlegten, ob Love Story von Professor Segal immer noch ihren Kultstatus innehat oder ob der Erfolg eher der Verfilmung und einem gewissen Zeitgefühl geschuldet war. Muss ich unbedingt mal wieder aus dem Regal fischen, damit ich mitreden kann.

Auch meine letzte Begegnung mit Oscar Wilde liegt Jahre zurück und Sophie von Literaturen erinnert an Bunbury, manchen vielleicht eher unter dem englischen Titel bekannt als The Importance of Being Ernest.

Für die Wunschliste

Es gibt einen neuen Literaturblog! Hannah schreibt auf Von Samstag und ist z. B. sehr angetan von Stanisics Erstling Wie der Soldat das Grammofon repariert.

Auf dem Bücherbaukasten wird auf Meine geliebte Welt von Sonia Maria Sotomayor aufmerksam gemacht, die Autobiografie einer Frau, die heute als Richterin am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten arbeitet.

DruckSchrift stellt ein Buch zur mittelalterlichen Buchmalerei vor: Mit Pinsel und Federkiel von Margit Krenn und Christoph Winterer.

Die Bücherphilosophin ist angetan von Americanah, dem dritten Roman der nigerianischen Autorin Chimamanda Ngozi Adichie.

Buchwolf stellt dankenswerterweise wieder etwas Klassisches vor; die Erzählung Ein Doppelgänger von Theodor Storm.

Ganz oben auf die Wunschliste kommt der Eheroman Eine strahlende Zukunft des Amerikaners Richard Yates, empfohlen auf Literatur und Feuilleton.

Auf den englischsprachigen Blogs machte ANZ LitLovers LitBlog mich neugierig auf Black Sheep, Journey to Borroloola von Nicholas Jose und Shelf Love weckte mein Interesse für Lady Audley’s Secret von Mary Elizabeth Braddon, einer damals populären Zeitgenossin von Dickens.

Zum Reisen und Schauen und Staunen

Augenfalter hat sich mit ihrem dritten Auge einer Schwanenfamilie genähert und diese malerisch in einer Margeritenwiese drapiert.

Ich hatte sie schon vermisst, meine Lieblingsmodels aus der Bloggerwelt, die Katzen der Silberdistel.

Noch etwas majestätischer geht es bei Cindy zu, die diesmal Tigerfotos zeigt.

Wer schon immer wissen wollte, wo die Idee mit dem Pauschaltourismus herkommt, wird auf Ingos England-Blog fündig.

Der Blog Echoes of the Past hat sich als Schwerpunkt zwar britische Kirchen gesetzt, aber die Fotostrecken umfassen weit mehr und ich darf nicht zu lange dort stöbern, weil ich sonst die Koffer packen würde. Zum Schwelgen schön. Zum Einstieg empfehle ich The Ruins of MacLeod’s Tower, weil ich ihren Kommentar unter dem letzten Bild so reizend finde.

Und mit Viking Surprise von Lady Fi wünsche ich allen eine friedvolle Woche.

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Sonntagsleserin KW #21 – Mai 2014

Auch diese Woche wieder ein kleiner Wochenrückblick auf verschiedene Blogs – wie immer im Rahmen der Aktion Sonntagsleserin, die von der Bücherphilosophin initiiert wurde. Heute hat sie Geburtstag, herzlichen Glückwunsch!

Lesenswert

Stefan Mesch stellt 53 Fragen zur Literaturkritik.

Die entsprechende Veranstaltung hat Mara besucht. Auch hier kamen anscheinend die Literaturblogger nicht so gut weg. Frage: Muss man nicht erst einmal klären, was der einzelne mit seinem Blog erreichen möchte? Ständig wird unterstellt, dass Blogger sich als LiteraturkritikerInnen verstehen. Und dann werden sie gescholten, weil sie diesem vorgeblichen Anspruch nicht genügen.

Diese Kritik an der Demokratisierung bei der Beurteilung von Literatur (und bitte schön, seit wann ist Demokratisierung ein Schimpfwort?) hat zu einer ganzen Reihe an Kommentaren und zwei weiteren Beiträgen geführt, zum einen auf Literaturen und zum anderen auf Philea’s Blog. Die – wenn wir es freundlich ausdrücken – Skepsis bezahlter Literaturkritiker gegenüber den angeblich so laienhaften und manchmal geradezu gefährlichen Literaturblogs geht mir schon lange gegen den Strich.

Zeilen und Spalten war ähnlich wenig begeistert von Das hier ist Wasser von David Foster Wallace wie ich.

Für die Wunschliste

Mara empfiehlt auf Buzzaldrins den Roman Flut und Boden von Per Leo.

Birgit von Sätze&Schätze hat es wieder getan: Das von ihr vorgestellte Buch von Paul Bowles Taufe der Einsamkeit kommt gar nicht erst auf die Wunschliste, es wandert direkt auf die Einkaufsliste.

Interessant klingt der Roman Der Anfang der Welt von Ramona Ausubel, den Sophie von Literaturen gelesen hat.

Ebenfalls während des Zweiten Weltkrieges spielt Resistance von Owen Sheers, das Buch, das James auf  James reads Books vorstellt. Die Handlung beruht auf der Prämisse, dass es während des Zweiten Weltkrieges tatsächlich zur Invasion Großbritanniens gekommen ist.

 Zum Schauen

Maren hat eine Mohnblüte fotografiert und nennt das Ganze zu Recht ‚Red Poppy Art‚. Passend dazu die ebenfalls berückend schönen Aufnahmen bei EinfachTilda.

Reisen und Wandern in Großbritannien

Der Norden Englands hat selbst bei schlechtem Wetter seinen Reiz, wie man bei Walking with a smacked Pentax eindeutig sehen kann. Und sofort würde ich in die Howgill Fells reisen, dann aber gern bei Sonnenschein.

Bleiben wir noch einen Moment in Großbritannien und statten zusammen mit Toffeefee dem Romantiker William Wordsworth einen Besuch ab.

Weniger beschaulich war es, als Peggy ihren Sohn von der Schule abholen wollte. Was sich aus einem ausgefallenen Zug entwickelte, hatte etwas von Lola rennt, verfilmt von Hitchcock. Doch alles ist gut gegangen und falls jemand die Dame in den roten Hosen sieht, seid auf der Hut!

Und zum Schluss zwei Zitate, auf die ich bei Interesting Literature gestoßen bin:

You don’t have to burn books to destroy a culture. Just get people to stop reading them. (Ray Bradbury)

Why can’t people just sit and read books and be nice to each other? (David Baldacci)

Und mit Lupinen aus Neuseeland wünsche ich allen einen sonnigen Sonntag.

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Sonntagsleserin KW #20 – 2014

Auch diese Woche der obligatorische Wochenrückblick im Rahmen der Sonntagsleserinnen, einer Idee der Bücherphilosophin Katarina.

Da ich noch mitten in der Lektüre von Im Mittelalter von Ian Mortimer stecke und meine Wunschliste ohnehin viel zu lang ist, freue ich mich auch diese Woche, dass einige Blogger ein Einsehen hatten und Bücher vorstellten, die schon im Regal stehen.

Glück gehabt

heißt es deshalb diese Woche bei folgenden Titeln: Die Romantherapie wurde diese Woche sowohl von DruckSchrift als auch von Michaela auf ihrem Blog Wortstarke Kritiken vorgestellt.

Literally Writing hat sich mal wieder The Remains of the Day von Kazuo Ishiguro vorgenommen.

Philea stellte Flaubert’s Parrot von Julian Barnes vor und Buchwolf, der seiner „literarischen Aufschieberitis“ den Kampf angesagt hat, kämpfte sich durch Ulysses von James Joyce.

Passend dazu hat Interesting Literature darüber nachgedacht, wo der Begriff Stream of Consciousness überhaupt herkommt.

Frau Seitengeraschel hat genauso viel Spaß an den Bücherkolumnen von Nick Hornby wie ich.

Lesenswert

ist das Gedicht Aufbruch auf dem Blog Wederwill.

Gazelle blockt erinnert an Annemarie Schwarzenbach und Peggy erklärt uns auf Entdecke England, wie es zur Invasion Großbritanniens von 1066 kam.

Einen neuen unabhängigen Verlag habe ich bei We read Indie kennengelernt, der das Konzept des Crowdfunding umsetzen möchte.

Eine ebenfalls bisher unbekannte Bücherkategorie – dem Schmöker verwandt, aber nicht mit ihm identisch – hat Birgit von Sätze&Schätze eingeführt, das sogenannte Flutschbuch.

Auf die Wunschliste

setze ich mir After the Fall von Kylie Ladd, empfohlen auf dem Blog AnzLitLovers.

Der Roman Marta Oulie der Literaturnobelpreisträgerin Sigrid Undset wurde ebenfalls auf einem englischsprachigen Blog vorgestellt, und zwar bei Tony’s Book World.

Wer lieber naturwissenschaftlich-geschichtlich unterwegs ist, dem sei das Buch von Andreas von Klewitz Carl Chun, die Valdivia und die Entdeckung der Tiefsee empfohlen, vorgestellt auf Wortstarke Kritiken.

Zum Schauen und sich freuen

Sicherheitshalber auch diese Woche noch ein paar Tulpen. Sind einfach zu schön, z. B. bei Lichtgewimmel und bei Peonies and Posies. Aber japanische Kirschen blühen auch wunderbar.

Wer’s lieber schwarzweiß mag, findet auf dem Blog Jane Lurie Photography sehenswerte Fotos.

Die Lesewelle hat im Wald ein geschmackvolles Vogeleigenheim entdeckt.

Und Maren Wulf teilt mit uns ihre Freude an etwas, das immer seltener wird, ein altes Paar, Hand in Hand, wie schön! Passend dazu empfehle ich einen Beitrag auf Augenfalter.

Cindy hat eine Urlaubsunterkunft entdeckt, aus der man bei dem Ausblick von der Terrasse ja gar nicht mehr fort möchte.

Buchpost wünscht einen sonnigen Sonntag!

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Sonntagsleserin KW #19 – 2014

Eigentlich muss ich 42 Prüfungsarbeiten korrigieren – deswegen ist es auch gerade etwas ruhiger auf meinem Blog -, aber inzwischen würde mir doch etwas fehlen, wenn ich nicht an der von der Bücherphilosophin initiierten Serie der Sonntagsleserinnen teilnehmen würde, und so soll es auch diese Woche einen kleinen Rückblick auf die von mir besuchten Blogs geben.

Da hat mein Regal mal Glück gehabt

Diese Woche gab es ungewöhnlich und erfreulich viele Besprechungen, die allesamt reizvoll klangen und den Vorzug aufweisen, dass sich die Bücher bereits auf meinen Regalen tummeln. Glück gehabt.

Der Mann im Grauen Flanell von Sloan Wilson hat Birgit von Sätze&Schätze wohl nicht wirklich begeistert, aber ich freue mich trotzdem darauf, irgendwann ihren Eindruck mit meinem zu vergleichen.  Und ich bin entschlossen, das Buch zu mögen, spielt doch Gregory Peck in der Verfilmung die Hauptrolle. So, das hätten wir dann auch geklärt.

Schöne Seiten erinnert an Austerlitz von W. G. Sebald, erschienen 2001, im Todesjahr des Autors.

Mara von Buzzaldrins hat sich unerschrocken an einen im Englischen liebevoll als door stopper bezeichneten Roman gewagt, den Distelfink von Donna Tartt.

A Suitable Boy von Vikram Seth wartet ebenfalls seit Jahren darauf, gelesen zu werden. Shelf Love hat’s getan.

Silberdistel hat einen ihrer Bücherschätze entstaubt und verspricht, wir werden ihn lieben, nämlich Ungeduld des Herzens von Stefan Zweig. Meine Lektüre liegt schon so lange zurück, dass ich keine konkreten Erinnerungen mehr habe.

Das kleine, bereits 1970 erschienene Buch 84, Charing Cross Road von Helene Hanff findet gerade eine neue Generation von Lesern, unter ihnen z.B. auch Tilman von 54Books.de.

Vnicornis hat ebenfalls ein älteres Werk gelesen, das er als leichte Sommerlektüre durchaus empfehlen kann, nämlich die 1958 erschienene Erzählung Djamila von Tschingis Aitmatow.

Stoner von John Williams hat die Lesewelle so sehr begeistert, dass sie dem Autor einen Brief geschrieben hat. Da der bereits 1994 verstarb, spricht das ja für sich.

Da passt dann das Zitat der Woche von Frau Seitengeraschel, die sagte nämlich: „Offenbar ist es manchmal genauso schön, sich mit seinen eigenen ungelesenen Büchern zu beschäftigen, wie durch eine kleine Buchhandlung zu stöbern.“

Für die Wunschliste

Buchwolf macht aufmerksam auf die jugendtaugliche Bearbeitung von Schillers Tell von Max Barack.

Der Durchleser war sehr angetan von einem Buch, an dem ich schon wegen seines blöden (deutschen) Titels normalerweise achtlos vorbeigegangen wäre: Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau. Auch Literatwo verleiht dem Roman das Prädikat „besonders lesenswert“.

Emma schweigt von Susanne Scholl klingt ebenfalls interessant, gefunden im Bücherwurmloch.

Zum Kofferpacken schön

Stefan hat wieder einen besonderen Moment in Hamburg eingefangen.

Danach steigen wir ein paar Treppen auf Stories are everywhere.

Die Gelbe Eule teilt mit uns ihren vierten Post zu einem hinreißenden Island-Urlaub. Und da man von Eulen nie genug haben kann, noch rasch ein Eulenfoto auf Through my Lens.

Aber bei dem Regenwetter wäre ein sonnigeres Ziel vielleicht auch schön, zum Beispiel ein Wanderurlaub auf Mallorca. Am besten den von Awesomatik, Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Danach kann man bei Lady Fi entspannen und zur Besinnung kommen.

Tiere, Blumen und Blumen

Cindy hat Adler in Kanada fotografiert.

EinfachTilda hat sich einer Blüte von allen Seiten genähert. Und Pfingstrosen sind immer eine filigrane Pracht, hier die von Peonies and Posies.

Nicht sattsehen kann ich mich an der Schönheit der Tulpen, diesmal in Szene gesetzt von Lady Fi und LandGlück. Mit diesen Bildern wünsche ich euch einen entspannten Sonntag.

Sonntagsleserin KW #18 – 2014

Auch diese Woche der kleine Rückblick im Rahmen der Sonntagsleserin, einer Aktion, die wir der Bücherphilosophin zu verdanken haben.

Für die sowieso schon zu lange Wunschliste

Die Bücherphilosophin eröffnet heute den Reigen mit dem Roman Träum was Schönes des italienischen Journalisten Massimo Gramellini.

Leseschatz empfiehlt die Novelle Schwestern des irischen Schriftstellers Eugene McCabe.

Literaturen hat allen Bedenken zum Trotz Gefallen gefunden an einem Buch über Bücher, und zwar an Das Buch der Bücher für die Insel von Markus Gasser.

Und abschließen möchte ich mit dem tollen Blog der Kulturbuchhandlung Jastram, dort fand sich nicht nur die interessante Empfehlung zu dem Buch Um uns die Toten von Bartholomäus Grill, sondern sie schickten mir auch noch eine nette Mail. Zwar hätte ich bei der Aktion Blogger schenken Lesefreude nicht den Hauptpreis gewonnen, aber nun sei ein Trostbüchlein an mich unterwegs. Dieses ist inzwischen eingetroffen und ich sage Dankeschön!

Zum Mitreisen oder Nachreisen

Hamburg wird von Stefan sehenswert in Szene gesetzt, während fotostopp uns zwei tolle Fotos aus La Gomera mitbringt. Hier das zweite.

Auf dem Blog ABSOLUT LONDON geht es nach London, an einen Ort, den ich bei meinem nächsten Urlaub – egal, wann – gern einmal selbst besuchen möchte, nämlich nach St Dunstan-in-the-East.

Und noch ein bisschen Frühling für uns alle

Twinsie’s Blog zeigt einen blühenden Obstbaum und Britta lässt uns noch einmal in Magnolienblüten schwelgen.

Auf Lichtgewimmel finden sich ebenfalls prachtvolle Blüten und ein frühlingsfeiner Pinguin.

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Sonntagsleserin KW #17 – 2014

Auch diese Woche gibt es einen Rückblick im Rahmen der Sonntagsleserei, einer Idee der Bücherphilosophin.

Shakespeare lässt grüßen

Diesmal mit einem seiner bekanntesten Sonette, und zwar bei 54books und bei Sätze&Schätze. Besonders schön: Beide haben auch gleich die passende musikalische Interpretation mitgeliefert.

Bücherkauf in London

Frau Seitengeraschel macht mich ganz wuschig, weil ich jetzt am liebsten sofort nach London und alle Buchhandlungen dort vor Ort erkunden möchte, hier zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Für meine wuchernde Wunschliste

Buchwolf empfiehlt ein seiner Meinung nach zu Unrecht unterschätztes Werk,  Die Ahnfrau von Grillparzer.

Flattersatz macht aufmerksam auf Du bist nicht so wie andere Mütter von Angelika Schrobsdorff und Letternwald las Wilde Reise durch die Nacht von Walter Moers.

Buecherrezenion hingegen war sehr angetan von Leonardo Paduras neuem Werk Ketzer.

Bei den englischsprachigen Blogs fiel mir diesmal besonders der Hinweis zu The Lost German Slave Girl bei James reads Books ins Auge. Das Buch wurde von John Bailey geschrieben und beruht auf einer wahren Geschichte.

Dort gibt es auch eine Besprechung zu Snowball’s Chance von John Reed, einer Fortführung zu Orwells Animal Farm. Diesmal geht es um den Kapitalismus.

BookerTalk stellt den Roman After the Banquet von Yukio Mishima vor.

Zum Staunen und Schauen

Cindy bekam Besuch von einem wunderschönen Turmfalken.

Und Tulpen kann ich nur ganz schwer widerstehen, diesmal bei Von der Freiheit zu träumen und bei Lichtgewimmel.

Fast schon überflüssig zu erwähnen und wie immer eine Wucht: Diesmal zeigt Steve McCurry Lesende.

Mögliche Reiseziele

Mit der Gelben Eule geht es wieder nach Island (3. Teil) und Leonie entführt uns nach El Hierro.

Zum Abschluss

Thomas gibt uns in seinem Friedrich Schiller-Projekt ein Zitat aus den Räubern mit in die neue Woche, das ich am liebsten auswendig lernen würde.

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Sonntagsleserin KW #16 – 2014

Vermutlich sorgt der Frühling dafür, dass auf den verschiedenen Blogs viel mehr Sinne angesprochen werden als sonst? Auch ich möchte vor allem nach draußen, mich an Blumen, dem frischen Blattgrün erfreuen, möglichst allen Feld- und  Waldwegen folgen und an den Bachläufen in den Wiesen entlangwandern.

Deswegen hier schon gleich drei Fotoserien, bei denen wir in Blumenfotos schwelgen können: Bei Charlotte dreht sich alles um Kamelien und Cindy widmet sich den Rosen. Bei Silberdistels machen wir einen Gang durch den heimischen Garten. Ah, nicht zu vergessen die Apfelblüte auf Charlottes Blog.

Das soll mich aber nicht davon abhalten, auch diese Woche im Rahmen der Sonntagsleserei, einer Idee der Bücherphilosophin, noch ein bisschen in den Blogs der letzten Woche zu stöbern.

Für die Wunschliste

Lichtgewimmel hat es wieder getan und mir Reiseliteratur auf die Liste gesetzt, diesmal Oss Kröher mit Das Morgenland ist weit.

Literaturen stellt auf dem gemeinschaftlich betriebenen Blog We read Indie den französischen Autor Emmanuel Carrère mit seinem Buch Alles ist wahr vor.

Die nette Bücherkiste macht mich neugierig auf die Erinnerungen von Jennifer Lee, die Ende der fünfziger Jahre begann, als Hebamme in London zu arbeiten.

Zwei Tierfotos, die es mir diese Woche angetan haben,

zeigen Störche, die Wert auf eine ansprechende Wohnlage legen, und eine neugierige Katze. Beide stammen aus dem Blog von Alois Absenger. Dazu passend der Beitrag auf awesomatik, der zeigt, was Tierfotografen passieren kann, die Erdmännchen filmen wollen.

Reiseempfehlungen

Der Blog Weltneugier gibt Hinweise und weitere Links zum Thema Couchsurfing – preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten mit Überraschungsgarantie.

Mal wieder Zeit, ins Museum zu gehen, z. B. bei Farbraum.

Seitengeraschel hat auch gleich eine Idee, wie wäre es mit der British Library? Und bleiben wir noch einen Moment in Großbritannien und besuchen den wunderbaren Garten von Beth Chatto.

Maren Wulf sendet Picture Postcards from NL.

Die Gelbe Eule gibt uns einen Einblick in ihre Reise nach Island, und zwar hier und hier. Nach Norwegen geht es bei Lady Fi, und zwar in die ehemalige Bergstadt Røros. Sehenswert.

Ganz und gar länderübergreifend wird es wieder bei Steve McCurry, diesmal mit dem Titel Power of Place.

Danach sollte man sich stärken, den ultimativen Hinweis dazu gibt es von Charlotte. Sieht das nicht lecker aus? (Nein, ich bekomme keine Schmiergeldzahlungen von Charlotte!)

Last but not least

Buchpost wünscht allen friedliche und schöne Ostertage, mit der richtigen Menge an Innehalten, die nottut.

Dazu noch zwei Bilder, bei denen sich Himmel (gefunden auf dem Blog Von der Freiheit zu träumen) und Erde (aus dem Blog Fotostopp) wunderbar ergänzen.

 

 

Sonntagsleserin KW #15 – 2014

Auch diese Woche ein Rückblick im Rahmen der Sonntagsleserei, einer Idee der Bücherphilosophin.

Hier wird’s lehrreich

Auf Hauptsache Bücher gab es eine architektonisch interessante Zeitreise in die 1920er zur Frankfurter Küche (siehe auch den Wikipedia-Artikel). Den verlinkten zeitgenössischen Werbefilm sollte man sich ebenfalls anschauen. Ich spürte an meiner zunehmenden Ungeduld, um wie viel schneller unsere Sehgewohnheiten geworden sind.

Über den Kastanien hat einen lesenswerten Artikel geschrieben über Alice Miller und das Buch ihres Sohnes.

Buchwolf stellte fest, dass die Odyssee kein literarischer Achttausender war wie zunächst gedacht, sondern „nur“ ein lesenswerter Dreitausender.

Awesomatik hat den ultimativen Lesetipp, falls man Bären, Pumas oder anderem Getier in freier Wildbahn begegnet.

Für die ins Uferlose wuchernde Wunschliste

Auf Orte und Menschen las ich diese Woche zum ersten Mal den Namen Albert Vigoleis Thelen und schon ein paar Tage später berichtete Buecherrezension über den Autor, da sich dessen Todestag am 9. April zum 25. Mal jährte. Sein Hauptwerk trägt den schönen Titel Die Insel des zweiten Gesichts. Aus den angewandten Erinnerungen des Vigoleis.

Libroskop weckt Leseneugier auf das Debüt die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle… von Sharon Dodua Otoo.

Der englischsprachige Blog Silver Threads erinnert zu Recht an den Klassiker Clayhanger von Arnold Bennett, und Tony’s Book World verspricht, dass In the Cage von Henry James lesens- und lohnenswert sei.

Zum Schauen, Staunen und Reisen

Silberdistel zeigt uns die Blüten ihres Korallenkaktus. Kleine Kostbarkeiten.

Und in Blumen schwelgen kann man bei Charlotte, hier und hier und hier und hier. Wow!

Cindy zeigt eindrückliche Fotos von einem Gorillababy und dessen Mutter, wie immer eingerahmt von interessanten Informationen.

LandGlück hat mich mit Text und Bild davon überzeugt, dass das älteste Gestüt Deutschlands unbedingt eine Reise wert ist.

Fotostopp ist ein Fotoblog, den ich letzte Woche für mich entdeckte. Da muss ich mal mit Ruhe stöbern gehen, aber schon dieses Bild hier, aufgenommen in Irland, beruhigend und weit wie ein Gemälde.

Buchpost wünscht allen einen schönen Sonntag und eine gute Osterwoche!

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Sonntagsleserin KW #14 – 2014

Auch diese Woche ein kleiner Rückblick im Rahmen der Sonntagsleserei, einer Idee der Bücherphilosophin.

Diesmal möglichst kurz und knackig, da ich es geschafft habe, mir beim Unkrautzupfen zwischen den Rosen einen Dorn in den Finger zu rammen, der sich daraufhin entzündete, sodass gestern ein kleiner Arztbesuch vonnöten war und das Tippen ein bisschen mühsam vonstatten geht. Zurück zum Text.

Lesenswert

Zwei Artikel habe ich, wenn auch aus ganz unterschiedlichen Gründen, diese Woche sehr gern gelesen, nämlich den auf Literaturen über Akif Pirinçci und auf Skyaboveoldblueplace, der doch mal ein Blogstöckchen aufgefangen hat und dem ich bei seinen angeblichen Abschweifungen besonders gern folge.

Auf Nur mal so – nur mal … ich lesen wir von einem interessanten Gespräch in einer Buchhandlung und Lesewelle lädt in einem wunderbar bebilderten Beitrag zu einer Georg Büchner-Ausstellung ein.

Fürs Regal oder die Wunschliste

Cineratur’s Blog erinnert mich daran, dass ich schon längst den Letzten Mohikaner habe lesen wollen.

Der Kaffeehaussitzer macht mich sehr neugierig auf Himmel über London von Håkan Nesser.

Wolfgang Schiffer stellt auf seinem Blog Wortspiele den Roman Jojo von Steinunn Sigurðardóttir vor, während aus.gelesen mir Esther auf die Wunschliste setzt.

Cat Content

Hier geht’s lang zu großen Pfoten und hier gibt’s Küsschen.

Zum Reisen, Schauen und Staunen

Peggy von Entdecke England stellt uns die vielseitig begabte Beatrix Potter vor, eine Frau, die für das Lake District eine wichtige Rolle spielen sollte.

Dann gibt’s zum einen ein tolles Foto aus Moskau, aufgenommen von Ulla Keienburg und zum anderen eine Fotoserie zum Thema Türen in Jerusalem auf dem Blog Hinter den Türen

Mit dem großartigen Beitrag von Steve McCurry zum Thema One Step at a Time wünsche ich allen einen schönen Sonntag.

 

Nachtrag zur Sonntagsleserin #KW 13 – 2014

NATÜRLICH war ich, wie vermutlich fast alle LeserInnen von Sätze&Schätze, begeistert von der Vorstellung des Buches Ein Reporter und nichts als das von Albert Londres. Das hätte gestern also unbedingt noch erwähnt gehört.

Viel Spaß hatte ich dann aber auch an dem sich nach Birgits Post entspinnenden Kommentargespräch. Ich habe nämlich – aus zugegebenermaßen ganz eigennützigen Motiven – versucht, Birgit ins Gewissen zu reden:

Liebe Birgit, ich bin ernsthaft vergrätzt. Ich hatte mir ganz fest vorgenommen, eine Zeitlang alle verlockenden Buchvorstellungen zwar zu lesen und mich an ihnen zu erfreuen. Punkt. Die Titel eventuell auf meine Wunschliste zu setzen. Aber mehr nicht. Aber nein, jetzt kommst du daher, schreibst so ansteckend begeistert, dass ich meine Vorsätze glatt vergesse. Ich finde es so großartig, wenn Bücher es schaffen, mich tatsächlich an andere Orte, in andere Kulturen, in eine andere Zeit zu versetzen. Meinen Horizont weiten… Könntest du bitte die nächsten Wochen nur fürchterlich langweilige Titel vorstellen? Oder wenigstens Bücher, die ich schon kenne oder die sowieso schon darauf warten, endlich gelesen zu werden? […] Leicht resignierte Grüße, Anna

Birgit gab sich gesprächsbereit:

… Keinesfalls will ich riskieren, Dich zu vergrätzen, weil ich Deine Kommentare so mag, selbst die resignierten. Ich kann aber auch kaum Bücher besprechen, die du schon kennst, weil wir da auch eine ziemliche Schnittmenge haben, wie ich Deinem Register entnahm. Und das mit den fürchterlich langweiligen Titeln wäre jetzt wirklich von mir zu viel abverlangt. Ich überlege mir was…vielleicht Kochbücher?

Und ich sah ein, dass auch ich Birgit entgegenkommen muss:

Gut, dass du dich langweilst, will ich ja auch nicht. Da lass ich mit mir reden: Also, Kochbücher wären eine famose Idee. Da bin ich absolut immun. Oder Gartenbücher? Oder Bücher zu alten Handwerkstechniken? Klöppeln, Tiere, Moose und seltene Farne? Wie rede ich mit meiner Katze? DIY-Bücher? Oder Bücher, die noch nicht ins Englische oder Deutsche übersetzt wurden? Extrem kompliziert schreibende Philosophen des Mittelalters? Sport wäre auch ein weites Feld oder: Wie spekuliere ich an der Börse? Also, es gibt doch wirklich genug Auswahl!

Da Birgit gesundheitlich angeschlagen war, empfahl ich ihr zur Aufheiterung noch das völlig sinnfreie Video
http://www.youtube.com/watch?v=sTSA_sWGM4

Was sie dann netterweise noch kommentierte mit:

Herrlich. Sowohl die Liste als auch das Video – einfach trololo 🙂 🙂 🙂 Ich denke, ich nehme die Farne.

Ich bin gespannt, wie’s weitergeht. Euch allen einen schönen Montag, mit oder ohne Farne.

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Sonntagsleserin KW #13 – 2014

Auch diese Woche einen kleinen Rückblick im Rahmen der Sonntagsleserei, einer Idee der Bücherphilosophin, die ich auch deshalb nach wie vor reizvoll finde, weil man damit ein Archiv der für einen selbst besonders lesenswerten Artikel  anlegen kann – selbst auf die Gefahr hin, dass man man hin und wieder Eulen nach Athen trägt, weil der ein oder andere Beitrag den meisten anderen LeserInnen ebenfalls bekannt sein dürfte.

Schreibende Blogger und Bloggerinnen

Diese Woche haben mich zwei ganz unterschiedliche Texte sehr angesprochen, zum einen Stadtkrieger von Zeilentiger liest Kesselleben und zum anderen die Erinnerungen an Oma Düsseldorf von Heike Pohl, hier und hier.

Charlotte macht uns in ihrem Artikel über Selbstdisziplin auf ihrem Blog Zurück im Leben bekannt mit Thomas Kobbe und dessen Zeichnungen vom inneren Schweinehund – für alle, die sich schon immer gefragt haben, wie der eigentlich aussieht.

Für’s Regal und die endlose Wunschliste

Der Leseschatz hat diesmal Zwischenspiel von Monika Maron im Gepäck, während Claudia vom Grauen Sofa Sieben Sprünge vom Rand der Welt von Ulrike Draesner gelesen hat.

Auf Alles mit Links fand sich eine Besprechung zu Bel-Ami von Guy de Maupassant, eingeleitet von einem lesenswert heiter-melancholischen Gedicht, der ich kaum widerstehen konnte.

Auf Widerstandistzweckmässig werden diesmal fünf Bücher vorgestellt, die uns einladen, unseren westlichen Lebensstil mal kritisch unter die Lupe zu nehmen. Ihren Hinweisen verdanke ich auch den Link zu Minimalismus: Wie ein neuer Trend vom Ballast befreit auf dem Blog Malmini.

Der englischsprachige Blog  Thinking in Fragments stellt keinen Roman vor, der sich – wie so viele in diesem Jahr – mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigt, sondern ein Buch, das die Bombardierung Exeters 1942 als Ausgangssituation hat: After the Bombing von Clare Morrall.

Tales from the Reading Room macht mich neugierig auf die Autorin Angela Thirkell (1890 – 1961), deren Romane im Virago-Verlag neu aufgelegt werden.

Fürs Fernweh

Auf Lichtgewimmel gibt’s es mit  Redmond O’Hanlon und dessen Buch Kongofieber die Fortsetzung seiner Reiseliteratur-Empfehlungen.

Wem Afrika zu weit ist, dem empfehle ich eine Reise nach Polen, in das wunderhübsch blumig-bunte Dorf Zalipie. Reiseführerin ist der Blog Stories are everywhere.

Wem Polen zu weit ist, der kann mit der Lichtbildwerkerin einen Ausflug an den Strand von St. Peter Ording unternehmen. So schön!

Buchpost wünscht einen entspannten und sonnigen Sonntag!

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Blogbummel KW #12 – 2014

Die Bücherphilosophin hat mit ihrer Aktion „Sonntagsleserin“ einen Trend ins Leben gerufen, der vielen LeserInnen und BloggerInnen Spaß macht, als Erinnerungshilfe dient und gleichzeitig auf andere Blogs aufmerksam macht. Also auf zur ersten Sonntagsleserei im kalendarischen Frühling.

Für’s Regal

Die Bücherphilosophin hat Ungehorsam von Naomi Alderman gelesen und Mara von Buzzaldrins Bücher war angetan von Pieter Webelings Buch Das Lachen und der Tod.

Auf Glitzernde Wörter wurde das Buch Allerseelenauftrieb von Isabella Breier empfohlen.

Es ist ja ein bisschen Eulen nach Athen tragen, aber wie immer war der Artikel auf Sätze&Schätze  lesenswert. Wer sonst könnte so elegant – und verhängnisvoll für meine Wunschliste – Isaac B. Singer und Cat Content verbinden?

Die Empfehlung von Sophie von Literaturen, nämlich Koala von Lukas Bärfuss, stand nicht lange auf meiner Wunschliste, die habe ich nämlich gestern gleich in die Tat umgesetzt.

Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra, empfohlen vom Leseschatz, steht ebenfalls schon im Regal, leider noch ungelesen.

Berichte über die Leipziger Buchmesse gab es viele, doch bei Büchernische beschrieb einer so schön, wie sich das für den Mann einer Bloggerin anfühlt: „10 Dinge, die man als Mann einer Buchbloggerin während einer Buchmesse beachten muss“. Köstlich.

Keine Buchempfehlung, aber ein Artikel auf Kuschelpädagogik, der mich – als Mensch und Lehrerin – traurig und wütend macht und gleichzeitig froh, dass es LehrerInnen gibt, die sich kümmern, nicht wegschauen.

Auf Ulla Keienburgs Blog gab’s zwei Video-Tipps, die für sich selbst sprechen. Ernst, Wahrhaftigkeit und Lebensfreude pur. Das erste Video heißt „Dear Future Mom“ und das zweite ist die schönste der vielen gerade kursierenden Varianten, die ich zu „Happy“ von Pharrell Williams kenne.

Zum Schauen und Mitreisen

Zunächst eine Buchempfehlung von Lichtgewimmel, gerade entdeckt und schon auf meiner Wunschliste, nämlich der Roman Blue Highways über eine Fahrt durch die USA von William Least Heat Moon. Toll, dieser Besprechung sollen noch sieben weitere folgen.

Schon Stammgast bei meiner Sonntagsleserei, Cindy mit ihren Fotoserien, diesmal Rosen, hinreißend schön.

Ach, überall tauchen Fotostrecken von kleinen und großen Reisen auf, was einen ganz hibbelig macht. Ich möchte auch die Koffer packen.

Die Gelbe Eule war in Zoutelande (Holland).

Alles ist gut war westlich von Heiligendamm unterwegs.

Die Ankunft des Frühlings wird in den Fotos von einfachtilda gefeiert und bei Petra von Philea’s Blog wird passend dazu ein überaus charmanter Frühjahrsputz veranstaltet.

Mit dem wunderschönen Gedicht Meer von Erich Fried – sucht unbedingt die vollständige Fassung des Textes – auf dem Blog von Maren Wulf  wünscht Buchpost allen einen entspannten Sonntag.

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Sonntagsleserin KW #11 – 2014

Auch diese Woche wird „sonntagsgelesen“; die Bücherphilosophin hat damit anscheinend einen Nerv getroffen und eine Sonntagstradition entwickelt, an der man jetzt sogar bis mittwochs teilnehmen kann. Auf geht’s:

Für’s Regal

Auf Sätze&Schätze wird in einem hinreißenden Gastbeitrag von Klaus Krolzig an Harold Bloom, den amerikanischen Literaturkritiker, und sein Buch Shakespeare. Die Erfindung des Menschlichen erinnert. Das Schöne daran: Das Buch steht im Regal. Das Schlechte daran: Ich habe es noch nicht gelesen.

Günter Keil macht ebenfalls Lust auf einen richtig dicken Schmöker, nämlich Der Distelfink von Donna Tart.

Wesentlich schmaler kommt da das Büchlein 84 Charing Cross Road von Helene Hanff daher, das ich vor Jahren mit Begeisterung gelesen habe. Es erschien 1970 und gewinnt immer wieder neue Leser und soll, wie Feiner Reiner Buchstoff schreibt, sogar neu aufgelegt werden.

Im Bücherwumloch klingt die Besprechung zu Die Verlobung von J. Courtney Sullivan interessant.

Die Sonntagsleserei hat natürlich zur Folge, dass man auf für einen bisher unbekannte Blogs aufmerksam wird, diese Woche z.B. auf Pop-Polit von einigen Hamburger Journalisten, und da fand sich u. a. ein Beitrag von Gérard Otremba zu Das Labyrinth der Welt von Dieter Forte, ein Buch, das sofort auf die Wunschliste wandert.

Sowohl Masuko13 also auch FixPoetry waren sehr angetan vom Gewinner des diesjährigen Preises der Leipziger Buchmesse Vor dem Fest von Saša Stanišić.

Deep Read schreibt eine verlockend-lockere Besprechung zu Der See von Banana Yoshimoto. „Ich finde es viel interessanter zu lesen, wie diese beiden versuchen, an ihrer Beziehung zu arbeiten und gemeinsam voranzukommen, als irgendeine Herzschmerzschmonzette, wo die Liebenden nichts besseres zu tun haben, als sie gegenseitig im Weg zu stehen und Schmerzen zuzufügen. Für solche hausgemachten Luxusprobleme haben Chihiro und Nakajima gar keine Zeit – und sind wahrscheinlich auch zu klug.“

Bei dem Roman Nilowsky von Thorsten Schulz gingen die Meinungen allerdings auseinander. Für Seitengang entpuppte er sich letztlich als verzettelter Nachttischhüter, während der Gastbeitrag auf Bibliophilin mit den Worten endete: „ein toller Roman über Freundschaft, Loyalität, Verantwortung, Verzweiflung, Hoffnung und Liebe und darüber, dass der erste Eindruck nicht unbedingt der richtige ist.“

Auf den englischen Blogs fiel mir bei BookerTalk der Titel Benediction von Kent Haruf ins Auge.

Abschließend noch eine Liebeserklärung an eine Buchhandlung in London. Zum Hinfahren. Sofort. Gefunden auf The Matilda Project.

Zum Schauen und Stauen

Auch diese Woche eine Fotoserie von Cindy, diesmal zeigt sie uns die fragile Schönheit der Kolibris.

Der Frühling tut uns gut, zu sehen bei den Silberdistels  und in Annettes Garten.

Steve McCurry zeigt diesmal eine beeindruckende Serie zum Thema Porträtfotografie, aufgenommen in den unterschiedlichsten Kulturen.

Der schönste Sonnenuntergang fand diese Woche anscheinend in Hamburg statt 🙂 – fotografiert im richtigen Moment von Stefan.

Einen schönen Sonntag wünscht Buchpost.

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Sonntagsleserin KW #10 – 2014

Bevor wir bestimmt alle zum Frühlingssonnensonntagsspaziergang aufbrechen, will ich doch – angeregt von der Aktion der Bücherphilosophin – auch diese Woche Revue passieren lassen, was ich so alles letzte Woche auf anderen Blogs gefunden habe.

Für die Wunschliste

Muromez empfiehlt Vor unser aller Augen von Bruno Schrep. Klingt bedrückend, aber wichtig.

Birgit von Sätze&Schätze macht mit ihrer Besprechung nicht nur neugierig auf Große Liebe von Navid Kermani, ein Buch, das ich sonst vermutlich nicht wahrgenommen hätte, sondern zeigt auch, was Literatur vermag, wenn sie uns „erwischt“.

Der Kaffeehaussitzer ist sehr angetan von einem Krimi des Autors Wolfgang Schorlau, der einen vielleicht sogar zu einem bewussteren Fleischesser machen kann.

Das Buch, auf das Zeilentiger liest Kesselleben Lust macht, muss ich mir nicht mehr auf die Wunschliste setzen, es ist bereits im Regal und wartet darauf, endlich gelesen zu werden: Der Weg des Falken von Jamil Ahmad.

Und endlich gibt es eine neue Folge von Herbert liest. Diesmal ist Herbert zu Gast bei Andreas Heineke, einem Redakteuer des BÜCHER-Magazins. Und so kommt Colson Whitehead mit Der letzte Sommer auf Long Island ebenfalls auf die Liste.

Fürs Auge und Fernwehbekommen

Ich finde Bohlenwege – am liebsten durchs Moor – unwiderstehlich und Charlotte hat einen – noch ganz herbstlich – in Szene gesetzt. Den würde ich gerne mal unter die Füße nehmen.

Im Gegensatz dazu kommen die Mohnblüten auf Cindy’s Blog schon richtig sommerlich daher. Man spürt förmlich die Sonne, die Wärme, die Farben.

Und wenn man gar nicht damit rechnet, findet man sich in einer kleinen schwedischen Stadt mitten in einer interessanten Foto-Ausstellung wieder, präsentiert von Bente Haarstad.

Maren lässt uns auf ihrem Blog Von Orten und Menschen noch einmal mit wunderbaren Fotos und passenden Worten teilhaben an ihrer Wüstenreise und übermittelt uns den Beduinengruß „Weite sei um dich.“

Stöckchen

Die letzten Wochen schwirrten so viele Blogstöckchen durch die Gegend, dass einige sich schon leicht verschreckt in Sicherheit brachten. Doch manche der aufgefangenen Stöckchen sind eine wahre Freude. Besonders gern gelesen habe ich die Antworten auf dem Grauen Sofa, die von Claudia außerdem mit hinreißenden Fotos bebildert wurden. Mein Favorit: Das apportierende Duo im Wasser.

Und zum Glück hat auch Rambling Brother, nachdem er erst einmal grundsätzlich über Sinn und Unsinn von Stöckchen und Blogs nachgedacht hat, uns seine Antworten nicht vorenthalten.

Es ist sicherlich immer wieder nötig, sich selbst ehrlich einzugestehen, weshalb man bloggt, wie wichtig einem die Zugriffsstatistiken sind, ob man der Gefahr erliegt, mit seinem Blog überwiegend die eigene Imagepflege zu betreiben, ob man mit im Grunde inhaltsleeren Posts künstlich Traffic zu erzeugen versucht oder ob man der Meinung ist, den Lesern jeden Zuwachs im Bücherregal mitteilen zu müssen usw.

Doch für mich ist das nicht zu verwechseln damit, wenn ich bei den Blogs, die ich besonders gern lese, auch etwas von dem Menschen erfahre, der „dahinter“ steht. Das ist für mich ein Zeichen des Interesses, der Wertschätzung. Und genau diese Blogs tun das dann fast schon auf diskrete Art und Weise, mit Humor und Gelassenheit.

Allen LeserInnen einen entspannten Sonntag und im Sinne des Nomadengrußes:

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Sonntagsleserin KW #09 – 2014

Eigentlich wollte ich diese Woche mit dem Sonntagslesen mal aussetzen, mich irgendwo auf eine Bank setzen, zurücklehnen und die Zeit zum Lesen nutzen, aber was soll ich sagen, es macht zu viel Spaß, also bin ich wieder bei der Aktion dabei, die uns die Bücherphilosophin da ins Haus geschleppt hat 🙂

Fürs Bücherregal

Auf dem Feinen Reinen Buchstoff wird Schwimmen in der Nacht von Jessica Keener vorgestellt.

Phelmas.com macht neugierig auf Jacques der Fatalist und sein Herr von Denis Diderot und dass ich nun doch etwas von Arno Schmidt lesen möchte, das liegt an der Besprechung auf aus.gelesen.

Wenn ich endlich mal ausprobiere, ob mir Aquarellmalerei Spaß macht, dann werden mir die Hinweise für Anfänger bei aquarellestark sicher weiterhelfen.

Und die Artikel auf Sätze&Schätze sind  natürlich immer lesenswert, egal, ob Birigit launig über ihre Fasnachterfahrungen samt grandioser Titelzeile plaudert oder darüber sinniert, wem der Vorzug zu geben sei, Fred Astaire oder Gene Kelly. Außerdem erscheinen ihre Posts in einer Geschwindigkeit, dass ich mir nur noch fassungslos die Augen reiben kann. Na ja, und zwischendurch gibt Birgit noch Interviews, z. B. im Bücherstadtkurier.

Sophie hat auf Literaturen schon vor längerem Schneetage von Jan Christophersen vorgestellt und mir damit Lust gemacht, das Buch endlich mal aus dem Regal zu holen. Überhaupt schlummern bestimmt auf vielen Blogs Artikel aus den Anfangszeiten, als man noch nicht so viele Leser hatte. Vielleicht sollte man den ein oder anderen noch einmal veröffentlichen?

Wie gut, dass Caterina von den Schönen Seiten uns an teilhaben lässt an der Lesung zu Alice Munro während der Mannheimer Literaturtage!

Tales from the Reading Room ist begeistert von Alice McDermotts Roman Someone, während Leah von Books speak Volumes ganz dringend Anna Hope und ihren Roman Wake empfiehlt, der im London der Zwanziger spielt.

Zum Schauen und Staunen

Die Fotos von einfachtilda sprechen für sich und Silvia von Springorumkunst malt Bilder, die farbsatt, lebendig und dabei gleichzeitig einen ganz privaten Moment zeigen. Was mag die Frau unter dem herrlich knallig gelben Schirm wohl denken?

Zum Fernwehbekommen

Lesewelle hat gleich einen ganzen Koffer mit Büchern gepackt und Petra hat ihn als Bücherkoffer Nr. 8  veröffentlicht, wer möchte da nicht gleich losfahren oder loslesen?

Wie schön, dass Maren Wulf ihre beeindruckenden Foto-Impressionen aus Jordanien mit uns teilt. Und in Farben schwelgen kann man mit Cindy, noch einmal in Puerto Rico.

So, und jetzt auf die Bank und euch einen schönen Sonntag.

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Sonntagsleserin KW #08 – 2014

Die Bücherphilosophin hat eine lohnenswerte Aktion ins Leben gerufen: am Ende einer Woche noch einmal die Artikel Revue passieren zu lassen, die einem in den letzten Tagen besonders gut gefallen haben.

Für die Wunschliste

Es liegt zwar schon länger zurück, aber erst diese Woche habe ich von Mara auf Buzzaldrins Blog den Artikel zu  Florian Werners Buch Schüchtern. Bekenntnis zu einer unterschätzten Eigenschaft entdeckt, der mich außerdem daran erinnert, dass hier noch Susan Cains Buch Quiet liegt, das ich schon längst habe lesen wollen.

Mara hat außerdem ein Interview mit Sigrid Löffler, der Literaturkritikerin, geführt; Löfflers Antworten haben mich ein wenig vergrätzt. Ihre Abwehr gegenüber jeglicher „Laienbeteiligung“ auf dem Feld der Literatur scheint mir wenig zukunftsweisend.

Sophie von Literaturen stellt das Buch Bitter von Ludwig Laher vor, der darin die Biografie eines Nazi-Verbrechers recherchiert.

Lesewelle stellt uns die Reisepionierin Ella Maillart vor, die mich an Clärenore Stinnes erinnerte.

Und auch, wenn ich jetzt nicht unbedingt das Buch lesen möchte, hat mich der Kaffeehaussitzer auf ein Zitat aus Unterwegs aufmerksam gemacht, das mir immer noch im Kopf herumgeht.

Klasse fand ich die Besprechung zu dem Kriminalroman Faule Finnen fangen keine Fische auf dem Blog Alles mit Links. Es wird nicht zu viel verraten, aber ein Eindruck vermittelt, der mehr als neugierig macht. Und die Länge stimmt. Wandert ebenfalls auf die Wunschliste.

Birgit von Sätze&Schätze hat einen wunderbaren Artikel zu Lili Grün, der jüdischen Lyrikerin, veröffentlicht und Claudia vom Grauen Sofa steckt mich an mit ihrer Begeisterung über die Frisch-Tagebücher. Sollte ich demnächst meinen Broterwerb aufgeben, um mich ausschließlich dem Lesen zu widmen, sind diese beiden Bloggerinnen daran nicht unschuldig.

Der englischsprachige Blog Bookertalk macht neugierig auf Whatever happened to Harold Absalon von Simon Okotie.

Zum Reisen und Fernweh-Bekommen

Diese Woche geht es schwerpunktmäßig nach Großbritannien, zum einen nach Oxford auf dem Blog A Readmill of my Mind und zum anderen zum Kleinen Entdecker, der die Cutty Sark in London erkundet, auch wenn er damit zurechtkommen musste, dass Mama Peggy noch so ihre Navigationsprobleme hatte 🙂

Und das Foto der Drover’s Road würde ich mir sofort ins Wohnzimmer hängen, noch lieber würde ich allerdings dort wandern.

Bente Haarstad öffnet uns die Augen für eine raue und auch schon etwas in die Jahre gekommene Schönheit alter norwegischer Häuser.

Atemberaubend fand ich die Fotos von Cindy, die sie uns von ihrem Hotel in Puerto Rico zeigt. Überhaupt ist ihr Blog unbedingt mehr als einen Besuch wert.

Und mit dem Blumenstrauß Ein Glas Frühling von Charlotte wünsche ich euch einen schönen und friedlichen Sonntag.

Sonntagsleserin KW #7 – 2014

Die Bücherphilosophin hat eine lohnenswerte Aktion ins Leben gerufen: am Ende einer Woche noch einmal die Artikel Revue passieren zu lassen, die einem in den letzten Tagen besonders gut gefallen haben.

Für die Wunschliste

Auf dem Blog Beauty is a sleeping cat wird Fuzzy Nation von John Scalzi, ein Sci-Fi-Buch, so dermaßen begeistert besprochen, dass ich nur schwerlich widerstehen kann, obwohl ich sonst Science Fiction gar nicht so richtig wahrnehme. Auch Hundefreunden wird ihr Eingangszitat Spaß machen.

Auf masuko13 wird April von Angelika Klüssendorf vorgestellt und auf Literaturen klingt Angst hat die Quersumme 5 von Glyde Callesen sehr vielversprechend.

Ingrid von DruckSchrift erinnert mich daran, dass ich schon lange mal wieder etwas von Shakespeare lesen wollte.

Petra von Philea’s Blog schreibt hinreißend begeistert zu F von Kehlmann und Claudia empfiehlt auf dem Grauen Sofa einen Roman von Zadie Smith.

Silver Threads erinnert an die Autobiografie von Frederick Douglass, eines ehemaligen Sklaven, die ich schon lange mal lesen wollte.

Ebenfalls interessant ist der Artikel von Tanja Bernsau über die Monuments Men, deren Geschichte demnächst in die Kinos kommt.

Und einen neuen Literaturblog habe ich auch entdeckt, nämlich den Feinen Reinen Buchstoff.

Zum Mitreisen, Schauen und Schauen

James war wieder mit seiner Kamera im Ilkley Moor im Westen Yorkshires unterwegs.

Stefan hat unter dem Titel Nature Art einen besonderen Moment eingefangen.

Charlotte und Annette bringen uns mit ihren Fotos einen Vorgeschmack auf den Frühling. Charlotte war es auch, die der Photo Challenge zum Thema Selfies noch einmal ganz neue, beeindruckende Seiten abgewonnen hat.

Das fotografische Highlight waren für mich diese Woche die Fotografien lesender Menschen auf dem sehenswerten Blog von Steve McCurry. Hier geht’s lang zu Teil 1 und Teil 2.

Die GelbeEule machte mich ganz unruhig, weil ich sofort die Koffer  packen wollte, auf nach Schottland. Das wäre auf jeden Fall reizvoller als die 45 Oberstufenklausuren, die mich die nächsten Tage und Wochen begleiten werden…

Die Sonntagsleserin KW #06 – 2014

Die Bücherphilosophin hat es vorgemacht: am Ende einer Woche noch einmal die Artikel Revue passieren zu lassen, die einem in den letzten Tagen besonders gut gefallen haben.

Das kommt auf die Wunschliste fürs Bücherregal

Claudia vom Grauen Sofa schreibt über Herrndorfs Arbeit und Struktur und löst damit ein Kommentargespräch aus, das sie zu Recht an einen Literaturkreis denken lässt und mich überzeugt hat, dass ich das Buch wohl doch lesen möchte.

Gedankenwelten macht mich neugierig auf eine Autorin, von der ich noch gar nichts kenne, nämlich Monika Maron.

Auf Whispering Gums wird All the Birds singing von Evie Wyld empfohlen und Shelf Love ist sehr angetan von den 1953 erschienenen Erinnerungen von Camara Laye mit dem Titel The Dark Child.

Einen ebenfalls afrikanischen Autor legt uns Kulturgeschwätz ans Herz. Fazit: Chinua Achebe müsse man lesen.

Lesen macht glücklich setzt mir Was mit dem weißen Wilden geschah auf die Liste.

Zum Mitreisen und Schauen und Staunen

Stefan von Freiraum  hat wieder viele interessante Links zusammengetragen. Besonders gefielen mir das Vogelflugvideo und der Link zu den Fotografien alter Menschen.

Auf Ingos England-Blog gibt es diesmal einen Artikel über die traditionellen Hinweisschilder.

Sport und Spaß

Allen, die meinen unbedingt mal wieder Sport treiben müssen, aber immer irgendwelche Ausreden finden, hilft vielleicht die schöne Geschichte von Victoria auf ihrem Blog Tales from the Reading Room.

Richtig Spaß hatte ich an dem super geschriebenen Artikel von Uwe Wittstock mit dem Titel „Mails sonder Zahl“, der uns erzählt, was passiert, wenn wir nicht in der Lage sind, unser E-Mail-Programm zu bedienen.

Die Sonntagsleserin KW #05 – 2014

Die Bücherphilosophin hat es vorgemacht: am Ende einer Woche noch einmal die Artikel Revue passieren zu lassen, die einem in den letzten Tagen besonders gut gefallen haben.

Für die Bücherwunschliste

Mara von Buzzaldrins stellt Eine kurze Geschichte vom Sterben vor und auch Halb so wild von David Baddiel klang vielversprechend. Dabei fand ich das Foto von Bandit ziemlich cool. Sätze&Schätze schreibt da so schön zu: „Mara von buzzaldrins bücher bringt mich an den Rand der Verzweiflung: So viele ansprechende Bücher…so viele ansprechende Besprechungen!“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Muromez beginnt seine Besprechung der ersten Erzählung Aitmatows Aug in Auge mit den Worten: „Literatur kann dich Star Trek-mäßig irgendwohin beamen. Ohne großen Stress und ohne große finanzielle Hürden. Lediglich die Fantasy muss ein wenig angeregt werden, im rundlichen Kasten da oben.“

Der Blog Leseschatz von Sonja und Hauke Harder macht uns neugierig auf Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm und außerdem noch auf das Buch Ewigkeitsfjord von Kim Leine.

Petra von Philea’s Blog hat dafür gesorgt, dass ich gestern den Buchladen mit Heute bedeckt und kühl von Michael Maar verlassen habe.

Nele von EinJahrhundertlesen macht aufmerksam auf Atlantis von Hauptmann.

Auf Phelmas. com fand ich eine Besprechung zu Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit von Thomas de Padova. Naturwissenschaft verstehen durch ihre geschichtliche Entwicklung und anhand ihrer Protagonisten, das gefällt mir.

Und Günter Keil empfiehlt ganz dringend Hanna und Sebastian von Thomas Klugkist, das sei ein intelligenter Briefroman, quasi die Akademikerversion von Gut gegen Nordwind.

Zum Mitreisen und Schauen

Für die, die gerade Schnee vermissen, ein wunderschönes Winterbild bei Lady Fi.

Ingo stellt diesmal auf seinem England-Blog die z. T. sehr kunstvoll verzierten Lychgates vor, die oft an den Eingängen der Friedhöfe zu finden sind, und erläutert deren ursprüngliche Funktion.

Auf Alles ist gut findet sich Beitrag über einen erfüllten Reisetag in Island.

Wie immer sehenswert, die Fotoserien auf dem Blog von Steve McCurry; diesmal mit Motiven von den Basaren und Märkten der Welt.

Die Sonntagsleserin KW #04 – 2014

Die Bücherphilosophin hat es vorgemacht: am Ende einer Woche noch einmal die Artikel Revue passieren zu lassen, die einem in den letzten Tagen besonders gut gefallen haben. Beginnen wir mit einer Empfehlung und einem Artikel, die sich mit den Folgen des Nationalsozialismus beschäftigen:

Auf Sätze & Schätze eine Buchbesprechung, die unbedingt lesenswert klingt: Was hat der Holocaust mit mir zu tun? von Harald Roth.

Thematisch passt dazu der Artikel der Kunsthistorikerin Tanja Bernsau über den jüdischen Kunstmäzen Martin Flersheim.

Werden wir nun ein wenig entspannter: Ich wusste gar nicht, dass Jill Paton Walsh sich der Romane um Lord Peter Whimsey von Dorothy Sayers angenommen und weitere Bücher um den adligen Hobbydetektiv geschrieben hat. Und der englischsprachige Blog Thinking in Fragments behauptet, dass die richtig gut seien. Wird vorgemerkt.

Claudia vom Grauen Sofa habe ich schon angemahnt, doch bitte mal mehr Bücher vorzustellen, die mich gar nicht ansprechen, oder wenigstens Bücher, die ich schon kenne, aber nein, sie hat es wieder getan und mir einen Titel schmackhaft gemacht, der unbedingt auf die Liste muss: Ein Schmetterling im November.

The Coffee Site nimmt sich vor, 2014 endlich mal ein paar der dicken, einschüchternden Wälzer zu lesen, die wir zwar gern im Regal stehen haben, für die wir im Alltag aber oft nicht die Zeit, die Muße und die Konzentration haben. Eine Anregung, die ich mir für die nächsten Ferien hinter die Ohren schreibe.

Awesomatik findet immer wieder Videos, bei denen ich froh bin, dass ich auf dem Sofa sitze und es relativ unwahrscheinlich ist, dass plötzlich ein Grizzly durchs Wohnzimmer spaziert. Aber ich krieche dabei in den Bildschirm und kann es kaum glauben.

Herr K. wird immer leicht nervös, wenn ich meine Folk- oder Oldiephase habe, aber ich habe mich sehr über den Musiktipp von Peter Henseleit gefreut, der an die Carpenters erinnert, auch wenn ich es immer wieder traurig und fast unverständlich finde, wenn Menschen mit so einem Ausnahmetalent dann an den Folgen von Sucht etc. sterben. Auch Karen Carpenters Tod wird auf die Folgen ihrer Magersucht zurückgeführt.

Britta gehört zu den kreativen Menschen, deren Zeichnungen ich immer so gern anschaue, diesmal z. B. eine Rose und eine Landschaft. Und bei den Fotos von EinfachTilda hat es mir diesmal besonders die grüne Tür auf Santorin angetan.

Die Sonntagsleserin: KW #03 – 2014

Die Bücherphilosophin hat es vorgemacht: am Ende einer Woche noch einmal die Artikel Revue passieren zu lassen, die einem in den letzten Tagen besonders gut gefallen haben. Auf geht’s:

Früher habe ich sehr gern Gedichte gelesen, warum eigentlich jetzt nicht mehr? Deshalb fand ich die Besprechung von Mara zu Ruth Klüger und ihrem Band Zerreißproben eine ansprechende Einladung, mich doch mal wieder der Lyrik zuzuwenden. Und passend dazu gab es Slam Poetry vom Feinsten, gefunden auf Ulla Keienburg s Blog.

Kai von Skyaboveoldblueplace hat mir mit seinem Post Arbeit und Struktur auf den Wunschzettel gesetzt. Seufz.

Karo von Deep Read liest Romane, die auch mal wehtun, diese Woche z. B. Der menschliche Körper, und ich bin superfroh, dass sie darüber schreibt, auch dann, wenn ich weiß, dass das jetzt kein Buch für mich wäre.

Toll finde ich das ehrenamtliche Engagement fürs Lesen in Marienheide von Ingrid (und Mitstreitern), die den meisten ja durch ihren Blog DruckSchrift bekannt ist.

Spaß hatte ich bei dem Gute-Laune-Shelfie auf Philea’s Blog und dem Artikel über Ungeheuer im Wasserkasten von Frau Müller. Spaß natürlich nur, weil das Vieh nicht bei mir in der Wohnung war.

Es gibt Landschaften in Großbritannien, in denen ich mich sofort niederlassen würde, und auf dem Blog Walking with a smacked Pentax kann ich wenigstens in wunderschönen Fotos schwelgen.

Und immer wenn Silberdistel Fotos ihrer umwerfend schönen Katzen postet und dazu noch Geschichten erzählt, wünsche ich mir sofort und auf der Stelle auch so ein Wuschelknäuel.

Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich sofort zum Nachahmungstäter der „Kritzeleien“ von Charlotte.

Immer schön was auf die Ohren gibt es bei Hauptsache Bücher, diesmal Das Gespenst von Canterville, dankenswerterweise auch mit einem Link  zu einer englischen Lesung.

Auf dem englischen Literaturblog Tales from the Reading Room fand ich ein skurril-charmantes Gespräch zwischen Mrs Litlove und Mr Litlove, das eigentlich schon eine kleine bezaubernde Liebesgeschichte ist. Dieser Mr Litlove muss ohnehin ein besonderer Zeitgenosse sein, denn er hat seiner Frau auch dieses Regal getischlert. Die Kommentare könnt ihr euch denken.

Gefreut habe ich mich über die Besprechung des Romans Longbourn auf dem Blog Shelf Love. Auch Jenny war zunächst skeptisch, ob so ein Spin-off zu einem Austen-Klassiker überhaupt lesenswert sei, aber der verdient tatsächlich viele, viele LeserInnen.

Immer wieder stolpere ich auf englischsprachigen Blogs auf begeisterte Besprechungen zu Elisabeth and her German Garden, sodass der Titel inzwischen auch auf meiner Wunschliste steht…